TdM im November *Selbstbefriedigung in der Beziehung*

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon gigaklein » Di 21. Okt 2008, 07:59

Selbstbefriedigung in der Beziehung

No way? Oder das Normalste der Welt?


Zum Thema:

Am Anfang der Pubertät glauben viele Jung-Männer, dass SB als Ersatz für "echten Sex" nur solange gebraucht wird, bis sich die Verfügbarkeit für Sex geändert haben wird. Dann braucht man das ja wohl nicht mehr - denken sie - weil man Besseres und "Richtiges" hat.
Das stellt sich möglicherweise aber dann doch als etwas naiv heraus...

Diese Forum ist einerseits voller Threads, wo SB in einer Beziehung als nicht unproblematisch angesprochen wird. Es gibt z.b. die geäußerte Besorgnis von Frauen "Ich habe entdeckt, dass mein Freund sich Pornofilmchen "reinzieht" und darauf masturbiert. Reiche ich meinem Partner etwa nicht aus? Er hat und bekommt doch alles!"

Und dann gibt es andererseits Äußerungen von Männern, dass man mit seiner Freundin sexuell zwar sehr glücklich ist, aber nebenbei und zusätzlich gern mal seinen gleichgeschlechtlichen Phantasien masturbierend nachkommt oder der Blümchen-Sex durch ein schärferes Kontrastprogramm ergänzt wird...


Fünf Start-Thesen für die Diskussion

These 1:

SB hat in einer intakten(!) Beziehung streng genommen keine Existenzberechtigung. Sex steht ja als Angebot - wenn man nur will - ausreichend in Quantität und Qualität "zur Verfügung".
Von diesem Angebot dennoch nicht Gebrauch zu machen und stattdessen Sex mit sich selbst zu machen, ist so etwas wie sexuelle Untreue und belastet die Beziehung, weil der Beziehungs-Sex ja offenbar - quantitativ/ qualitativ - nicht auszureichen scheint.
Räumliche Trennung und "Nichtverfügbarkeit" setzen diese These logischerweise "außer Kraft"

These 2:

SB ist ein notwendiger Fluchtraum für sexuelle Phantasien auch in einer intakten Beziehung. So, wie ein Flusslauf Überschwemmungsflächen braucht, um Hochwasser zu beherrschen, so (ent-)kanalisiert SB das Sexualleben.
*My mind is my castle* - das dortige Phantasieprogramm geht niemanden (auch nicht den Partner) etwas an.
Dabei ist es unwichtig, ob SB überhaupt stattfindet oder nicht. Es hat einfach "kein Thema" zu sein - kein Partner muss sich erklären oder rechtfertigen!

These 3:

SB in einer Beziehung ist nur dann eine Bereicherung, wenn dies partnerschaftlich abgesprochen und nicht "heimlich" ist. Das schließt auch gemeinsame SB voreinander und Cybersex bei räumlicher Trennung als nutzbare "Programme" mit ein.
Partner haben einen Anspruch darauf, davon zu wissen. Heimlichkeit wäre dagegen bereits beziehungsschädlich und kontraproduktiv. SB ist grundsätzlich "offenzulegen".

These 4:

SB in einer Beziehung schadet nur dann nicht der Beziehung, wenn beide Partner es einzeln gleichermaßen praktizieren. Reicht einem Partner der Beziehungs-Sex, dann sollte sich der andere Partner solidarisch verhalten und für sich auch auf SB verzichten

These 5:

SB in einer Beziehung ist nur dann o.k., wenn das Phantasieprogramm nicht auf konkrete, reale Personen abgestellt ist - es sei denn auf den eigenen Partner.
Anonyme Pornofilmchen sind unbedenklich...
Aber mit Phantasien an andere Personen als an den eigenen Partner zu masturbieren, das kommt einem "Fremdgehen" gleich.



Wie ist eure (theoretische?) Meinung zum Thema, und wie verhaltet ihr euch in der realen Praxis?
Zuletzt geändert von gigaklein am Fr 31. Okt 2008, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon guido11068 » Sa 1. Nov 2008, 19:35

Dazu fällt mir ein Witz ein:

Der Aktienhändler kommt spät abends nach Hause und hat Lust auf eine gepflegte Nummer mit seiner Frau.
Er sagt: Die Aktien stehen auf Höchstkurs und ich möchte verkaufen!
Sie sagt müde und genervt: Die Börse ist heute geschlossen!
Nach ein paar Minuten überlegt Sie es sich doch mal anders.
Sie sagt: Die Börse hat soeben geöffnet und nimmt die Aktien zum Höchstkurs!
Er sagt: Zu spät - ich habe meine Aktien bereits unter der Hand verschleudert.
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Beitragvon schwaben_dirk » Sa 1. Nov 2008, 21:55

lol guido ... den merk ich mir :)

@ Topic
Ich finde während der Beziehung auch mal SB zu machen nicht so schlimm. Gibt ja Tage an denen SIE nicht kann oder will - wohin dann mit dem Millionenvolk in mir ... außerdem gibt es eventuell Ideen, die man sich geil vorstellt, aber der Partnerin/dem Partner überhaupt nicht gefallen. Daher kommt für mich unter anderem These 2 in Frage.
BIN WIEDER SOLO // Das Leben ist wie ein Penis - spielst du damit könnts hart werden.
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Beitragvon strocker » Mi 5. Nov 2008, 14:08

These 3:

SB in einer Beziehung ist nur dann eine Bereicherung, wenn dies partnerschaftlich abgesprochen und nicht "heimlich" ist. Das schließt auch gemeinsame SB voreinander und Cybersex bei räumlicher Trennung als nutzbare "Programme" mit ein.
Partner haben einen Anspruch darauf, davon zu wissen. Heimlichkeit wäre dagegen bereits beziehungsschädlich und kontraproduktiv. SB ist grundsätzlich "offenzulegen".

These 4:

SB in einer Beziehung schadet nur dann nicht der Beziehung, wenn beide Partner es einzeln gleichermaßen praktizieren. Reicht einem Partner der Beziehungs-Sex, dann sollte sich der andere Partner solidarisch verhalten und für sich auch auf SB verzichten.


Da wir über viele Monate in einer Fernbeziehung gelebt haben, stand die Problematik SB nicht so thesenhaft im Raum. Wir haben beide darauf vertraut, dass keiner von uns beiden sich während der Zeit fremdgeht. Gegen SB war nichts einzuwenden. Wir haben es beide praktiziert selbst miteinander als Telefonsex.
Obwohl wir es nicht ausgemacht hatten, dass wir SB grundsätzlich offenlegen, haben wir dennoch drüber gesprochen. "Was hast du heut so alles gemacht?" Antwort in etwa: dieses und jenes und ich habe es einfach nicht ausgehalten und mein bestes Stück verwöhnt. In einer vertrauensvollen Beziehung kann man darüber auch reden!

Es kommt schon vor, dass ein Partner aus gesundheitlichen Gründen nicht immer den anderen für ein ausreichenden Beziehungs-Sex zur Verfügung steht. Da hat keiner von uns beiden das Problem, wenn der eine dann SB praktiziert. Auch darüber wird offen gesprochen. Dabei zieht sich der Betroffene auch nicht unbedingt zurück, das passiert auch unter Austausch von Zärtlichkeiten (im Bett, im Bad, auf der Couch).

Die Gedanken bei der SB kann eh kein anderer kontrollieren: Phantasieprogramm oder bezogen auf eine konkrete, reale Person. So wie wir es praktizieren ist es ok. Da ist gedanklich und gefühlsmäßig die SB auf den Partner bezogen.
Ich glaube, das geht aber nur in einer intakten Beziehung.

doppelpost zusammengelegt.
Zuletzt geändert von Triebtäter am Mi 5. Nov 2008, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin einzig: aber nicht artig
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Beitragvon Triebtäter » Mi 5. Nov 2008, 16:33

meine meinung dazu ist, dass selbstbefriedigung auch in einer beziehung vollkommen normal ist. man kann sie gemeinsam (cs, direkt nebeneinander, am telefon etc. pp.)praktizieren, man kann sie aber auch unabhängig vom partner durchführen und muss hinterher nicht rede und antwort stehen.

allerdings habe ich die erfahrung gemacht, dass gerade das gespräch über die phantasien bei der selbstbefriedigung dem sexualleben wertvolle kleinigkeiten hinzufügen kann. ebenso kann man darüber, wieviel man preisgibt, feststellen, wie sehr man dem partner vertraut (oder wieviel man ihm zutraut, verdauen zu können ohne die flucht zu ergreifen :twisted: )

probleme sehe ich höchstens bei der (für meine begriffe sehr unwahrscheinlichen) konstellation, dass ein partner sagt: ne schatz, tut mir leid. ich habe heute schon x-mal onaniert/masturbiert, deswegen habe ich keine lust auf dich.
Der Inhalt mag Ihnen in empörender Weise über Gebühr unkorrekt, haltlos, schlecht oder auch nur geschmacklos vorgekommen sein. Wenn dem so ist, dann danken Sie einem höheren Wesen Ihrer Wahl dafür, daß Sie in einem Land leben wo dergleichen noch veröffentlicht werden darf, und vermeiden Sie sicherheitshalber jeden weiteren Kontakt.
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Beitragvon Totgeliebt » Mi 5. Nov 2008, 16:45

Ich habe mir die anderen Posts nicht durchgelesen, antworte aber mal trotzdem.

Ich hatte letztens eine wirklich interessante Diskussion mit meiner besten Freundin. Sie findet es schrecklich, wenn ihr Freund onaniert. Sie fühlt sich dann in gewisser Weise betrogen, dadurch, dass er sich an anderen Frauen aufgeilt.
Ich finde es nicht schlimm, wenn man in einer Beziehung der Selbstbefriedigung nachgeht, da man(n) den Druck ja nicht bis zu unendlichkeit aufstauen muss. Ich finde es ist kein Betrug, wenn ich andere Frauen erotisch finde. Solange sich alles nur in meinem Kopf und mit meiner Hand abspielt, sehe ich da kein Problem.
Problematisch wirds, wenn ich andere Frauen so erotisch finde, dass ich beim Sex mit meiner Freundin, an andere denke. Aber die reine Selbstbefriedigung finde ich ok.

Lg Totgeliebt
Lieber für den gehasst werden, der man ist, als für den geliebt zu werden, der man nicht ist!
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Beitragvon Redbone » Mi 5. Nov 2008, 17:57

Ich stimme für eine Mischung aus These 2 und 3.
Ob gemeinsam, gegenseitig oder alleine - alles ist erlaubt. Selbstbefriedigung sollte keinesfalls als "schlecht" gelten. Allerdings braucht der Mensch auch seine Privatsphäre. Seine kleinen Geheimnisse. Und dazu kann auch ein Teil der Selbstbefriedigung gehören.
Ich will, dass sie mich beißt.
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Beitragvon gigaklein » Do 6. Nov 2008, 11:57

Kleine Zwischenbemerkung:

Die "Thesen" sind willkürlich vorgegebene, "erfundene" Meinungspakete, die beispielhaft und im absichtlichen Kontrast das Thema "anthematisieren" sollen.
Damit soll ein Meinungsspektrum geöffnet werden - nicht mehr und nicht weniger...

Sie eignen sich weniger als ein feststehender Katalog zur schnellen Abstimmung:
"Ich mache mein Kreuzchen bei These Nr. soundso".

Die Thesen sind also kein Meinungskorsett in fünf Teilen!

Ich für meinen Fall könnte mich z.B. am ehesten in These 2 wiederfinden, hätte aber sicher dazu die eine oder andere Zusatzbemerkung anzufügen
Zuletzt geändert von gigaklein am Do 6. Nov 2008, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon broken dream » Do 6. Nov 2008, 20:16

Ich habe mit der selben Freundin verschiedene Stadien durchgemacht.
Es begann bei gegenseitiger Akzeptanz der Solovorlieben und endete mit absoluten unverständniss ihrerseits und einer absoluten Gefühlskälte.
Gib Aids, Todessternen, Cam2cam, pictausch, icq, Nazis und dem BVB keine Chance!
Rauchmelder Retten leben!
Falls du von jemanden geweckt wirst der wie Darth Vader atmet: vertraue ihm ! Er will dich retten!
http://www.youtube.com/watch?v=FmdKiu5fYNg
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Beitragvon LayaYana » Do 6. Nov 2008, 20:38

wie kann denn sowas passieren? oO

von dem tag an, andem ich angefangen hatte mit sb, war mir klar, dass sex da kein ersatz für ist und sex und selbstbefriedigung einfach mal herrlich wenig damit zu tun haben. ich kanns mir jeden tag 10 mal machen, werde die geilheit auf meinen partner aber nicht los und würde immer noch über ihn herfallen, wenn ich das vorher auch schon getan hätte (nun ja, das mag bei männern vielleicht anders sein ^^). und auch das wundervoll erfüllteste sexleben ändert nichts daran, dass ich mich einfach manchmal danach sehne es mir selber zu machen. für mich besteht da erst mal wenig zusammenhang, allerdings merke ich schon, dass wenn ich das gefühl habe, zu wenig sex zu haben, die selbstbefriedigung zunimmt und die phantasien doch sehr darum bemüht sind, so den fehlenden sex zu ersetzen ^^ andersrum wäre mir das aber noch nie aufgefallen ;)

mit meinem schatz darüber zu reden, bis zu einer gewissen grenze immer vollkommen ok, schön und wichtig. es ist spannend mehr darüber zu erfahren, sich auszutauschen und auch über phantasien, techniken und wünsche zu sprechen. nur rede ich selbst nur ungerne über meine phantasien, und da ich nicht den geringsten wunsch verspüre diese umzusetzen, geht es meinen schatz auch nichts an ^^

ich hab schon oft genug in beziehungen von anderen phantasiert und finde da auch nichts bei. wobei ich das schon sehr grenzwertig finde, denn bei mir war das manchmal auch mit gefühlen verbunden, aber naja, meist wars nur jemand der halt echt perfekt in diese phantasie gepasst hat und mit konkreten personen ist die vorstellung einfach realistischer.
Urlaub - gar nicht da. Postkarte: "Der Himmel hat eine Farbe, die Luft hat eine Temperatur, meistens zumindest. Der Rest ist auch ganz ok. Hoffe euch geht es allen gut. Liebe Grüße, die Laya"
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Beitragvon stiffler16 » Fr 7. Nov 2008, 14:30

Für mich das normalste der Welt, bloß doof wenn der Partner mastubiert und dann keine Lust mehr auf Sex hat ;)
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Beitragvon Ragman » Sa 8. Nov 2008, 09:46

Hm Sex ist Sex und SB ist SB!

SB entdeckt man meistens alleine und denkt Wow, Sex kommt dann irgendwann dazu, noch mehr WOW!!
Aber SB ersetzt Sex nicht!
Es entspannt auf eine einem vertraute Art, ich kann und möchte weder ohne das ein noch das andere leben! Es geht auch ohne Sex aber ohne SB nicht! Man kanns nicht genau erklären,wozu auch?? Frau / Mann geniesst es einfach ohne schlechtem Gewissen!
Selbst im Babyalter wird SB bereits entdeckt!!!


Gruß Ragman
Lieber Onanieren, als gar kein Sex, ein knackiger unbehaarter Männerpo, ist auch was sehr geiles
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Beitragvon step » Sa 8. Nov 2008, 11:42

ich finde mich auch theretisch irgendwo zwischen these 2 und 3 wieder. in jedem fall habe ich mich bisher in jeder beziehung auch noch nebenbei selbst befriedigt, sex ist keineswegs ersatz dafür. dabei hab ich ggü keiner meiner partnerinnen ein geheimnis draus gemacht, und auch die meisten meiner partnerinnen haben sich selbst befriedigt. das fand in vielen fällen gemeinsam und vor einander statt, in vielen fällen natürlich auch alleine. wenns vor einander war, dann fast immer mit ihr quasi als direkter vorlage, wenns allein war, gabs immer, und das is ja das schöne, phantasien ohne tabus, die ich auch nicht immer mitgeteilt habe. diese betrafen natürlich auch andere frauen, nicht nur anonyme aus pornos sondern auch reale, die mir gefallen haben. im moment bin ich wieder solo, somit ist die onanie auch zur zeit meine haupt-sexpraxis..... ;)
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Beitragvon gigaklein » Sa 8. Nov 2008, 15:13

Ich möchte noch einmal auf den (für mich zerknirschten?) Beitrag von broken dream eingehen:
In einer intakten Beziehung (Betonung liegt auf 'intakt') dürfte es eigentlich keine Probleme geben, sich darüber "auszutauschen" und möglicherweise sogar eine Steigerung der Beziehungsqualität über die eine oder andere Variante herzustellen.

Aber eine intakte Beziehung kann auch zu einer weniger intakten werden.

Ich habe ein Beispiel, wo wir uns bestens über dieses Thema ausgetauscht hatten und sogar dem Gegenüber einiges an "Geheimem" offenbart wurde. Das war zunächst nur von Vorteil, die Offenheit war "nützlich", "beziehungsbefruchtend"...
Die Beziehung ging den Bach runter...
Etwas, was mir im Vertrauen offenbart wurde, ist für mich immer bleibend im "Safe", egal, was geschieht - das kann aber offenbar auch vom Gegenüber anders gesehen werden.
Mir wurde also im absteigenden Verlauf der Beziehung einiges "um die Ohren geknallt", was in den Safe gehören würde.

So etwas finde ich 'schade', weil die Offenbarung offenbar zu gegebener Zeit gegen den Offenbarenden verwendet werden kann.

Das spräche für 'Geheimhalten", obwohl ich eher für 'Offenlegen' wäre
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon broken dream » Sa 8. Nov 2008, 16:02

Die Beziehung wurde auch im Gegenseitigen Einverständniss beendet weil es gar nicht mehr funktionierte. Zumindest sehe ich das so.
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Beitragvon LP-Fan90 » Sa 8. Nov 2008, 16:10

da ich mit meiner freundin ne fern- bzw. nahezu wochenendbeziehung führ, machen wir beide SB

oft am Telefon oder vor der cam

für uns is es ganz normal neben dem sex


sex is für uns was ganz anderes als SB, von daher also keine konkurenz
keine pics unter der gürtellinie; kein cam2cam oder ähnliches
WeWeWe.gamingisnotacrime.de/index.php
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Beitragvon Big Dick » So 9. Nov 2008, 12:45

Ich sehe auch kein Problem bei SB in einer Beziehung. Grundsätzlich würde ich der 2.These von Gigaklein zustimmen. Es sollte doch kein Problem sein, wenn man sich in der Beziehung selbst befriedigt, darüber muss man auch nicht mit dem Partner sprecehn, es sei denn, man onaniert lieber als dass man Sex hat, dann soltle man vielleicht schon mal über den Sex reden.
Das dümmste Ding auf Erden
Sollte einst der Affe werden.
Doch dieser Plan ging voll daneben
Und Tokio Hotel begann zu leben
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Beitragvon stiffler16 » Di 11. Nov 2008, 08:56

Auch sehr aufregend wenn man es sich halt in der Beziehung jeder für sich nebeneinander im bett macht...wie ich finde...
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Beitragvon gigaklein » Fr 21. Nov 2008, 12:26

Mal anders gefragt:
Angenommen, in eurer Beziehung ist das kein Tabu-Thema, es gehört dazu, ist akzeptiert...

Gäbe es für euch eine Situation, wo ihr freiwillig zurückstecken würdet? Enthaltsamkeit aus Solidarität?

Ich denke z.B. an eine schwere Krankheit eures Beziehungspartners.
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Beitragvon Joe D. » So 23. Nov 2008, 18:08

Für meine Verhältnisse gibt es keine Probleme mit SB innerhalb einer Beziehung. Ich hätte kein Problem damit, wenn meine Partnerin masturbiert, wie es umgekehrt der Fall ist kann ich nur aus der Vergangenheit beantworten. Ich kenne und kannte Frauen, die damit durchaus ein Problem haben, jedoch zählte meine letzte Partnerschaft nicht dazu. Allerdings ist es auch so, dass der Sex innerhalb einer Beziehung aus meiner Sicht die SB immer verdrängt hat. Sprich, das Verlangen danach ist zurückgegangen, teilweise sosehr, dass man nicht einmal mehr daran denkt. So sind auch Enthaltsamkeiten von mehreren Wochen zustande gekommen, ohne dass dies ein Problem dargestellt hätte.

Meiner Meinung nach schadet SB einer Beziehung nicht, da sie eine eigenständige Form der Sexualität ist und nichts mit dem Beziehungssex an sich zu tun hat.
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