Das TdM im August: Guter Sex - schlechter Sex

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon pumuckel » Do 14. Aug 2008, 00:35

Naja bei nem Flirt denk ich ja nun nicht immer gleich an Sex (auch wenn sich das eventuell so mancher Kerl wünschen würde).
Aber anheizen und Vorspiel würd ich da schon mit rein nehmen.

Und den Partner abends anheizen und dann doch keinen "Sex" haben um dann, für ihn ganz unerwartet, mitten in der Nacht oder früh morgens über ihn her zu fallen macht mir persönlich schon spaß.

Kannst jetzt sagen Frauen sind Miststücke *grins* aber mir machts nun mal Spaß. Hat son bissel was von Kontrolle übernehmen *schulterzuck*.
pumuckel
 
Beiträge: 52
Registriert: Mo 11. Aug 2008, 21:03

Beitragvon der letzte Romantiker » Do 14. Aug 2008, 00:44

Laya und du, ihr habt da nen Hexenzirkel am Laufen oder? *lach*

Spontan verführt werden hat natürlich immer was für sich. Kontrolle überlassen und selbst kontrollieren auch.

Womit wir noch 2 Komponenten für guten Sex hätten. Spontanität und Abwechslungsreichtum. (das Wort gibts nicht wirklich, oder?)
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon gigaklein » Do 14. Aug 2008, 11:23

Jetzt fehlt eigentlich nur noch: *wtf* ist Sex? ;)

Verständlich jedoch, dass das, was aus persönlicher Sicht zum Sex so alles "eingerechnet" wird, eine Rolle spielen muss, wenn man für sich selber "guten" oder "schlechten" Sex definieren soll.

Es sind die "Bestandteile"... die wichtigeren, notwendigen und die förderlichen, aber "zur Not" verzichtbaren...

Ein notwendiger, wichtiger Bestandteil von "gutem Sex" ist für mich Harmonie.
Und damit meine ich nicht rosa-plüschige Romantik und Beziehungs-Schmus.
Es gibt auch eine funktionelle Harmonie und die sogar bei einem Quicky
Im Zweifel eben trotzdem...
Benutzeravatar
gigaklein
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 1390
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 04:40

Beitragvon pumuckel » Fr 15. Aug 2008, 22:11

Ich fand meine Frage nach der "Definition" von Sex garnicht so unwichtig.... ;)
Ich habe nämlich das Gefühl gehabt (und bitte sagt mir das ich mich täusche 8-) ), dass die meisen Männer hier nicht sonderlich viel Wert auf das Drumherrum legt. Für sie nur der Sex an sich eine Rolle spielt und somit zu zu gutem Sex führen kann :roll: .
pumuckel
 
Beiträge: 52
Registriert: Mo 11. Aug 2008, 21:03

Beitragvon der letzte Romantiker » Sa 16. Aug 2008, 20:14

Ich lege durchaus Wert auf das drumherum. Nur nicht immer gleich viel. Wenn wir SM oder andere Rollenspiele machen wird sehr viel Wert auf das drumherum gelegt. Beim "normalen" Sex dauert das Vorspiel allerdings selten länger als 5 Minuten.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon Joe D. » So 17. Aug 2008, 17:51

Abgesehen von einem funkensprühenden Quickie setze ich das "Drumherum" für guten Sex voraus. Wenn die Atmosphäre nicht stimmt, wirds kein guter Sex, sondern eben nur Durchschnitt oder eher mau.

Das ist wie beim Essen. Es kann wunder-was auf der Verpackung stehen, schöne Bilder drauf sein, wenns nen Mikrowellen-Fünf-Minuten-Essen ist, dann ists eben nur was fürn Magen, nicht für den Gaumen. Ein richtig gutes Essen braucht Zeit, man muss die richtigen Zutaten haben, diese mit Hingabe zubereiten und nach einer gewissen Zeit kann man wunderbar essen.
Ehre sei Amset
Benutzeravatar
Joe D.
 
Beiträge: 2208
Registriert: Mi 22. Nov 2006, 01:30

Beitragvon gigaklein » So 17. Aug 2008, 19:04

Dann spinnen wir mal den guten Vergleich fort:
Dazu gehört, dass man sich zum Genießen etwas offene Zeit nimmt, den Vorspiel-Rotwein an die Luft lässt (dekantiert) und schon mal im Vorgriff geräuschvoll schlürfend süppelt...
(Kerzen brennen ohnehin bereits "Vibrations"-verbessernd, leise Barmusik unterlegt die Stimmung...)

Irgendwann kommt das Mehrgang-Menu und das in Folge.

Erst abschließend gibt es Käse, Nachspeisen wie *crêpes suzettes*, vielleicht sogar einen guten "Digestiv" und eventuell für ihn eine Havanna.

Definitionsschwierigkeiten hätte ich im Vergleich, wenn das eigentliche Kern-Festmahl nicht dazugehören würde - also der *Sex* fehlen würde - und die tollen Erlebnisse nur aus Rotwein, Kerzenschimmer, flambiertem Nachtisch und Havanna bestünden
Im Zweifel eben trotzdem...
Benutzeravatar
gigaklein
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 1390
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 04:40

Beitragvon der letzte Romantiker » So 17. Aug 2008, 20:28

Die Havanna gehört zum Vorspiel, dass wissen wir doch spätestens seit der Lewinksy-Affäre. ;)

Eine entspannte Atmosphäre gehört dazu und natürlich auch mindestens 2 Menschen, die die nötige Lust und Leidenschaft mitbringen. Allerdings hatte ich auch schon richtig guten und langen Sex (also kein Quickie) ohne Vor- und Nachspiel.

Gutes Vor-und Nachspiel begünstigen durchaus guten Sex. Ich würde dies allerdings nicht als zwingend notwendig empfinden.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon Crosis » Mo 18. Aug 2008, 17:06

Guter Sex muss letztendlich bei beiden ein "Wow"-Gefühl hinterlassen - ansonsten war es kaum guter Sex. Im allgemeinen kann man nicht sagen, ob guter Sex nun so oder so zu funktionieren hat; sonst würde die Weltpopulation wohl um ein vielfaches ansteigen, könnte man doch mit ziemlich jedem eine wirklich tolle Nacht verbringen.

Neben dem sehr wichtigen Vertrauen - da muss noch nicht mal Liebe mitspielen - braucht es auch die Hitze des Gefechts, die momentane Spannung. Ob die nun aus der gesamtsituation oder aus dem minutiös vorbereiteten Abendessen bei Kerzenlicht ("candle-light dinner") heraus entsteht, ist dabei völlig sekundär.
Um ein memorables Erlebnis zu erschaffen, kann ein Orgasmus natürlich nur helfen. Doch auch hier würde ich sagen, dass es keineswegs fester Bestandteil von gutem Sex ist. Solange beide Partner zufrieden gestellt wurden, egal wie, und ihre positiven Erwartungen (grösstenteils) erfüllt wurden, kann nichts "anbrennen", was nicht anbrennen soll.

Schlechter Sex hingegen... Nun, ich hatte nie schlechten Sex.
Im Prinzip ja.
Benutzeravatar
Crosis
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 684
Registriert: Mo 18. Aug 2008, 01:33

Beitragvon gucker » Di 19. Aug 2008, 18:32

Für mich ist es dann guter Sex, wenn die Partner damit zufrieden sind und eine Wiederholung wünschen und dadurch Partner, zumindest für einige Zeit, bleiben.

Schlechter Sex ist es bei mir dann, wenn mich nachher das
"schechte Gewissen" plagt, was bei einem ON schon mehrmals vorgekommen ist.
gucker
 
Beiträge: 643
Registriert: So 10. Jul 2005, 17:51

Beitragvon der letzte Romantiker » Di 19. Aug 2008, 18:42

Ich hatte noch nie einen ONS und lege auch keinen gesteigerten Wert drauf. Das Risiko eines schlechte Gefühls oder gar eines schlechten Gewissens ist groß. Zumindest hab ich das second hand, bei viele Freundinnen erlebt, die sich hinterher bei mir ausweinten.

Dass dieses Gefühl auch bei Männern vorkommt ist wohl eher selten.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon Crosis » Di 19. Aug 2008, 19:35

Natürlich ist es selten. Ein ONS ist im Grunde auch der Natur entsprechend, da sollte man sich nicht schlecht fühlen. Übertriebener Erwartungsdruck, meist von sich selbst ausgehend, hat schon so manche Nummer in ein Desaster verwandelt. Zumindest gehe ich davon aus.
Warum sich jedoch Frauen beklagen, will mir auch nicht ganz in den Kopf gehen. Wer sich auf ein solches Abenteuer einlässt, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein. Dies ist die Voraussetzung - dann steht gutem Sex auch bei einem "Schäferstündchen" mit fremdem Herdentier nichts im Wege.


MfG, Crosis.
Im Prinzip ja.
Benutzeravatar
Crosis
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 684
Registriert: Mo 18. Aug 2008, 01:33

Beitragvon der letzte Romantiker » Di 19. Aug 2008, 21:22

Dafür gibt es viele Gründe. Zum einen spielt Alkohol dabei oft eine Rolle. Es kann das Gefühl auftreten nur "gebraucht" worden zu sein und die Gesellschaft die sexuell aktive Frauen als "Schlampen" bezeichnet, tut dabei ihr übriges.

Aber vielleicht könnte eine Frau hier besser darauf antworten.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon LayaYana » Di 19. Aug 2008, 21:34

bin ja schon da ;)

also ich persönlich hätte nach nem ons kein schlechtes gewissen. allerdings mache ich auch nur sachen die ich will und geh da auch locker mit um. prinzipiell bin ich aber auch nicht der typ für sowas, da ich sex in beziehungen oder doch wenigstens in affären vorziehe. und ich denke, da bin ich doch nahe dran an der weiblichen allgemeinheit. das problem einiger frauen ist wohl, dass sie diese einstellung haben, aber dann doch einfach mal ficken wollen. und dann stehen sie hinterhe im konflikt mit sich selbst.

allgemein sieht das gesellschaftlich etwas anders aus. an frauen wird halt ne gewisse erwartung gestellt und die verinnerlichen frauen gerne selbst so dass sie sich selbst ein schlechtes gewissen machen für sachen, die sie eigentlich doch gerne machen wollten.

das gefühl benutzt zu werden, naja, eigentlich sollte das nicht aufkommen, denn man selber macht da ja nichts anderes, den anderen benutzen. aber frauen neigen oft dazu sich trotzdem hinterher schlecht zu fühlen.

ähm, ich merke gerade, ich bin zwar ne frau, aber meine einstellung weicht in manchen sachen doch zu sehr ab um hilfreich zu sein, wenn es um die sicht der frauen geht, tschuldige ^^
Urlaub - gar nicht da. Postkarte: "Der Himmel hat eine Farbe, die Luft hat eine Temperatur, meistens zumindest. Der Rest ist auch ganz ok. Hoffe euch geht es allen gut. Liebe Grüße, die Laya"
Benutzeravatar
LayaYana
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 4827
Registriert: Mo 4. Dez 2006, 20:35
Wohnort: Turku

Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 12:46

*Ähm*: Zu wenig "Weibers" bisher hier in den Beiträgen - mindestens meckern können sie doch sonst immer...

Ich muss wohl etwas ONS-Wasser in den Beziehungswein kippen:
Ich komme auf knapp siebzig verschiedene Sex-Partner, 7 waren längerandauernde "echte" Beziehungen.
Die etwa sechzig "restlichen" brachten überwiegend formidablen Sex mit sich - für beide Seiten.
Ich möchte diese Erfahrungen nicht missen. Es ergeben sich für mich keine Widersprüche zu dem von mir bereits "weiter oben" Gesagten.
Als einzigen Nachträge würde ich als Kriterium die schon genannte "Spontaneität" und "Kreative Improvisation" anzufügen haben
Zuletzt geändert von gigaklein am Mi 20. Aug 2008, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
Im Zweifel eben trotzdem...
Benutzeravatar
gigaklein
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 1390
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 04:40

Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 13:07

Mit meinen Freundinnen war das erste Mal immer mit großer Unsicherheit verbunden. Deswegen kann ich mir guten Sex bei einem ONS nicht wirklich vorstellen.

Aber wahrscheinlich ist es anders, wenn keine großen Gefühle dabei sind und man sich auf die Triebbefriedigung konzentriert.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 13:38

der letzte Romantiker schrieb:
Mit meinen Freundinnen war das erste Mal immer mit großer Unsicherheit verbunden. Deswegen kann ich mir guten Sex bei einem ONS nicht wirklich vorstellen.

Ich denke, wenn Gefühle keine Rolle spielen, oder zumindest eine deutlich untergeordnete, dann geht man auch etwas mutiger an die "Sache" heran. Gewisse Hemschwellen werden einfacher überbrückt, da man ja nichts zu verlieren hat. Das hat sich bei mir bisher in überaus heissen und leidenschaftlichen sowie überraschend ehrlichen Erlebnissen geäussert.
Wenn davon auszugehen ist, dass man sie ab dem nächsten Morgen nicht mehr sehen darf (muss!), wagt man auch lieber; bringt Vorschläge und Anregungen zur Sprache, die in einer Beziehung mangels flächendeckender Kompatibilität (obwohl natürlich regelmässig Flächen gedeckt werden) kaum zur Nennung gelangen.

Guter Sex kann ich also auch mit einem ONS erleben. Die Wahrscheinlichkeit, auf anhieb eine befriedigende Nacht zu verbringen, halte ich sogar für grösser. Körper erkunden? Sie ist feucht, wozu noch den Körper erkunden!


MfG, Crosis.
Im Prinzip ja.
Benutzeravatar
Crosis
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 684
Registriert: Mo 18. Aug 2008, 01:33

Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 13:45

Das ist ein Punkt, den ich schon öfter hier im Forum gelesen habe und den ich absolut nicht nachvollziehen kann.
Wieso traut man sich bei einem wildfremden Menschen eher seine "Perversionen" auszuleben als mit seinem vertrauten Partner?

Wenn in einer Beziehung in der Hinsicht keine Kompatibilität besteht, dann hätte sie für mich eh keine Zukunft.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 13:51

Womöglich ist der Kompromiss aus Vertrauen und Rücksichtnahme die idealere Lösung als beides auf eine Karte zu setzen. Im Zweifelsfalle kann man seine inkompatiblen Neigungen noch immer in fremden Nestern ausleben; dies bleibt jedoch jedem selbst überlassen, es läge mir natürlich fern, jemanden zu solchen Handlungen anzustiften.

Warum nicht Geborgenheit, Nähe, Liebe in dem einen Heim, und unbekümmerter Spass in dem anderen? Sollte beides zu Hause verfügbar sein, umso besser. Meine Exfreundin zum Beispiel war partout nicht für Analverkehr zu gewinnen. Ist dies ein Grund, die Beziehung zu beenden?
Ich denke nicht.
Im Prinzip ja.
Benutzeravatar
Crosis
Moderations-RentnerIn
 
Beiträge: 684
Registriert: Mo 18. Aug 2008, 01:33

Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 14:01

Da gibt es doch absolut keinen Widerspruch. Ich will beides im selben Heim und ich bekomme es auch.
Der Grund, warum viele Paare kein gutes Sexleben haben ist genau diese falsche Rücksichtnahme.

Wegen fehlendem Analverkehr würde ich jetzt auch keine Beziehung beenden. Obwohl wenn es schon daran scheitert...doch würde ich.
Ich hatte auch mal eine Beziehung, in der meine Wünsche nicht erfüllt wurden und ich werde mir das kein 2. Mal antun.

Die Schnittmenge sollte schon bei nahezu 100% liegen.

Naja es hat wohl nicht jeder das Glück, das auch zu finden was er sucht.
Hier könnte etwas Intelligentes stehen.
Benutzeravatar
der letzte Romantiker
 
Beiträge: 2153
Registriert: Mi 1. Mär 2006, 17:00
Wohnort: München

VorherigeNächste

Zurück zu Das Thema des Monats

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

eis.de
In Partnerschaft mit eis.de