Das TdM im August: Guter Sex - schlechter Sex

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 14:09

Der Sex war gut und befriedigend, die eine ins Hintertürchen geschobene Nummer habe ich auch nicht weiter vermisst.
Allerdings habe ich auch nicht an fremden Tischen gegessen.

Greifen wir eine andere These auf, und folgen wir somit wieder ein wenig der ursprünglichen Frage.
Was, wenn es Teil meines Bedürfnisses ist, mit anderen Damen/Herren zu schlafen? Muss dieses auch erfüllt werden? Wäre ohne die hundertprozentige und absolute Erfüllung meiner Wünsche, in jedem Belang, auch kein harmonisierendes Sexleben mit meiner "primären" Partnerin mehr vorstellbar?
Im Prinzip ja.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 14:19

Das musst du schon selbst entscheiden, ob du monogam glücklich werden kannst oder nicht. Wenn nicht, gibt es ja noch andere Beziehungsmodelle.

100% gibt es natürlich nicht. Aber für mich müssen eben für guten Beziehungs-Sex gewisse Dinge vorhanden sein.

Konkret. Ich würde im Leben nicht mehr auf passiven Anal-Sex verzichten wollen. Das wird mir bestimmt nicht jede Frau erfüllen wollen, wäre aber mittlerweile für mich Voraussetzung für eine Beziehung. Es ist außerdem etwas so intimes, dass ich es nie mit einer fremden Frau haben wollen würde.

Es ist also immer die Frage, worauf kann ich verzichten und worauf nicht. Die Menge "Verzicht" muss wesentlich kleiner sein als die Menge "Bekommen". Für mich eben nahezu 100%.
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Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 14:40

In Beziehungen bin ich immer (temporär) monogam...

Beziehungs-Sex bringt eine Heimspielsituation mit sich, die in ihren beglückenden Möglichkeiten nicht zu verachten ist. D'accord!

Im Ausschluss aber Situationen, in denen vorsichtiges, prickelndes, überraschendes 'Kontern' mit entsprechenden Überraschungserfolgen angesagt ist, schlecht zu finden, halte ich aus individueller Sicht zwar für nachvollziehbar, aber eben nicht für allgemeingültig
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 14:50

Na den Satz soll mal einer verstehen. :P Ich find zwar gut, dass du dich kurz fassen wolltest, aber 2-3 Sätze draus machen wäre fürs Verständnis besser gewesen.
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Beitragvon Gast » Mi 20. Aug 2008, 15:00

Ich will noch mal ein kleines Bißchen abschweifen:

Guter Sex hat ist für mich primär kein Ding, was mit "Heimspiel"- oder "Auswärts"-Sex zu tun hat. Man hat ihn dann, wenn die Teilnehmenden eben gut zusammenspielen.
Hier im Forum tauchte auch schon die Frage auf, wann man "gut im Bett" ist. Da ist die Situation ähnlich. Aus der Sicht des einen Partners kann man gut sein, bzw. guten Sex miteinander haben - aus der Sicht eines anderen Partners aber auch wieder umgekehrt.

Da ich relativ wenig Erfahrung mit "Auswärts"-Sex habe, kann ich nur für die Situation in Beziehungen sprechen. Meine Partnerin und ich haben in vielen Fällen die "Standardnummer", die uns aber beide trotzdem befriedigt, weil es eben zwischen uns beiden einfach gut harmoniert. Daneben probieren wir auch andere Sachen aus oder schweifen mal vom Standard ab und geben der Beziehung noch den zusätzlichen sexuellen Kick.
Wenn das passt, kann man auch den Verzicht auf vielleicht weiterreichende Phantasien üben, denn manchmal stellen sich diese in der Realität nicht mehr als so prickelnd heraus. In einer Partnerschaft, wo die Grenzen des Einzelnen ja auch immer mit berücksichtigt werden müssen ist dies unerläßlich.
Damit ließe sich aber auch die Frage beantworten, warum einige meinen, sie könnten beim ONS einfach eher die Sau rauslassen und Dinge tun, die sie in einer Partnerschaft nicht machen würden/könnten: Sie müssen sich keine Sorgen machen, ob bestimmte Wünsche nicht das Ende der Partnerschaft bedeuten würden.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 15:05

Der Wunsch an sich kann doch nicht gleich das Ende der Partnerschaft bedeuten. Es kann natürlich sein, dass ein Wunsch nicht erfüllt wird, dann muss man sehen, ob man auch ohne diese Erfüllung glücklich werden kann.

Aber der Wunsch an sich schon als Tabu? Wenn ich in einer Partnerschaft Angst habe meine Wünsche zu äußern komme ich doch nie zu gutem Sex.
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Beitragvon Gast » Mi 20. Aug 2008, 15:13

der letzte Romantiker schrieb:
Aber der Wunsch an sich schon als Tabu? Wenn ich in einer Partnerschaft Angst habe meine Wünsche zu äußern komme ich doch nie zu gutem Sex.

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich kann Dir da nur Recht geben.
Es kommt ja auch immer darauf an, wie man einen Wunsch äußert.
Aber viele wagen es wohl einfach nicht und lassen es dann "außer Haus" aus, womit sie die Partnerschaft wohl noch viel mehr in Gefahr bringen.
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Beitragvon Hormontherapeut » Mi 20. Aug 2008, 15:18

der letzte Romantiker schrieb:
Aber der Wunsch an sich schon als Tabu? Wenn ich in einer Partnerschaft Angst habe meine Wünsche zu äußern komme ich doch nie zu gutem Sex.


Da stimme ich Dir zwar zu, was den guten Sex betrifft, dennoch soll es ja Menschen geben, die Probleme damit haben, offen über Sexualität zu sprechen. Je nach Erziehung und eigenem Werdegang kann da durchaus der Wunsch nach einer vermeidlich "obszönen" Praktik schon ein Tabu darstellen, auf dessen Bruch empfindlich reagiert wird.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 15:25

Ok, ich kann mir schon vorstellen, dass es prüdere Zeitgenossen gibt als mich.

Deswegen finde ich es wichtig, dass man bereits beim anfänglichen Abtasten auslotet, wo die Reise hingeht.

Wenn ich also eine Frau kennenlernen würde, die beim Wort Anal schon im Quadrat springt, würden bei mir die Alarmglocken schrillen.
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Beitragvon Hormontherapeut » Mi 20. Aug 2008, 15:29

Und bei einer Frau, bei der das Wort Sex schon im Quadrat hupft, was wäre da? ^^

Gut, aber lassen wir das. Ich weiß jedenfalls nicht, ob man guten Sex daran festmachen kann, wie viele Praktiken man ausprobieren will bzw. beherrscht.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 15:33

Das besitzt mit Sicherheit keine Allgemeingültigkeit. Man kann auch mit gutem "0815" Sex glücklich werden.

Ich könnte es allerdings wohl nicht (mehr).
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Beitragvon deichlaeufer » Mi 20. Aug 2008, 15:34

Hormontherapeut schrieb:
Ich weiß jedenfalls nicht, ob man guten Sex daran festmachen kann, wie viele Praktiken man ausprobieren will bzw. beherrscht.

Keineswegs! Ich sehe das so wie mein Vorredner J. D.: Es muß einfach zwischen den Partnern passen, die Chemie muß stimmen, dann klappts auch mit dem guten Sex.
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Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 15:47

Ich könnte es allerdings wohl nicht (mehr).


Du bist dir aber im klaren, wie abhängig man sich dadurch macht?

Ich habe vor 1 1/2 Jahren meine letzte "Beziehung" zum Teufel gejagt. Seitdem bin ich "unversorgt". Mir fehlt nichts - schon mal gar nicht schlechter Sex.
Man darf sich auch in einer Beziehung nicht prostituieren.

Langzeit-Verheiratete werden wissen, was ich meine.

Da leben ONS-Abenteurer zunächst besser (bis sie an AIDS sterben?)
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon Hormontherapeut » Mi 20. Aug 2008, 15:51

Es gibt ja Paare, die im Laufe der Jahre regelrecht verlernen, miteinander zu reden, weil sie denken, sie würden sich eh in und auswendig kennen. Darunter kann dann natürlich auch der Sex leiden.
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 15:54

Von meiner Partnerin mache ich mich gerne abhängig. Mit allen Risiken, die es mit sich bringt. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass sich irgend jemand prostituieren muss um seine Wünsche erfüllt zu bekommen. Die sind ja meist einvernehmlich.

Auf die "Freiheit" eines ONS-Jäger kann ich gerne verzichten.
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Beitragvon gigaklein » Mi 20. Aug 2008, 16:23

Kommerzieller Sex (bisher überhaupt noch nicht erwähnt) wäre für mich von vorneherein schlechter Sex. Selbst dann, wenn ich die zu bezahlende Summe im voraus "leicht weggesteckt hätte". Da könnten die Damens machen, was sie wollten, gespielte Miterregung ist für mich (mit und ohne Kommerz) tödlich. So naiv, mir echte Erregung einbilden zu können, bin ich ohnehin nicht. Deshalb gehe ich nie zu Käuflichen.
Gefakte Orgasmen: Das macht man mit mir kein zweites Mal!
Das gilt auch für Normalo-Frauen, mit denen man für 300 € essen gehen muss, um mit denen für knapp 50 € schlafen zu können. Uninteressant, abtörnend. Weg damit!
Sex ist für mich etwas Freies und Befreiendes, nichts, was mit einem wie auch immer gearteten Zwang oder einer Fakerei zu tun hat.
Vorgespielte Orgasmen sind für mich "Todesurteil" - für Beziehung und für Sex.
Bei ONS schmeiße ich die sofort raus - bei Beziehungen ist ernsthafte Krise angesagt
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Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 20:46

Gefälschte/vorgetäuschte Orgasmen sind, wohl gerade bei "ungeübten" Gespielinnen, zudem nicht so schwer zu erkennen. In einer Beziehung schon gar nicht, sollte Mann schon echte Höhepunkte seiner Geliebten erlebt haben.
Dies wäre nun für mich ein Trennungspunkt; einen grösseren Vertrauensbruch kann ich mir im Bett kaum vorstellen. Da wär's mir noch egal, wenn sie sich den einen oder anderen Spieljungen ans Land zieht.

Nun, Romantiker, gehen wir einem Extremum nach.
Der Herr, nennen wir ihn A., steht auf äusserst harte SM-Spiele, ist ein Analfetischist, Urophil und träumt von einer (natürlich inszenierten, rollenspielerischen) "Massenvergewaltigung" seiner Partnerin.
Erklär mir bitte, was Du an Stelle von A. tun würdest, solltest Du dich in eine Dame verlieben, die mindestens eine Neigung nicht wirklich unterstützen kann.
Auch der umgekehrte Fall wäre denkbar: als "Normalo" trifft man auf eine äusserst kreative und sexuell vielschichtige Frau, die Erwartungen stellt, die man nicht alle erfüllen kann. Wie geht man damit um? Ist erfüllender Sex hier noch möglich? Ich für meinen Teil hätte, wie oben schon angedeutet, kein Problem damit, wenn sie sich hin und wieder mit anderen Männern für das eine oder andere Stündchen trifft, solange sie mich dabei nicht vernachlässigt. Spüre ich, dass der Sex darunter leidet, hätte man Krisensituation geschaffen, die jedoch mich zivildienstlicher Hilfe und der Unterstützung der Armee zu bewältigen wäre - viele Gespräche würden wohl einen Ausweg bieten, der für beide Parteien annehmbar wäre.

Ich werde mich bei der Wahl meiner Partnerin nicht so stark auf den Sex festlegen. Solange eine Freiheit gewährt wird, die ich bisher in Beziehungen (meist) vermisst habe, komme ich damit klar. Nur darf man dabei nicht vergessen, dass der Lebensgemeinschaft auch das Bett als Säule dient. Eine Säule, die keineswegs überstrapaziert oder zu dünn sein darf.


MfG, Crosis.
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Beitragvon Joe D. » Mi 20. Aug 2008, 21:11

Das besitzt mit Sicherheit keine Allgemeingültigkeit. Man kann auch mit gutem "0815" Sex glücklich werden.


Auf einen begrenzten Zeitraum, sicherlich. Aber nach 20 Jahren 0815 wenn es schon zur "Samstagsnummer" abgerutscht ist? Grauselige Vorstellung. Aber du sagtest das ja schon mit der Allgemeingültigkeit.

Wünsche sind oftmals schwerwiegender als man sich eingestehen mag. Vor allem, wenn sie lange Jahre vergraben werden, eben weil man sie mit dem Partner nicht ausleben kann. Vor allem in langen Partnerschaften oder in Ehen können unerfüllte Wünsche durchaus eine Beziehung zum scheitern bringen.

Auch stimme ich meinen Vorrednern zu, in der Hinsicht, dass man sich bei einer kurzen Sexbeziehung in sehr kurzer Zeit mehr Dinge traut, als in einer Langzeitbeziehung, in der man oftmals lange wartet bis man seine Wünsche offenbart. Ganz konkretes Beispiel aus meiner jetzigen Beziehung. Meine Freundin hat wunderschöne Füße... ihr wisst was jetzt kommt. Eigentlich bin ich kein Fußfetischist, aber das hat sich bei ihr geändert. Dennoch habe ich über ein Jahr gewartet, bis ich es das erste Mal angesprochen habe. In einer Beziehung, die nur auf Sex beruht, hätte ich das nach einer oder zwei Wochen angesprochen und wenn sie da nicht mitgespielt hätte, wärs mir entweder egal, oder die Beziehung wird kurzerhand beendet. Wenn keine Liebe im Spiel ist, who cares.

Die Sache mit dem Aids finde ich etwas an den Haaren herbeigezogen. Jeder sollte sich dieser Gefahr bewusst sein und wer sich nicht schützt, der hats nicht anders verdient.

Kommerzieller Sex wurde übrigens schon angesprochen ;)
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Beitragvon der letzte Romantiker » Mi 20. Aug 2008, 21:12

Nun, Romantiker, gehen wir einem Extremum nach.
Der Herr, nennen wir ihn A., steht auf äusserst harte SM-Spiele, ist ein Analfetischist, Urophil und träumt von einer (natürlich inszenierten, rollenspielerischen) "Massenvergewaltigung" seiner Partnerin.
Erklär mir bitte, was Du an Stelle von A. tun würdest, solltest Du dich in eine Dame verlieben, die mindestens eine Neigung nicht wirklich unterstützen kann.


Dann müsste ich abwegen, ob ich auf die ein oder andere Praktik verzichten kann/will. Oder so lange nach einer Partnerin suchen, die mir all diese Fantasien erfüllt. Ich für meinen Teil habe ja eine gefunden, die sexuell sehr ähnlich tickt wie ich und das ist für mich eben wesentlich höher zu bewerten, als wenn ich durch die Lande ziehen würde um mit fremden Frauen meiner Lust zu frönen.

Wie ich weiter oben schon schriebte ist ein anderes Beziehungs-Modell als das monogame, dafür natürlich auch eine Lösung. Das wäre allerdings nichts für mich. Da käme ich mir vor wie beim shoppen. Schön überall rumlaufen und schauen wo ich bekomme, was ich brauche. (Von Zeitaufwand und Erfolgsquote mal ganz zu schweigen)

Wenn eine offene Beziehung für beide Seiten ok ist, dann spricht natürlich nichts dagegen. Für mich nicht der Ideal-Zustand. Ich will den Sex, den ich mir vorstelle, mit meiner Partnerin und mit niemand anderem.

Kompromisse sind dabei ja nicht ausgeschlossen. Es kommt halt drauf an, ob man sich mit diesen Kompromissen wohl fühlt, oder nicht.

Deswegen ist Sex für mich EIN Auswahlkriterium.
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Beitragvon Crosis » Mi 20. Aug 2008, 21:16

Nun interessiert mich aber, Joe D., was Du zum Thema Seitensprünge sagst. In deinem Fall wäre eine solche "Lösung" natürlich hinfällig, es geht ja um eben die Füsse deiner Freundin und keine andere, während zum Beispiel der genannte Analverkehr mit jeder Frau genossen werden kann, die will und dem eigenen, optischen Ideal entspricht. Ganz dumm müsste sie auch nicht sein, damit man sich nach dem berauschenden Sex wenigstens noch ein wenig unterhalten kann - für mich definitiv auch ein Faktor für guten Sex, wenngleich jener jedoch nur für die Retrospektive einen Wert besitzt. Unmittelbar "danach" kann man den Sex für sehr toll empfinden. Folgt jedoch kein Nachspiel, kein Dessert, ist das im Augenblick nicht desaströs, doch von einer zeitlich späteren Warte aus betrachtet bestimmt ein schwerwiegender Makel.
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