Das TdM im August: Guter Sex - schlechter Sex

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 20:29

Auch stimme ich meinen Vorrednern zu, in der Hinsicht, dass man sich bei einer kurzen Sexbeziehung in sehr kurzer Zeit mehr Dinge traut, als in einer Langzeitbeziehung, in der man oftmals lange wartet bis man seine Wünsche offenbart.


Genau da liegt der casus knacksus. Ich würde in einer festen Beziehung, die mir viel bedeutet eben nicht lang warten, bis ich mich "offenbare". Denn dann habe ich bereits viel investiert und muss vielleicht hinterher einsehen, dass mir meine Wünsche nicht erfüllt werden.
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Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 20:47

Ich stehe eher auf diese Vorgehensweise:
Ich tippe "Präferenzen" an...
Entweder sie finden Resonanz, dann gehe ich zur nächsten Aufgabe über - next generation challenge. Es gibt noch so viel auszuloten...
Oder sie finden keine Resonanz, dann habe ich eine Eins gewürfelt und muss zur Ausgangsposition zurück.
Zu so etwas brauche ich keine Beziehung, das klärt sich in kurzer Zeit.
Wenn es ganz schlimm kommt, klappt halt nichts, dann wird "abgebrochen". Auch kein Unglück, über das ich längere Zeit nachdenken würde.
Theorie?
Nein, so vermeide ich schlechten Sex.
Kein Sex ist kein schlechter Sex.
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 20:54

Natürlich tippt man Präferenzen an.

Ich verteile auch keine Strichlisten auf denen steht, was die Dame zu machen hat.

Wäre allerdings auch mal ne Idee. :lol:
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Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 20:59

der letzte Romantiker schrieb:
Ich verteile auch keine Strichlisten auf denen steht, was die Dame zu machen hat.

Im Grunde tu ich nichts anderes. Einfach weniger plump und in verbaler Form - es erscheint mir doch ein bisschen persönlicher, als ein Fragebogen, den die Damen auszufüllen haben.
Aber eine "Check list" gibt es schon, welche abgearbeitet wird. Je nach Geschick des Gegenübers, auch auf das Auffassungsvermögen und die sprachliche Gewandtheit kommt es an, können sich dadurch schon sehr interessante, aufschlussreiche Gespräche entwickeln, die Aussenstehende mit fragendem Blick und ohne "blassen Schimmer" der Materie Aussenstehende bleiben lässt.
So kann schon eine gewisse intimität aufgebaut werden, die "Strichlisten" verglichen werden und im stillen eine Entscheidung getroffen werden, ob 78% ausreichen oder die 85% klare Voraussetzung für eine angenehme Nacht darstellen.
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Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 21:11

Und dann gibt es dennoch überraschende Inhalte einer noch nicht ausgefüllten Check-Liste:
Ich habe es einmal erlebt, dass eine Partnerin völlig spontan auf etwas kam, was ich noch nicht einmal kannte.
Sie fragte nicht lang, sie "machte".
So einfach bin ich nicht zu überraschen, aber es war etwas Rares, "Kostbares", Neues.
Gehört zu meinen besten Erinnerungen zu Sex und hätte nie auf einer Liste bei mir gestanden.
Allerdings mache ich auch nicht den Fehler, das ab sofort in die Liste aufzunehmen.
Es war ein singuläres, einmaliges Erlebnis, nicht reproduzierbar.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 21:14

Lass mich raten. Du wirst uns nicht verraten was es war.

Dann frag ich auch nicht. ;)
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Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 21:16

Vielleicht sollte ich ja nachfragen. Nicht sehr stilvoll, aber auch die Bildzeitung hat mehr Erfolg als die NZZ.
Sag, giga, womit wurdest Du überrascht? Oder, etwas neutraler und allgemeiner: wie kann man einen nicht ganz unerfahrenen Gesellen wie dich derart überraschen, dass eine solch einprägsame Erinnerung entsteht, die noch dazu als sehr angenehm beschrieben wird?


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Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 21:30

Ach Kinners, das bringt doch nichts.
Es ist etwas, was sogar vor etwa zwei Jahren hier mal thematisiert wurde und schnell wieder verschwand, weil niemand etwas damit anfangen konnte. Ich habe damals geantwortet, dass ich dieses Thema bisher vermisst habe...

Meine "Botschaft" war abstrakt: Es gibt Highlights, die sind weder planbar, noch sind sie übbar (längere intensive Beziehung), sie sind auf andere Partner schlecht übertragbar und bleiben somit (leider) Einzelereignisse.
Zweiter Teil der Botschaft: Sie können verdammt gut sein und in Kopfkino-Erinnerung bleiben. Es hat aber keinen Sinn, sie in das persönliche Handbuch des guten Sex aufzunehmen
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 21:34

Leela? Bist du es?

Ich steh nicht auf Rätsel.

Interesse schwindet...schwindet...schwindet...ist weg.
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Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 22:50

Wie dem auch sei.

Gibt es eigentlich schlechten Sex in der (gesunden!) Partnerschaft? Wie zeichnet sich der aus?
Viele Männer scheinen ja an Versagensängsten zu leiden, setzen sich selbst Druck auf und es kommt, was kommen muss: nichts. Es sind gar echte "Nieten", wenn sie nicht genug Selbstvertrauen haben und noch dazu von der wohl miserablen Freundin keines geschenkt bekommen und durch die Angst vor dem Sturm die Regenrinne weggefegt wird. Der Brief wird nicht ausgeliefert, die Post arbeitet bei Windstärken ab 7 nicht mehr.

Gerade bei einem ONS (welch dämliche Abkürzung. Etwas "deutscheres" wäre mir lieber als solch ein zusammengestauchter Schmarrn) entfallen wohl derartige Ängste. Wer ansonsten unter dem Wahn leidet, die Schlaffheit könne ihn verfolgen, kann hier alle Bedenken abschütteln und frei nach dem Motto "ran an den Speck!" die Beute besteigen; man hat sich schliesslich nicht mit den Konsequenzen herumzuschlagen. Wenn es schlecht war, wie schon so mancher sagte, zischt man eben ab - der Schaden ist durch die absolute bindungslosigkeit begrenzt.


MfG, Crosis.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 22:57

Schlechter Beziehungssex ist, wenn man einfach aus Gewohnheit Sex hat, oder weil das letzte Mal schon "viel zu lang her" ist, obwohl man eigentlich gar keine Lust hat.

Also in den Situationen, in denen man eigentlich andere Dinge im Kopf hat, aber denkt, man müsste doch eigentlich mal wieder Sex haben.

Das wird dann meistens nicht so gut.
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Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 22:59

Anzunehmen. Die Ausnahme bilden hier wohl Fernbeziehungen - da kann man schnell der Meinung sein, das letzte Mal sei zu lange her.
Ist dies aber noch eine funktionierende, also gesunde, Partnerschaft? Wenn es zum Sex kommt, weil man einfach der Meinung ist, dass dies zur Beziehung gehöre?
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 23:07

Ok konkret.

Meine Freundin und ich haben ziemlich zur selben Zeit unser Studium abgeschlossen.
Die letzten 2-3Monate davon waren natürlich stressig und man hat nicht wirklich den Kopf frei und viel Lust auf Sex. Aber deswegen stellt man den Sex natürlich nicht komplett ein. Man hat halt Sex um dieses Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren.

Jetzt kann man diskutieren, ob das wirklich schlechter Sex ist, denn er erfüllt ja seinen Zweck, aber wir empfanden ihn in dieser Zeit oft als nicht so gut.

Seit wir fertig sind hat unser Sexleben wieder eine Renessaince erlebt. Also es gibt einfach so Phasen in Partnerschaften, da ist er nicht so gut. Ist aber kein Grund zur Panik und schon gar nicht muss man deswegen gleich die Beziehung beenden.
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Beitragvon Joe D. » Mi 20. Aug 2008, 23:56

Wie ich zum Thema Seitensprünge stehe? Das ist nicht ganz so einfach zu erklären. Manch einer würde mir hier auch einen Strick draus drehen. Aber gut.

Auch hier gilt wieder, es zählt die Art der Beziehung. Nehme ich meine aktuelle Beziehung, so kann ich momentan sagen, es kommt ein Seitensprung für mich nicht in Frage. Aus dem einfachen Grund, da momentan alle meine, mir bewussten Wünsche, erfüllt werden. Was sich natürlich im Laufe einer Beziehung ändern kann. Sprich, die Beziehung, die ich im Moment führe, ist mir so wichtig, dass ich etwaige Wünsche hinten anstelle, wenn diese nicht auf Ressonanz stoßen sollten. Daneben gilt natürlich auch abzuwägen, stelle ich meine unerfüllten Wünsche hinten an und lebe die Beziehung mit dem, was sie mir gibt, lebe ich diese Wünsche hinter dem Rücken meiner Partnerin aus, oder tolleriert sie es womöglich, wobei ich bisher noch keine Frau getroffen habe, die einem derartigen Kompromiss ehrlichen Herzens zugestimmt hätte, oder sind mir meine Wünsche so wichtig, dass ich die Beziehung demzufolge beende.

Allerdings bin ich, was Seitensprünge und zweigleisiges Fahren angeht, kein unbeschriebenes Blatt. Es gab ganz einfach Phasen in meinem Leben, als ich mir keine sonderlich großartigen Gedanken darüber gemacht habe. Ich weiß, das wird jetzt gleich unfassbar machohaft rüberkommen, aber ich hatte mal eine Freundin, die partout keinen Oralverkehr haben wollte, weder aktiv noch passiv. In dieser Zeit kam es eben vor, dass ich mir diesen dann bei anderen Frauen geholt habe. Ich muss dazu sagen, dass die betreffende Beziehung auch insgesamt nicht mehr lange gehalten hat.

Zu Romantikers Beispiel: Man hat halt Sex, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erleben. Entschuldige, aber dann habe ich lieber keinen Sex. Schlechten Sex hat jeder mal, aber dieser ist meist situationsbedingt. Wenn ich schon vorher weiß, dass der Sex schlecht wird (wie ich es auch bei gekauftem Sex weiß), dann lass ich es gleich bleiben. Da kann ich meine Zeit sinnvoller investieren. Und welchen Zweck erfüllt, der von dir angesprochene Sex? Ich kann darin keinen tieferen Sinn entdecken, sorry.

Eine wie oben angesprochene Checkliste habe ich bisher noch nicht gemacht, abgesehen von den üblichen Standards. Welche meiner Meinung nach aber auch nicht mehr in eine Checkliste gehören, da sie einfach zum Alltag gehören. Derlei ergibt sich während einer Beziehung immer von selbst. Oft ist man sich auch seinen eigenen Vorstellungen nicht immer ganz bewusst. wie es ja auch, teilweise in meinem Fall war. Ich könnte mir vorstellen, dass ich, falls diese Beziehung irgendwann enden sollte, bei meiner nächsten Partnerin mehr auf die Füße achten werde.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Do 21. Aug 2008, 00:22

Naja es ist ja nicht so, dass man sagt: Los Schatz lass uns Sex haben, aber es wird eh scheiße.
Es ist einfach ein Sex bei dem der Orgasmus nicht im Vordergrund steht, sondern die gemeinsame Intimität.
Es ist ja auch nicht die Form von schlechten Sex, bei der man sich hinterher mieser fühlt als vorher. Er ist halt nur schlechter als mit freiem Kopf.

Also ich fand den Sex auch in dieser Phase wichtig, auch wenn er selten berauschend war.
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Beitragvon Crosis » Do 21. Aug 2008, 00:42

Romantiker, damit ich dich richtig verstehe: Du sagst gerade, dass Sex, solange kein Orgasmus erreicht wird oder man allgemein ein wenig unter Stress steht, nicht schön sein kann.
Dem muss ich wehementes Gegensteuer leisten. Sex kann auch eine Form der Entspannung sein, eine Rückzugsmöglichkeit, und sollte es meiner Meinung auch. Wenn Du nun sagst, dass ihr den Sex um der Initimität Willen hattet, dann muss ich gedanklich den Kopf schütteln. Nähe und Zärtlichkeiten sind wichtig, keine Frage, doch genauso wichtig ist es, sich damit den Kopf auch "freizumachen". Mir scheint, und dies ist nur meine Ansicht, nimm das bitte nicht falsch auf!, dass ihr ein etwas "fremdes" Verhältnis zum Sex habt. Kann nicht eben genau diese von euch gesuchte Intimität dazu führen, dass der Verkehr besonders erholsam wird?
Was ich mit meinen Augen lese, löst in meinem Gehirn eine etwas wirre Reaktion aus. Mich dünkt, Du, Romantiker, und deine Freundin, praktiziert Sex nur dem Spass zu liebe, um Orgasmen zu erleben und eure Phantasien auszuleben. Wenn dies nicht möglich ist, begnügt man sich eben mit dem "geringeren" Teil; dem zwischenmenschlichen.

Ich kann behaupten, dass mir beim Sex in der Beziehung die zwischenmenschlichen Aspekte, verglichen mit der Stillung meiner eigenen, körperlichen (!) Bedürfnissen, wichtiger ist. Bei einer Nummer zwischendurch, mit der Nachbarstochter, Schulfreundin oder der schnittigen Verkäuferin vom Geschenkeladen, steht jedoch ganz bewusst die körperliche Pflege, das "schmieren" der Apparate, im Vordergrund. Da brauche ich keine Nähe, da will ich mich austoben und mich flachlegen lassen und sie flachlegen und überhaut und sowieso. ;)

Gerade Du als letzter Romantiker solltest meine Bedenken verstehen.

An Joe D.:
Kann ich verstehen, danke.
Vielleicht liegt's bei mir auch am Alter: ich bin 18, da will ich schon das "360° Wohlfühlpaket". Spass steht auf selber Höhe mit Nähe und Zuneigung. Dass ich mir nicht alles am selben Ort holen kann, ist mir dabei aber egal; ich nehme es, wie es kommt. In einer Beziehung ist es mir wichtiger, alles zusammen zu bekommen. Doch hier, wie oben schon beschrieben, trenne ich minutiös: wichtig ist die Liebe, den Spass kann ich mir zur Not auch andernorts holen. Wenn aber gewisse, mir wichtige Dinge überhaupt nicht drinliegen, ich mich zurückgewiesen fühle, manche Dinge als Vertrauensbruch oder Misstrauensbeweis aufnehme, dann sind meine Bedürfnisse nicht mehr ausreichend gestillt.
Analverkehr ist für mich zum Beispiel ein grosser Vertrauensbeweis, kann aber auch reinem Spass dienen. Nicht wichtig für eine Beziehung.
Oralverkehr ebenso. Im Gegenzug ist er für meine Auffassung einer Beziehung äusserst wichtig. Da würde es mir nicht reichen, ihn mal hier, mal da zu geniessen. Ohne Oralverkehr fühle ich mich unwohl, da fehlt mir wirklich etwas. Ein Glied in der ehernen Kette der Liebschaft, so zu sagen.


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Beitragvon der letzte Romantiker » Do 21. Aug 2008, 00:52

Du brauchst keine Bedenken haben. Es läuft alles wie geschmiert. :lol:

Ich hab ja auch geschrieben, dass ich es nicht unbedingt schlechten Sex nennen würde. Die Intimität spielt immer die Größte Rolle. Aber auch die kann man eben besser genießen, wenn der Kopf frei ist.

Es fehlen halt nur ein paar Komponenten die es vervollkommnen würden.
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Beitragvon onethousandtears » Do 21. Aug 2008, 21:22

zum teil hat romaktiker aber recht. als er oben geschrieben hat dass schlechter sex der ist, der aus gewohnehit geschiet, weil es einfach dazu gehört. Auch in meiner letzten Beziehung gab es Phasen, in denen wir nur miteinander geschlafen hatten, weil uns das Gesprächthema fehlte oder einfach um nicht streiten zu müssen.
Richtig Schlechter Sex ist dann wohl auch der, bei dem einer von beiden gar keine Lust hat aber nur mitmacht, damit der andere Zufrieden ist.

Für mich persönlich ist guter Sex der, der neues bringt und aufregend ist. Wie z.B. bei einem ONS bei dem man den anderen nicht oder nur schlecht kennt habe ich die Ehrfahrung gemacht, dass es teilweise wirklich besser ist als in einer Beziehung das bereits bekannte zu erleben.

Zum Thema Seitensprung noch etwas...habe ich auch gemacht und hatte meine Gründe aber habe mich danach wirklich schlecht gefühlt auch wenn mir verziehen wurde. Aber Manchmal gibt es Situationen in denen man einfach mal etwas richtig dummes machen muss um einen Moment lang glücklich zu sein. Aber muss jeder selbst wissen ob es einem das wert ist.
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Beitragvon broken dream » Do 21. Aug 2008, 22:08

Guter Sex - schlechter Sex
Ich könnte jetzt wieder die Geschichte von der Rutsche erzählen aber das habe ich ja hier schon öfters getan.
Ich kann aber sagen das wenn ich verliebt war sehr viel leichter durch meine Partnerin erregbar war und auch die Erregung beim Sex grösser war.
Die Geilheit aufeinander war einfach grösser.
Gib Aids, Todessternen, Cam2cam, pictausch, icq, Nazis und dem BVB keine Chance!
Rauchmelder Retten leben!
Falls du von jemanden geweckt wirst der wie Darth Vader atmet: vertraue ihm ! Er will dich retten!
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Beitragvon gigaklein » Mi 27. Aug 2008, 05:25

Was überhaupt kein Sex ist, dürfte trivial sein.

Beispiele für "Hui"-Sex und "Pfui"-Sex sind ja einige genannt worden.

Aber was ist mit dem "Na ja"-Sex, der "Grauzone"?

Das alltägliche Ausbleiben des angestrebten Wahnsinns? 'Zweite Siege'?

Oder die solide Hausmannskost, zu der eben nur die Wertungs-Täfelchen mit der '6,0' stecken bleiben müssen?

Für mich sind das trotz allem noch "Siege" - meistens jedenfalls.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, ein paar taube Nüsse darunter gefährden dies nicht
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