Das TdM im September: Generation SEX

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon der letzte Romantiker » Fr 12. Sep 2008, 10:18

Pornos kucken, Internet und co ist ja in Ordnung, und hat sicherlich auch positive Aspekte. Nämlich freien Zugang zur Information.

Dennoch denke ich, dass Eltern und auch Schule da begleitend dabei sein müssten damit das Ganze nicht gar so ungefiltert und selektiv bei den Jugendlichen ankommt.

Unter dem Motto: "Kind du machst ja eh was du willst, sammle deine Erfahrungen. Ich kann dir dazu nur folgendes mit auf den Weg geben..."

Dann hätte Phönix vielleicht auch nicht den Fehler gemacht. 2mal ohne Liebe Sex zu haben. Wenn ihre Eltern ihr das früher nähergebracht hätten, dass Sex mit Liebe einfach schöner und bedeutungsvoller ist.
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Beitragvon Roflmat » Fr 12. Sep 2008, 15:15

desweiteren kann das internet sehr schnell den sexuellen geschmack verwirren ^^
bei den ganzen porno-arten die es so gibt.
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Beitragvon Crosis » Sa 13. Sep 2008, 00:06

der letzte Romantiker schrieb:
Dann hätte Phönix vielleicht auch nicht den Fehler gemacht. 2mal ohne Liebe Sex zu haben. Wenn ihre Eltern ihr das früher nähergebracht hätten, dass Sex mit Liebe einfach schöner und bedeutungsvoller ist.

Ich bitte, nun wirst Du pathetisch. Jeder Mensch macht Fehler, nur wenige erkennen wir erst als solche und erneut ein Bruchteil von den erkannten hätte sich vermeiden lassen. "Lernen durch tun" heisst die Devise, die Feuersteine haben sich auch nicht von selbst aneinander gerieben. Ohne die würden wir vermutlich auch heute noch unsere sexuellen Fantasien mehr oder minder ausschliesslich dem Tierreich entnehmen.

der letzte Romantiker schrieb:
Dennoch denke ich, dass Eltern und auch Schule da begleitend dabei sein müssten damit das Ganze nicht gar so ungefiltert und selektiv bei den Jugendlichen ankommt.

Zensur? Ich sehe die Massen aufschreien, CCC hackt sich in des letzten Romantikers Rechner und zerstört bürgerrechtsbeschneidende Inhalte, der Bundestag verabschiedet eine Resolution zur Streitfrage des Feuchtigkeitsgehalts in für Feuerentfachung geeignetem Holz.
Ehe man bei dem Reiben der Feuersteine den schwarzen Stift ansetzt, sollte man auch einen Blick in die Nachrichten werfen. Ob Leichenberge und explizite Kriegsszenen einen Bildungsauftrag erfüllen? Was lerne ich daraus, tote Kinder zu sehen? Ist Anorexie cool? Macht mich eine bekannte FastFood-Kette gesund und fröhlich?
Hier liegt eindeutig ein Missverhältnis der moralischen Gewichtung vor, vielleicht sollte elterliche Arbeit an diesem Punkt den Hebel der Erziehung ansetzen, um das Feuer des Lebens ein bisschen heller scheinen zu lassen. Edison über Ötzi!


MfG, Crosis.
Zuletzt geändert von Crosis am Sa 13. Sep 2008, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon gigaklein » So 14. Sep 2008, 06:21

Die Informationen in Zahl und Fülle sind heutzutage ausgesprochen vielfältig und leicht abrufbar, aber fast erdrückend groß.
Information ist zunächst einmal wertfrei. Ob sie brauchbar/wertvoll oder nutzlos/ schädlich ist, ist dann eine noch offene Frage.
Das gilt auch für dieses Thema: Die Gesamtqualität von Information entsteht durch die vielfache Information - auch über nicht so wertvolle Quellen - selten durch eine Einzelinformation allein.
Das setzt aber etwas Mühe voraus: Mühe, geschickt zu suchen und zu finden, Mühe, Informationen vergleichend zu werten, Mühe, Informationen kritisch zu filtern (Selektion)...
Da dürften sich erhebliche Unterschiede ergeben, ob und wie ein riesiges Informationsangebot genutzt wird.
Und das könnte sowohl bedeuten, dass die Kids es besser lernen als je zuvor, als auch, dass sie sich nur die "falschen" Informationen herausgepickt haben und damit "dumm" bleiben.
Kritisch sehe ich, dass unsere Zeit so extrem medienverwöhnt ist. Information muss immer reißerischer aufbereitet sein, um anzukommen. Ein guter "Tafelunterricht" eines Lehrers ist langweilig, weil das Medienspektakel fehlt. Präsentationen bei Firmen müssen Powerpoint-Zirkus haben, sonst "sind sie nichts". Wahrscheinlich werden Tagesnachrichten demnächst einen Tsunami in Dolby 7.1 akustisch abzubilden haben, bevor wir aus unserer Informations-Schläfrigkeit aufschrecken und die sachliche Information begreifen.
Anders ausgedrückt: Nicht das Informationsangebot hat Mängel, aber unsere Art, damit umzugehen und daraus Informationen zu saugen (zu "lernen") ist verbesserungswürdig.
Hier kann auch etwas für die Kids getan werden.
Wie gewinnt man Informationen, und wie geht man mit widersprüchlichen Informationen um?
Wie trennt man Informations-Spreu vom -Weizen?

Das ist eine begleitende Erziehungsaufgabe eines "Elternhauses".

Nicht: "Du liest viel zu viel Comics - lies lieber mal ein "gutes Buch!"
Besser: "Du liest viel zu viel nur Comics - lies auch mal "ein gutes Buch!"
Im Extremfall: "Du liest nur bierernste "gute Bücher" - lies doch auch mal wieder einen Comic!"
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Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mo 15. Sep 2008, 08:44

Ich bitte, nun wirst Du pathetisch. Jeder Mensch macht Fehler, nur wenige erkennen wir erst als solche und erneut ein Bruchteil von den erkannten hätte sich vermeiden lassen. "Lernen durch tun" heisst die Devise, die Feuersteine haben sich auch nicht von selbst aneinander gerieben. Ohne die würden wir vermutlich auch heute noch unsere sexuellen Fantasien mehr oder minder ausschliesslich dem Tierreich entnehmen


Ja klar! Wozu noch erziehen sollen die ollen Kiddies doch eigene Erfahrungen sammeln.

Beziehungsverhalten ist erlernt und dazu braucht es Vorbilder, nämlich die Eltern, die ihnen vorleben wie es geht. Beziehungsverhalten und damit verbunden auch Sexualverhalten lässt sich nicht mal eben anlesen und man lernt es schon gar nicht in Pornos.

Natürlich muss jeder Mensch eigene Erfahrungen und Fehler machen, aber es macht nunmal einen Unterschied, ob meine Mutter nur rumvögelt und keine Beziehungen führt oder ob ich von ihr lerne wie man liebt, lebt und streitet.

Erziehung ist eine Art Starterpaket, auf dessen Qualität wieder mehr geachtet werden sollte.
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Beitragvon Crosis » Mo 15. Sep 2008, 16:11

der letzte Romantiker schrieb:
Ja klar! Wozu noch erziehen sollen die ollen Kiddies doch eigene Erfahrungen sammeln.

Dieses "Statement" ist schon beinahe unfreiwillig komisch, scheinbar wird auf die Erziehung der Kinder sowieso kein Wert mehr gelegt - oder warum hast Du dieses Thema ausgewählt?

Nun, besinnen wir uns auf den eigentlichen Inhalt deines Postings:
Sind Scheidungskinder nun wirklich alles asoziale, beziehungsunfähige Menschen, die ein einsames Leben führen werden, weil die Eltern es nicht besser wussten? Auch ich bin ein Scheidungskind und mitnichten der Meinung, dass ich zu einem verzogenen, emotional behinderten Menschen herangewachsen bin.

Übrigens: auch im dritten Reich wurde der Sittenverfall angeprangert, die Wichtigkeit der Erziehung und des züchtigen Lebens gefordert. Entartete Kunst wurde verbrannt, sie wurde als moralisch bedenklich und überaus schädlich angesehen; ist Pornographie nicht auch eine Form der Kunst? Eine gewisse Bildung in womöglich einseitigem Sinne, und doch teils lehrreicher als ein Werk aus Gaspar Noés Feder.
Wenn nun Pornographie ein Übel darstellt, wie wird mit Musikern à la Sido, 50 Cent, Whitesnake (!) und Marilyn Manson verfahren? Was macht man mit Filmen, die "Basic Instinct" und "Seul contre tous" nacheifern? Soll auch hier der Rotstift angesetzt, die kulturelle Vielfalt beschnitten werden?


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Beitragvon der letzte Romantiker » Di 16. Sep 2008, 09:36

Jetzt gehts aber los! :lol: Pornografie = entartete Kunst und mehr Erziehung = National.

Das sind ja wirre Gedankensprünge.

Mir geht es ja nicht um die Pornografie als solches, sondern um den Umgang mit selbiger. Wenn ich schon weiß, dass meine Kinder zu früh an solches Material gelangen, dann muss ich sie auch darauf vorbereiten.

Natürlich sind nicht alle Scheidungskinder beziehungsunfähig, das kommt immer auf die Umstände an und wie die Eltern damit umgingen. Trotzdem bleibe ich dabei, dass man Beziehungsverhalten von den Eltern erlernt.

Wenn zerrüttete Famlien vorliegen und man früh an Pornos rankommt, dann kann sowas dabei herauskommen.

http://www.spiegel.de/video/video-36037.html
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Beitragvon Roflmat » Di 16. Sep 2008, 13:58

naja.. white trash ist ja auch nicht der regelfall.
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Beitragvon Totgeliebt » Di 16. Sep 2008, 14:49

also Romantiker der Film is doch wieder ein Beispiel dafür, was ich schon oft sagte: Zwei Beispiele (ok in dem Buch vllt noch ein Paar mehr) sind nicht alle!

Die Medien übertreiben. Such ma in deiner Umgebung Kinder, die mit 5 (!) Pornos geguckt haben. Dieser spezielle Fall ist glaub ich besonders eine Ausnahme. Deutschland is ja so am Ende :roll:
Es gibt doch nicht nur diese Jugendlichen und haben Erwachsene keine ons? Ich finde, nur weil Jugendliche öfters andere Sexpartner haben, heißt das nicht, das sie nicht mehr lieben können. Die Pubertät ist doch eine Phase, in der man ausprobiert und warum nicht den Partner wechseln? Vielleicht auch nur ma Sex zum Spaß. Was ist daran falsch?

Ich möchte nochmal den Satz anfügen
10% aller Amokläufer spielen Killerspiele, 100% essen Brot!

Hier wird wieder einmal maßlos übertrieben.

Lg Totgeliebt
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Beitragvon MarcKbln » Di 16. Sep 2008, 15:02

vorallem wird in der Reportage nur über einen Ort in ganz Deutschland hergezogen


und wenn Berlin Hellersdorf der schlimmste Bezirk ist dann sind wohl Neukölln & Kreuzberg nen Kurort :roll:
Zuletzt geändert von MarcKbln am Di 16. Sep 2008, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon deichlaeufer » Di 16. Sep 2008, 15:22

Sehe ich auch so - das ist keinesfalls repräsentativ.
Leider ist das ein klares Bild, was in einem sozial schwachen Umfeld alles abgeht.
Journalism is publishing what someone doesn't want us to know, the rest is propaganda. - HoracioVerbitsky
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Beitragvon der letzte Romantiker » Di 16. Sep 2008, 16:29

Unter dem Deckmantel des Einzelfalls kann man einiges begraben. So manche Entwicklung wurde so verschlafen.

Aber bitte wenn ihr dann ruhiger schlafen könnt.

Übringens hat niemand von Repräsentativität gesprochen, sondern von Trends. Das es eine Randerscheinung ist, ist mir wohl bewusst. Aber wie lange noch?
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Beitragvon Totgeliebt » Di 16. Sep 2008, 18:15

glaubst du echt, dass das normal wird? Würde das nicht zwangsläufig zu einem Aussterben der Menschheit führen? Denn ohne Liebe zeugt man keine Kinder, wenn man dann einfach nicht verhütet, gibs diese vielleicht doch, aber dann würden sich wiederum Geschlechtskrankheiten schneller ausbreiten und die Menschheit stirbt.

Ok, das was jetzt wahrscheinlich völlig übertrieben, aber du hast Recht, man sollte diese Randsache nicht völlig zu Seite legen, aber man sollte sie auch nicht zu sehr hochputschen!
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Beitragvon gigaklein » Mi 17. Sep 2008, 06:39

Rein lerntheoretisch muss *Lernen weh tun*.
Selbst wenn man das nicht übertrieben wörtlich nimmt, ist allgemeiner Konsens, dass man aus Fehlern, Pannen, Misserfolgen... besser lernt als aus Erfolgserlebnissen.
Notwendige Voraussetzung für Lernfähigkeit ist allerdings, dass man einen Fehler "einsieht".

Wenn man sich das Filmchen ansieht, hat man diesen Eindruck nicht. Mehr als ein bisschen peinlich scheint es den Typen nicht zu sein, und irgendwie scheinen sie trotz allem etwas stolz auf ihre Frühausflüge zu sein.
Es gibt Menschen, die lernen lebenslang "nichts", weil sie Defizite nicht wahrhaben wollen. Eine gewisse Grundintelligenz und ein Selbstkritikvermögen gehören zum Lernenkönnen dazu.

Es gibt aber auch das Problem der Übervorsorge, dass Eltern ihren Sprösslingen Fehler ersparen wollen und sie damit unbeabsichtigt deren Lernfähigkeit blockieren.
Wenn Eltern zu sehr lieben

Das ("abguckbare", "vorgelebte") gute Vorbild aus dem Umfeld ist zweifellos von Wert als stabilisierender Faktor für eine eigene Entwicklung.
Es gibt aber auch abschreckende Negativ-Vorbilder, die Anlass geben, es selber so nicht machen zu wollen.
Auch wenn man aus anderer Leute Fehler längst nicht so gut wie aus eigenen Fehlern lernen kann: Wahrgenommene Fehler - eigene wie fremde - schaffen ein *Problembewusstsein*

Scheidungskinder machen es für ihre eigene Entwicklung oft viel besser, als es dem Negativ-Umfeld zufolge der Fall sein müsste.
Kinder aus Alkoholikerfamilien nehmen oft ihre eigene Entwicklung früher in die eigene Hand und leben bewusst ein Kontrastprogramm.
Kinder aus Raucherfamilien sind oft erklärte und "eiserne" Nichtraucher.

Und so könnte es sein, dass Kids aus Drunter-und-Drüber-Familien sogar verdammt gut für ihr eigenes Leben *lernen*
Zuletzt geändert von gigaklein am Mi 17. Sep 2008, 06:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Joe D. » Mi 17. Sep 2008, 08:33

Ich habe mir nicht mehr alle Beiträge durchgelesen, aber um was es geht dringt durchaus hervor. Ach du schlimme Jugend.

Ich habe gerade "Halbe Stunde 60 Euro" fertig gelesen.

Es gibt eine riesige Anzahl von Männer in Deutschland, die regelmäßig eine Prostituierte aufsuchen. Hydra zufolge mehr als 800 000 täglich bei einer gesamtzahl an Freiern von über 12 Millionen. Das sind bestimmt nicht alles Singles, denn ich kann sagen, dass man als Single sexuell durchaus auf seine Kosten kommt.

Und wenn man dann in diesem Buch die Erfahrungsberichte liest, dann wird das Bild noch viel klarer, dass es sehr viele Familienväter und Ehemänner unter den Kunden der käuflichen Liebe gibt. Selbst unter Männern die in ihrer Beziehung absolut glücklich und sexuell ausgelastet sind. Das Bild vom fetten, zahnlosen Freier, dessen Haare zur Neige gehen und der auf dem freien Markt ohnehin nie eine Gelegenheit bekommen würde stimmt demnach schon lange nicht mehr.

Generation Sex auf die heutige Jugend bezogen halte ich daher für Quatsch. Der treue monogame Ehemann ist im Aussterben begriffen.
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Beitragvon Roflmat » Do 18. Sep 2008, 17:09

frag mich eher ob nicht das internet dazu beiträgt, dass weniger prostituierte in anspruch genommen werden. schließlich kriege ich zumindest visuell viel mehr und zwar umsonst im internet.
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Beitragvon Joe D. » Do 18. Sep 2008, 18:44

möglicherweise trägt das Internet dazu bei. Aber es ist nicht zu leugnen, dass der Sex im Internet nicht im Ansatz an den echten Sex heranreicht.

Gut, in Japan ist man in dieser Hinsicht schon einen Schritt weiter, aber dennoch würde ich eine echte Frau immer dem Internet vorziehen. Zwar käme für mich keine Prostituierte in Frage, zumindest jetzt noch nicht, solange ich noch ohne große Mühe eine Frau kennnen lernen kann.

Und wenn man das Buch liest, dann liegt in der Prostitution schon ein gewisser Reiz würde ich sagen. Sex ohne jede Verpflichtung, als Dienstleistung gesehen; ich kann gut nachvollziehen, dass dies für viele eine Versuchung darstellt. Auch wenns nicht gerade billig ist.
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Beitragvon Roflmat » Do 18. Sep 2008, 21:02

da stehe ich anders zu. falls ich notgeil bin würde ich definitv mich online befriedigen aber nicht bei einer prostituierten, ist mit zu viel negativen aspekten belegt imo.
zeigt sich doch auch bei jugendlichen, männer haben keine lust mehr den wahnsinnig zwiespältigen traumvorstellungen der frauen nachzukommen, fappen im inet kommt da wesenltich einfacher und befriedigender.
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Beitragvon Joe D. » Do 18. Sep 2008, 22:12

Porno und Selbstbefriedigung ist bei weitem nicht so befriedigend, wie der Sex mit einer Frau.

Vor allem die Langzeitbefriedigung ist höher. Sieh dich hier mal um, es werden Wettbewerbe veranstaltet, wer sich an einem Tag öfter einen runter holen kann. Da werden dann Zahlen gepostet von 7 oder mehr an einem Tag. Sicherlich versucht man auch mal, sehr oft mit einer Frau zu schlafen. Aber nach dem 5ten Mal ist da, zumindest bei mir, definitiv Schluss. Und es ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Orgasmus beim Sex intensiver ist, dass er als erfüllender empfunden wird.

Männer hatten vom Prinzip her noch nie Lust, den Erwartungen der Frauen nachzukommen, weshalb sie ja auch Jahrtausende lange unterdrückt wurden. Heute müssen sich die Männer zum ersten Mal mit den Bedürfnissen der Frauen auseinander setzen.

Auch wenn die Frauen in Traumvorstellungen schwelgen, sie geben auch eine Menge zurück.

Edit: Als ich das mit den Gesellschaftsschichten die gegen Aufklärung und dergleichen sind, musste ich spontan an den US-Wahlkampf denken. Sarah Palin, falls die jemandem was sagt, hat diese nicht zufällig eine hochschwangere 17jährige Tochter? Und hat nicht eben diese Frau verkündet, dass sie gegen Aufklärung und Verhütung ist? Ich weiß, dass Palin eine Hardlinerin ist, militärisch und religiös, die in Diskussionen eine Null ist, weil sie immer mit einem Totschlagargument daherkommt, Gott.
Was hat das mit der Generation Sex zu tun? Wenn man sieht, wohin die völlige "Nichtaufklärung" führt, dann sind mir Jugendliche die häufig den Partner wechseln, dabei aber "Bescheid" wissen, erheblich lieber.
Zuletzt geändert von Joe D. am Fr 19. Sep 2008, 07:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon vampy » Do 18. Sep 2008, 22:44

Ich sehe das Problem mal aus der sicht ener mir bekannten Person die z.b. schon mit 12 Jahren das erste mal Sex hatte.


Sie hat damals glücklicherweise Ihren fehler erkannt und danach ersteinmal auf, naja in diesem alter sind es Jungs keine Männer, verzichtet bis Sie 17 geworden ist.

Irgendwann haben wir halt mal darüber geredet und Ihr statement war folgendes.


Durch die Werbung und das gesammte umfeldin unserer gesellschaft wird man überall mit Sex in den verschiedensten Formen konfrontiert, das fängt bei Unterwäschemodels auf großen Plakaten am Straßenrand an und geht hin bis zu praktisch nackten Frauen die sich auf öffentlichen veranstaltungen Präsentieren an denen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen. In einigen gesellschaftskreisen ist nun allerdings der "aufklärungsunterricht verpönt bzw. sogar verboten..... als unerfahrenes, unwissendes und vor allem neugiereges 12 jähriges Mädchen sucht man, wenn man halt darüber nix in der Schule lernt woanders nach "Wissen", das man dieses dann halt nciht unbedingt dprt findet wo es gut für einen ist .... ist "fast" zwangsläufig.
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