Das TdM im September: Generation SEX

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon TimothyPeanis » Fr 5. Sep 2008, 00:15

Lernen Kids nichtmehr zu lieben ? Ich würde definitiv sagen..nein.
Ich bin 15 und würde nur mit einem Mädchen schlafen, das ich liebe (glaub ich zumindest^^). Das Jugendliche im alter von 14 Jahren sex haben find ich eigentlich garnicht schlimm, denn wenn es schlimm wäre, warum ist man dann schon Geschlechtsreif ? Schockierend find ich beiträge (kopiert aus einer internetseite), wie folgenden:


Keine fremden icq Nummern posten bitte! In dem Beitrag der hier reinkopiert wurde, ging es um einen 14 jährigen Jungen, der Mädels zwecks testen von Stellungen suchte!
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Beitragvon der letzte Romantiker » Fr 5. Sep 2008, 18:32

Das zeigt einen weiteren gravierenden Unterschied dieser Generation zu anderen.

Im Schutze, der Anonymität des Internets gehen die Teens viel weiter als unsereins sich das je getraut hätte.

Von harmlosen Cs bis zu Cam2Cam oder gar Sexkontaktsuche. Unsereins wäre doch gar nicht auf die Idee gekommen ein Mädel auf solche Art und Weise auf Sex anzusprechen.
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Beitragvon gigaklein » Fr 5. Sep 2008, 19:17

Als ich vor mich hin pubertiert und "sexualgeforscht" habe, gab es so etwas zumindest für mich nicht.
Wie ich mich auch rückwirkend kennen würde, hätte ich von so feinen Sächelchen wie CS damals wohl Gebrauch gemacht :shock: .

"Testpersonen" für Sexualpraktiken hätte ich aber sicher nicht per Inserat gesucht - partnerverachtend war ich in meinem Forschungsdrang noch nie.

Die Fragen sind nur:
Hat es mir fürs Leben genutzt, dass ich für heutige Verhältnisse eher rückständig gestartet bin?
Geschadet hat es mir zumindest nicht. Genutzt? Hmmh?!?
Probeweise "gemengt" habe ich schon mit 13/14 Jahren. Forschungsdrang braucht keine Supermedien ;)

Schadet es denn den heutigen "schnellen Internet-Brütern" fürs spätere Leben?
Ich vermute für sie weder einen Nutzen auf die Schnelle noch einen Schaden auf Dauer
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon der letzte Romantiker » Fr 5. Sep 2008, 19:35

Ein denkbarer Schaden entsteht zumindest daraus, dass man im Netz selten weiß mit wem man kommuniziert.

Das kann dann von verletzten Gefühlen, bishin zu akuter Gefahr bei realen Treffen führen.

Was mich einfach stört, ist dass es da keine bessere Aufklärung gibt. Neue Zeiten benötigen auch eine neue Art der Aufklärung. Mit Bienchen und Blümchen ist es da nicht mehr getan.
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Beitragvon carstp » Fr 5. Sep 2008, 19:39

wie willst du kinder über cs aufklären?
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Beitragvon der letzte Romantiker » Fr 5. Sep 2008, 19:44

Wenn ich meine Kinder aufs Netz loslasse, dann muss ich ihnen auch erklären, was dort passiert.

Das wär schonmal ein Anfang. Also würde ich meinen Kindern sagen, dass sie nichts für bare Münze nehmen sollen und sehr kritisch sein müssen, was in diesem Medium von statten geht.

Natürlich werden die Kinder oft einfach der Neugier erliegen, aber wenn ich ihnen nicht sage, was passieren kann und wie sie damit umgehen sollen, dann stehen sie auf verlorenen Posten.

Mich würde mal interessieren ob und inwiefern eure Eltern euch über das Internet aufgeklärt haben, und ab welchem Alter ihr es benutzen durftet? Gab es eine Kontrolle von Seiten der Eltern?
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Beitragvon SalomesSiebterSchleier » Fr 5. Sep 2008, 20:00

Es ist schwierig, über dieses Thema zu richten, weil man nun einmal nicht genau weiß, wo der "Schnitt" wirklich liegt oder lag - wann Jugendliche zum ersten Mal Sex haben/ in früheren Generationen hatten, wieviele junge Schwangerschaften auftreten etc.

Ich für meinen Teil (als Mitglied dieser Jugend) denke, dass sich das Ganze schon ein bisschen gewandelt hat. Ich kenne einige Fälle, die mit 13 regelmäßig Sex mit viel älteren Partnern haben, oder andere Jüngere, die stolz von ihrem ersten Analsex oder was weiß ich erzählen. Das schockt mich immer. In diesen Fällen ist dann halt auch die These des letzten Romantikers der Fall, dass die Liebe fehlt und eine Art Wettbewerb unter den Kiddies stattzufinden scheint.
Ich selbst bin 16 und Jungfrau, und natürlich gibt es auch genügend Gegenbeispiele zu diesen "Frühzündern"; das ist ganz klar. Menschen, die warten, bis sie den/ die Richtige gefunden haben, und verantwortungsvoll und nicht leistungsorientiert handeln.
Aber durch die Informationsflut und vor allem das Internet ist halt ein Wandel da, wie sollte er auch nicht da sein.
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Beitragvon Joe D. » Fr 5. Sep 2008, 23:02

Übers Internet aufgeklärt wurde ich nicht, da ich persönlich wohl ein vielfaches davon verstehe, wie meine Eltern zusammen. Ich werde immer von meiner Mum angerufen und dann heißt es: Was muss ich da noch mal machen?

Als ich meine ersten Erfahrungen gemacht habe, da hatten wir auch noch kein Internet. Also bin ich wohl ähnlich in die Sache hineingestolpert wie giga, allerdings muss ich sagen, dass ich, auch wenn ich davon gewusst hätte, cs und c2c nicht genutzt hätte, da es mich nicht im geringsten reizt, mich vor einer Kamera zu verlustieren und mir dabei vorzustellen, dass mich irgendein Typ irgendwo auf der Welt dabei beobachtet. Ich bin in manchen Situationen zwar durchaus leicht exhibitionistisch veranlagt, aber nicht so.
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Beitragvon Roflmat » Sa 6. Sep 2008, 08:28

Mich würde mal interessieren ob und inwiefern eure Eltern euch über das Internet aufgeklärt haben, und ab welchem Alter ihr es benutzen durftet? Gab es eine Kontrolle von Seiten der Eltern?

kontrolle gab es bei mir keine und seitdem es im privathaushalten so richtig inet gibt, durfte ich das auch benutzen (mitte 90'er). wurde da aber nicht alleine gelassen, hab praktisch die ganzen pc-kenntnisse bei meinem vater gelernt, welcher sich sehr mit den ganzen sachen auskennt. hab so auch die (angebrachte) paranoia mitbekommen und die vorsicht die man eben haben muss mit diesem medium.
es fängt doch schon an bei so simplen sachen wie browsereinstellungen, die meisten kinder wissen zwar wie sie so einen browser bedienen, aber bei den einstellungen hörts dann schon auf. und die eltern sind auch nicht alles pc-freaks, die wissens auch nicht besser. wenn man dann allerdings mit einem browser rumsurft offen wie ein scheunentor muss man sich auch nicht wundern, wenn fremde an privatdaten seiner kinder rankommen, ohne dass man es ihnen wissentlich mitteilte.
ich würde meine kindern jedenfalls versuchen klarzumachen, dass die kontakte im internet zwar sehr lustig sein mögen, aber dass man eine klare grenze ziehen sollte zwischen virtuellen und realen kontakten. denn meiner erfahrung nach lügen nahezu alle im internet über persönliche personenbezogenen auskünfte. wenn man diese kontakte also rein virtuell pflegt ist das egal, gefährlich (oder auch nur enttäuschend) wird es wenn sie real werden.
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Beitragvon LayaYana » Sa 6. Sep 2008, 10:31

heutzutage gehört eine aufklärung übers internet einfach dazu, nur sind die wenigsten eltern dazu in der lage. die meisten sachen sind erledigt, wenn man mit den kindern öfters mal gemeinsam surft und dabei auf diverse sachen hinweist und zeigt, wie man selbst verantwortungsbewusst mit dem internet umgeht.
eine altesbeschränkung würde ich da nicht geben, meine kinder werden eh mit dem internet aufwachsen. die erste zeit sind wir dann dabei, irgendwann wissen sie von alleine die wichtigsten sachen. wenn wir glauben, dass sie verantwortungsbewusst genug sind, dürfen sie alleine surfen, ganz ohne irgendwelche albernen kontrollen.

über cs an sich würde ich nicht aufklären, sagen, dass es das gibt, vielleicht auch, worauf man achten sollte zur sicherheit (da müssen die kinder aber schon gut bescheid wissen übers internet). sowas am sinnigsten nebenbei erwähnen. von gezielten gesprächen nach dem motto "wir setzen uns mal hin und erklären dir, wie das mit ... so läuft" halte ich eh sehr wenig.

ich selbst bin gar nicht aufgeklärt worden und hatte auch kein internet. aber ich hatte eine bücherei ^^
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Beitragvon Totgeliebt » Sa 6. Sep 2008, 13:02

mal zu der Sache mit dem Internet. Meine Eltern, insbesondere mein Vater (beide schon Älter) sind mit dem Netz gar nicht so vertraut, als das sie mir die Tücken erklären könnten. Es ist doch so, dass die meisten Jugendlichen, was den PC angeht, viel weiter sind, als deren Eltern
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Beitragvon Roflmat » Sa 6. Sep 2008, 13:52

im regelfall ^^
hat natürlich auch mit dem umstand zu tuen, dass der pc ein normaler alltagsgegenstand geworden ist, richtig durchblicken tuen die wenigsten. viele erwachsene nutzen zwar das internet, aber sind auch nicht gerade kompetent damit und fallen auf die tücken herein.
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Beitragvon Selflove » Mi 10. Sep 2008, 16:41

Ihr klingt schon wie meine Eltern >< INTERNET = BÖSE!

Ma natürlich wird immer früher Sexuäll auf vielleicht nicht den bestem weg aufgeklärt....Aber ist es nicht vielleicht sogar besser das Kinder SO aufgeklärt werden? KLingt bescheuert wenn ich jetzt damit anfange das Damals Sex für Verbotenes gehalten wurde man nicht Mastrubieren durfte etc. Aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt ist diese Zeit garnich mal so lange her!Die heutige Zeit ist sehr Sexlastig...Man wird in den Median damit zugeballert....Daher finde ich es besser wenn Kinder früh aufgeklärt sind...Ich mein was ist da schlimm dran wenn ein Mädchen mit 5 weiß was nen Penis und was ne Vagina ist und was man damit macht? Nichts genau! Im Gegenteil sogar! Es schützt sie! SO lernen die Kidner schneller was sie machen sollen/düfen und was nicht!Thema Kindergarten: Wie oft war in den Letzten Jahren in den Zeitungen das Kinder unwissentlich in Kindergärten vergewaltigt wurden....und daher weil sie nicht wustten was sie da tun. Damit will ich jetzt nicht alle Erwachsenen aufrufen sofort ihren kleienn Kindern zu sagen was Sex ist...Wenn sie es vor der Schule herausfinden ok dann isses nunmal so und Spätesten IN der Schule werden sie es eh von igrnetjemand erklärt bekommen der wahrscheinlich sogar in ihrer Klasse ist!

So weiter zum Sex...Ehm das wird auch nach miener Meinung nach viel zu verrohrt (ka was das heißt stand so inen rüberchrift in der Bild xP). In dem Bericht ind er Bild stand das ein 11 Jähriges Mädchen freiwillig sex mit ihrem 19 jährigen freund hatte nachdem sie 5 Tage zusammen war danach slief sie mit rund 50 Jungen !!! SOWAS IST KRANK! Kla ich hab gerne und oft Sex! Trodzdem bleibt es für mich etwas besonderes...etwas was ich genießen will und mit jemandem mache den ich liebe und dann ganz sicher noch nicht mit 11. Da kann man so aufgeklärt sein wie man will aber in dem Alter ist man einfach noch nicht so weit! Weder Körperlich noch Geistig...
Pure Arroganz

Ich ein Arschloch und stolz drauf?!!! x3 *herzchen bussi schnuggi* JAA! ^^
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Beitragvon LayaYana » Mi 10. Sep 2008, 17:39

kinder gehören definitiv bereits mit 5 aufgeklärt, gerne auch früher. kindgerecht versteht sich. dafür empfehle ich gerne die broschüre "körper, liebe, doktorspiele" vom bzga. sie erklärt sehr schön, welche art von aufklärung in welchem alter angemessen und gesund ist.

auch wenn ich aufklärung für wichtig halte, finde ich falsche aufklärung wesenlich schädlicher als keine aufklärung. wer meint zu wissen, wie man verhütet, wie sex zu sein hat und wann, der macht viel mehr fehler und hat viel mehr druck als jemand, der von all dem nur wenig bis keine ahung hat. das finde ich, ist ja gerade das gefährliche momentan, man kann sich streiten, ob es toll ist, dass sex heute ein wichtiges thema in der gesellschaft ist, aber es sorgt für viel falsche aufklärung. jüngere meinen dann zu wissen, was von ihnen erwartet wird. leider wird nicht mit sinnvoller aufklärung gegen an gearbeitet, bzw nur von wenigen.

genauso ist das mit dem internet, es hat fallen, es bietet viele fehlinformationen und wer es nicht besser weiß, der glaubt es plötzlich besser zu wissen. sehr gefährlich, nicht nur bei sexualität
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Beitragvon Silver Dove » Mi 10. Sep 2008, 17:45

Naja das stimmt schon iwie...
In meiner Klasse bin ich zwar der einzige Junge der schon Sex hatte ich denke aber trotzdem, dass wir viel zu leichtfertig mit Sex umgehen! Ich tue das ja selbst! Ich hatte auch schon mehrer Sexualpartner/innen!
Allerdings ist die Liebe für mich heilig! Ich würde meine Freundin beispielsweise niemals betrügen! Für mich spielt auch Respekt eine Rolle und deswegen würde ich mich niemals beim Sex filmen, es sei denn wir haben Beide Spass daran und sind 100% damit einverstanden! Das verbreiten des Videos muss auch von beiden bzw. von allen Beteiligten genehmigt worden sein! Das ist wie gesagt Respekt...
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Beitragvon LayaYana » Mi 10. Sep 2008, 21:29

zum thema schlechte aufklärung:


Letztendlicher Auslöser für diesen Brief war ein „Aufklärungsabend zu
Zyklus, Fruchtbarkeit und Verhütung“ für minderjährige Schwangere und
Mütter in einem Betreuungsheim in München.
Bei der Thematik: Fruchtbare Zeit „Wann bin ich fruchtbar? Wann im
Zyklus kann ich schwanger werden?“ musste ich eine erschütternde
Erfahrung machen: Von den anwesenden 13 Mädchen hatten 5 Mädchen
ihr Wissen aus dem Biologie- und Aufklärungsunterricht angewendet und
wurden so ungeplant schwanger.
Diese Fälle sind mir leider nicht unbekannt: In meinen Vorlesungen und
meiner Beratungstätigkeit begegnen mir nicht selten erwachsene Frauen,
die ungeplant schwanger geworden sind, weil sie im Biologie- und
Aufklärungsunterricht erlerntes Wissen angewandt haben."


quelle
http://chitta.pilgerer.org/nfp/Gefaehrliches_Wissen-Fruchtbare_zeit.pdf

so habe ich das auch erlebt, eine freundin von mir wurde in ihrer schulzeit schwanger, weil sie wissen aus dem biounterricht falsch angewendet hat, beziehungsweise das wichtige dort schon falsch erklärt wurde.
die pdf ist im übrigen sehr lesenswert und erklärt vieles, was oft missverstanden wird und falsch angewendet wird. gerade die ersten 6 seiten sind für jeden zu empfehlen, der glaubt der zyklus würde 28 tage dauern ;)
Zuletzt geändert von LayaYana am Mi 10. Sep 2008, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Phönix » Do 11. Sep 2008, 16:55

Ich habe mir öfter die Frage gestellt, ob man Kinder früh aufklärt und sie damit früh Sex kennen lernen oder eher später aufklärt... und sie aus Neugierde nicht wissen dass so Babys gemacht werden...

Vllt ist nicht die Scheidungsrate vererbt, aber die richtige Partnerwahl... die einen heiraten früh und den Falschen/die Falschen... vllt?

Ich glaube ich werde keine Kinder haben, alles ist falsch wie man es machen könnte..irgendwie immer...

Meine Mutter meint auch, über Sex kann man reden, aber nicht über Stellungen oder andre solcher Details. Eher Verhütung und "lästern" über Matrazen und andere ... :shock:

Eine Exklassenkameradin hat sich mit ihrer Mutter über Sexstellungen unterhalten... auch früh ihr erstes Mal gehabt. (Mutter öfters einen neuen Freund, Tochter ebenfalls)

Früher früher früher... einfach zu prüde geworden... daher auch die Scham und alles... wenn alle so erzogen werden, dass Teenimütter nicht schlimm sind, wird es auch nicht mehr schlimm sein.

Ich glaube, wenn ich nicht das Internet gehabt hätte, um mal zu gucken wie dies und jenes aussieht oder es gemacht wird (gestellte Pornos gehen mir schon immer gegen den Strich) dann hätte ich viel früher mein erstes mal gehabt und wahrscheinlich die Verhütung vergessen :lol:

Ich bin nicht schwanger und hatte auch erst 2 Sexualpartner. Bin zufrieden und habe auch vor, erst wieder Sex zu haben mit jemanden den ich liebe, weil mir Liebe bisher dabei fehlte... warum habe ich nur zwei mal den selben Fehler gemacht :roll: Naja um zu merken dass es doof ist...
Phönix
 

Beitragvon gigaklein » Do 11. Sep 2008, 18:51

Super Beitrag, Phönix!
Kompliment!

Wenn sie alle so denken würden wie du, dürften sich hier wohl keine Bedenkenträger als existenzberechtigt fühlen können.

Mit Einschränkung vielleicht, dass du glaubst, keine Kinder zu haben/haben zu wollen. Aber da kann ja noch einiges an Sinneswandel dich (w-16) zukünftig umstimmen
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon Roflmat » Do 11. Sep 2008, 19:20

das kommt noch ^^
meiner erfahrung nach, wollen die meisten teenies keine kinder.
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Beitragvon Crosis » Do 11. Sep 2008, 21:07

Manche kriegen sie dennoch, und in ein paar Jahren heisst es dann, man wolle das Kind gegen nichts in der Welt eintauschen - so soll's ja auch sein. Im Grunde kümmern sich gerade solche Personen um den Nachwuchs; irgendjemand soll ja auch eure Rente bezahlen. Letztlich gut für den Staat, solange keine Sozialhilfe bezogen wird.
Wer jedoch in die Armut fällt, hat meist nicht allzu schlechte Chancen, sich wieder aufzurappeln. Ein grosser Teil der Bedürftigen kann schon im darauf folgenden Jahr wieder selbstständig für sich sorgen, schliesslich ist das Gefühl, abhängig zu sein, ja nicht allzu toll.

Was die schlechte Aufklärung betrifft, empfehle ich einen Artikel zu den "verlorenen Kindern von Rockdale County". Wirklich eindrücklich, ebenso die TV-Dokumentation. Sollte man die irgendwo herkriegen, schnappt sie euch!

Des weiteren sieht man an Phönix - verzeih, dass ich dich hier so für meine Sache missbrauche! - doch sehr gut, dass Pornos der Jugend nicht nur schaden. Wenn die Eltern alle Mittel aus der Hand geben oder, noch schlimmer, gar nicht erst ergreifen, sind "gewisse Filmchen" eine nicht immer schlechte Ausweichmöglichkeit. Auch grosse Künstler lassen sich auf teilweise sehr unorthodoxe Art und Weise inspirieren, man denke dabei nur an Andres Serrano. Warum sollte man als "normaler Mensch" vor Pornos zurückschrecken? Ist es nicht nur natürlich, dass die heutige Jugend das ihr bereitgestellte Angebot auch nutzt? Hätten die früheren Generationen darauf Zugriff gehabt, hätten sie dem Dorfpfarrer für dieses Himmelsgeschenk gedankt; heute wird gemeckert. Sittenzerfall auf ganzer Breite, oder schlichte Adaption der neuen Umgebung? Missliche Charakterbildung oder Zeitgeist?

Ich plädiere definitiv für letztere Optionen.


MfG, Crosis.
Im Prinzip ja.
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