Und das Thema Nummer 1 für Juni ist...

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon Schwenn » Mi 4. Jun 2008, 19:42

Also bisher haben fast alle meine Ex-Freundinnen die Pille genommen. Bei ONS´s nehm ich aber immer ein Gummi.
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Beitragvon Johnny B. Goode » Do 5. Jun 2008, 07:23

stanley schrieb:


Jedenfalls finde ich Verhütung sehr wichtig und man muss sich immer viele Gedanken machen wenn man Sex haben will imo. Es geht nicht nur um die Kinderfrage sondern auch um die Gesundheitsfrage. Beim Sex kann einfach ne Menge passieren die nicht unbedingt schön ist.



Bei deiner festen Freundin wirst du doch aber wissen ob sie eine sexuell Übertragbare Krankheit hat oder nicht? Deshalb würde ich mir da nicht so die Sorgen drüber machen.
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Beitragvon LayaYana » Do 5. Jun 2008, 13:49

meine verhütungsgeschichte ist anfänglich noch ganz normal. das erste mal hatte ich mit kondom, aber ziemlich schnell hab ich mir dann die pille verschreiben lassen. dabei kann ich mir gar nicht vorstellen, dass sich die mädels nicht wenigstens die packungsbeilage durchlesen. ich war viel zu aufgeregt und neugierig um es nicht zu tun. lief bei mir auch vollkommen ohne beschwerden oder nerviger blutungen. hab ein drei-phasen-präparat bekommen, also eins, das mit unterschiedlichen hormonen arbeitet um so gezielter auf den hormonhaushalt im körper einwirken zu können. dadurch war die konzentration geringer, aber die wirkung bleibt gleich.

probleme hatte ich nur selten, mal die vergessene pille oder ne magen-darm-erkrankung, aber für sowas hatte ich dann auch immer notfallkondome. sollte man eigentlich immer haben, damit man nicht spontan doch mal drüber wegsieht, dass es an dem tag ein wenig unsicherer ist ;)

naja, 6 oder 7 jahre bin ich meiner pille treu geblieben, aber da ich eigentlich ein ziemlicher medikamente gegner bin, hab ich es irgendwann nicht mehr eingesehn, mir jeden tag hormone zu geben und dann bin ich auf die natürliche methode umgestiegen.

bei den natürlichen methoden gibt es übrigens eine recht große auswahl, aber die meisten sind recht veraltet und unsicher. die kalendermethode war die erste die entwickelt wurde und basierte auf der annahme, dass alle frauen den gleichen zyklus haben und alle auch am gleichen tag ihren eisprung. funktioniert toll für frauen mit dem idealen durchschnittszyklus, aber für alle anderen ist es glücksache. echt nicht zu empfehlen.
wesentlich besser ist die temperaturmethode, da reicht es aber auch nicht nur, wenn man nur auf einen temperaturanstieg von 0.2 grad wartet, da muss man noch ein paar auswertungsregeln zusätzlich beachten. ja, die methode ist soweit in ordnung, einigermaßen sicher, wohl ungefähr im bereich diaphragma.

ich persönlich kann die symptothermale methode (nach den regeln der ag nfp) empfehlen. die bezieht nicht nur die temperatur mit ein, sondern auch körpersymptome, zum beispiel die öffnung des muttermundes oder die qualität des zervixschleims. dadurch lassen sich die fruchtbaren tage ziemlich gut eingrenzen. die sicherheit ist hierbei übrigens genauso hoch, wie bei der pille. es ist dabei egal, ob der zyklus regelmäßig ist, ob man einen regelmäßigen lebenstil hat, ob man gelegentlich mal krank ist oder irgendwelche medikamente nimmt, es ist sogar egal, ob man mal nen tag vergisst zu messen. das schlimmste was einem passieren kann, ist, dass man dann einen tag als fruchtbar annehmen muss, der eigentlich schon unfruchtbar ist. aber, wenn man die pille vergisst, ist ja gleich der ganze zyklus weniger geschützt ;)

der einzige wirklich nachteil ist, dass man sich wirklich damit auseinandersetzen muss. also nicht so wie bei der pille, einfach einnehmen und gut ist. man muss die regeln lernen, die kurve auswerten und übernimmt so wesentlich mehr verantwortung dafür, was man macht. hab ich liebend gerne gemacht, da es genauso sicher ist, wie die pille, und ich mich sogar sicherer gefühlt habe, da ich die kontrolle hatte und wusste was passiert. aber wem es nicht liegt, dass er selbst für das gelingen verantwortlich ist, dem sei es nicht geraten.

die computer kann ich übrigens gar nicht empfehlen. die sind auch recht unsicher. die arbeiten größtenteils mit statistiken und auch nicht immer mit den sichersten auswertungsregeln. so bleiben schwankungen im zyklus unentdeckt. also wieder nur was für leute, mit einem bilderbuchzyklus ;)
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Beitragvon Flusl » Do 5. Jun 2008, 15:51

Bis hier hin erstmal vielen Dank für die bisherige und wirklich gute Beteiligung! Wir freuen uns, dass bisher alles so gut geklappt hat.

Eine erste, kleine Zusammenfassung:

Bislang wurde am häufigsten über Kondome gesprochen und Vor- sowie Nachteile genannt.
Vorteile seien eine verbesserte Hygiene (dazu auch "weniger Einsauerei") und die Verhütung auch vor Krankheiten, nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft.
Als Nachteile wurden genannt, dass Kondome einen unangenehmen Geruch hätten, das Gefühl ein schlechteres sei und die erotische Stimmung beim Überziehen vermasselt würde.
Einig war man sich bisher zwar darüber, dass ohne Kondom der Sex intensiver sei, allerdings gab es Unterschiede im Grad des Negativgefühls. Von fast irrelevant bis ganz übel war alles dabei.
Wichtig schien in diesem Zusammenhang die Differenzierung zwischen einem One Night Stand und einer festen Partnerschaft zu sein. Während beim ONS ein Kondom zwingend notwendig sein sollte (wie auch in den Beiträgen erwähnt), könne in einer festen Bindung eher darauf verzichtet werden, wenn auf andere Weise verhütet werde oder ein Kind gewollt sei.

Die Pille wurde häufig als Alternative zum Kondom genannt, um sich zumindest vor ungewollten Schwangerschaften zu schützen. In Beziehungen scheint die Pille den bisherigen Beiträgen nach häufigste Verhütungsmethode zu sein.

Natürliche Methoden wurden tendenziell in Frage gestellt, aber Laya hat gut beschrieben, dass es auch anders geht, als nur auf einen Kalender zu gucken. Die symptothermale Methode scheint demnach einen ähnlichen Sicherheitsgrad wie Kondom und Pille zu haben - allerdings nur bei ernsthafter Auseinandersetzung.

Berichtet gerne weiter über eure Erfahrungen. Was könnt ihr vielleicht aus eigener Erfahrung beisteuern zu der Frage, was man auch falsch machen kann? Und auf den ersten Beitrag zur "Pannenstatistik" warten wir auch noch ;)
Und wer hat vielleicht Erfahrungen mit Verhütungsmethoden gemacht, die noch nicht (aus eigener Erfahrung heraus) genannt wurden? Spirale, Diaphragma etc.?
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Beitragvon Bob der Klaumeister_re » Do 5. Jun 2008, 17:24

paddy-playa schrieb:

Na das Thema ist ja mal wieder perfekt für mich -.-
Ich denke ihr (Stammuser) wisst (fast) alle wie das mit meienm Sohn passiert ist -.-


naja da ich wohl noch kein stammi bin kenne ich dein problem leider nicht....
könntest du es bitte eventuell nochmal widerholen für alle denen es so geht wie mir?

To Topic:

ich hatte erst einmal, und dann auch nur petting.... da brauchte ich halt noch nicht verhüten^^
Bitte spart euch so plumpe pn's wie "bock auf pictausch" oda so, ich werde sie nie beantworten. für nette nachrichten bin ich gern zu haben, sowohl m als auch w ;-)
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Beitragvon Phönix » Do 5. Jun 2008, 17:40

Ich hab die Pille bekommen und mir auch alles genau durchgelesen... in meiner Klasse gab es mal einen Tag, da wollte die eine die Pille verschrieben bekommen, wollte aber noch von den anderen Informationen. Da haben wir halt einen kleinen Plausch gehalten, was ich sehr gut finde... dass man mal woanders drüber redet. ONS und wenn man noch nicht mit dem Partner über eventuelle Krankheiten geredet hat, würd ich ein Kondom nehmen.

Ich kann zur Pannenstatistik nur meine eine Schwester zählen, die nach 4 Monaten Beziehung ein Kind mit ihren Freund hatte. Gut, die beiden sind jetzt verheiratet und erwarten das (gewollte) zweite. Aber wir, die Familie wissen, woran es lag: Die beiden haben nicht über Verhütung gesprochen und mal hier, mal da, kein oder doch Kondom benutzt. Pille hat sie wohl auch irgendwann mal benutzt, aber ich glaube, das war erst nach der Geburt des ersten.

Von meiner andren Schwester höre ich nur, dass sie wohl lieber ohne Kondom mit ihren Freund(en) schläft/geschlafen hatte, weil sie ja die Pille nimmt. Bei Antibiotika-Zeiten hat sie dann doch Kondom benutzt, sonst hätte ich noch eine Nichte/Neffen. Dabei waren Typen dabei, denen hätte ich irgendwelche Geschlechtskrankheiten zugemutet. Sie macht lieber ohne Gummi, ich weiß nicht wie das bei ONS bei ihr ist.

Meine dritte Schwester (vom Alter zwischen den andren beiden) wollte mir und meinen Schwestern die Spirale (oder hieß es Ring?) andrehen. Sie meinte, man muss den nicht jeden Tag einnehmen und hat eine Uhr, wann man wieder für 3 Wochen trägt. Sie ist da ein wenig der Spezialist, mehr weiß ich aber auch nicht von ihr...
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Beitragvon LayaYana » Do 5. Jun 2008, 18:01

deine schwester hat wohl eher einen nuvaring als eine spirale. der sendet dann hormone aus, die auch geringer konzentriert sind, da sie näher am wirkungsbereich sitzen. wobei ich auch nicht so genau weiß, wie das läuft. gibt es hier nicht auch dafür spezialistinnen?

pannenstatistik, ja, da kann ich nur sagen, kondome sind echt nicht so das wahre. besonders oft, war ich ja nicht drauf angewiesen, aber ich kann mich an einige male erinnern, wo dann einfach das kondom zerfetzt wurde. und das trotz sorgfältiger handhabung und genauer befolgung der gebrauchsanweisung. ist mir auch schon bei unterschiedlichen marken und unterschiedlichen männern passiert, deswegen weiß ich nicht, woran es liegen könnte. die optimale passform (lässt sich ja mit internetrechner herausfinden) verbessert das zwar und erhöht die sicherheit, aber trotzdem, so richtig wohl fühle ich mich dabei nicht.

und eine panne, nicht von mir, sondern von meiner mutter. die übrigens jahrelang erfolgreich mit der kalendermethode verhütet hat (bilderbuchzyklen, da könnte ich richtig neidisch werden ^^), hat sich später ein hormonstäbchen implantieren lassen, das sollte sicherheit für zwei oder drei jahren gewährleisten, aber nein. bereits nach einem halben jahr war sie schwanger. falsch gemacht hat sie nichts, aber es ist eben keine methode 100% sicher, dessen sollte man sich immer bewusst sein.
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Beitragvon stanley » Mi 11. Jun 2008, 14:59

Ne ehem. Arbeitskollegin von mir hat ne super Pannenstatistik...erst mit Pille Verhütet und Schwanger geworden (immerhin halbwegs gewollt aber halt ne Panne weil nicht geplant). Dann ist sie glaube ich auf den von LayaYana beschriebenen Nuvaring umgestiegen und wieder schwanger geworden..Das sind dann aber auch die einzigen Pannen von denen ich gehört habe. Andererseits kenn ich ein Paar die es ne ewigkeit ohne alles gemacht haben (halbes bis dreiviertel Jahr) bevor sie schwanger geworden ist...

In Punkto Kondom: Mir ist nie eines Kaputtgegangen...immerhin.
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Beitragvon SelbstIstDerHerr » Fr 13. Jun 2008, 22:37

Da werd ich auch mal meine Senf dazu geben:

Ich finde Verhütung ist das wichtigste überhaupt, im Idealfall zwei verschiedene Verhütungsmittel, in der Regel Kondom und Pille. Nur so ist es wirklich (fast) sicher.

Ich hab kein Verständnis für diejenigen die nur auf eins vertrauen...
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Beitragvon Chris1407 » Fr 13. Jun 2008, 22:41

SelbstIstDerHerr schrieb:

Ich hab kein Verständnis für diejenigen die nur auf eins vertrauen...


Ich habe kein Verständnis für diejenigen, die nicht verhüten... Da ist es doch gut, dass überhaupt verhütet wird. Ich bezweifle ja mal ganz stark, dass du dein Leben lang immer 2 verschiedene Verhütungsmittel benutzen wirst...
Mag sein, dass 2 Verhütungsmittel sicherer sind als eins, aber eins für sich ist deshalb ja nicht total unsicher.
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Beitragvon SelbstIstDerHerr » Fr 13. Jun 2008, 22:43

nein das behaupte ich auch nicht, aber trotzdem finde ich bei allen verhältnissen die weniger als n halbes jahr lang schon dauern, sollte man auf jeden fall auf nummer sicher gehen und sich eben sowohl gegen krankheiten (kondom, das verhältnismäßig oft aber reißt oder ähnliches) und gegen schwangerschaft zu schützen. Natürlich ist eins schon besser als nix, aber unter den Bliden ist ja auch der einäugige könig ^^
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Beitragvon LayaYana » Sa 14. Jun 2008, 10:33

zwei verhütungsmittel zu benutzen hat auch den vorteil, dass beide daran beteiligt sind. ob die frau die pille auch zuverlässig nimmt und nicht ausgerechnet heute mal nicht genommen hat, kann der mann ja nicht wissen. aber er kann dafür sorgen, dass er immer sicherheit hat, indem er ein kondom benutzt. zusätzlich hat es den vorteil, dass die pille ziemlich sicher ist und das kondom vor krankheiten schützt. man geht zwar eher selten von aus, dass der partner irgendwas hat, aber ja, gerade in der anfangsphase der beziehung kennt man seinen gegenüber oft noch nicht gut genug. und man sollte bedenken, dass die gängigen aids-tests auch nur ansteckung anzeigt, die älter als ein halbes jahr ist. und das ist ja auch nicht die einzige krankheit. kennt sich da eigentlich wer aus?

was mich noch interessieren würde, wie teilt ihr euch eigentlich die verantwortung? wenn sie die pille nimmt, ist das dann allein ihre sache und der mann hat damit gar nichts zu tun? wenn kondome verwendet werden, kauft immer der selbe die und zieht sie über? wie sieht das bei anderen verhütungsmethoden aus? und habt ihr euch vorher gemeinsam gedanken gemacht, welche methode ihr verwendet.
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Beitragvon stanley » Sa 14. Jun 2008, 14:36

Ich kenn mich "etwas" aus...Die HIV Tests können erst nach der 6. Woche der Ansteckung einen positiven Befund bringen, nicht nach dem 6. Monat (nach Nadelstichverletzungen muss man nach nem Halben Jahr aber nochmal hin, da der TEst dann 100%ig genau ist, nach 6 Wochen ist es nicht ganz so genau). Zumindest ist das was ich von vielen Ärzten und Krankenschwestern gehört habe. HIV ist auch nicht ganz so leicht zu übertragen, beim Blutaustausch muss es schon eine etwas größere Menge sein (kleine Stichwunde reicht normalerweise nicht aus, Ausnahme wenn sie entweder sehr tief ist und oder noch (je frischer desto ansteckender) restblut des Vorbenutzers dran ist (deswegen ist das beim Drogengebrauch auch so gefährlich)) und die Wahrscheinlichkeit HIV beim Sex zu übertragen liegt ich glaube bei ungefähr 0.5% oder so und ist bei Frau zu Mann geringer als andersrum, weiß nicoht aus dem Kopf wies bei gleichgeschlechtlichen Verkehr ist. Nachzulesen ist das alles auch auf Wikipedia die da glaube ich relativ zuverlässig sind, sonst gibts aber über Google noch etliche weitere Themen dazu. Leute mit einer besonders hohen HIV Viruslast (frisch angesteckt oder spätere Stadien) haben eine höhere Wahrscheinlichkeit andere anzustecken und auch in den ersten 6 Wochen, wo HIV noch nicht nachgewiesen werden kann, ist es Übertragbar. Man kann noch ne Postexpositionprophylaxe machen wenn man gerade herausgefunden hat mit einem HIV Kranken Sex gehabt zu haben oder in Blutkontakt gekommen ist (was viele vielleicht nicht wussten) man sollte die PEP allerdings INNERHALB VON 2 STUNDEN beginnen! In den ersten 72 Stunden kann sie noch helfen, danach wird sie nicht mehr gemacht. Dabei kann die Ansteckung verhindert werden. Allerdings hat die PEP große Nebenwirkungen also sollte man schon klare Gründe haben sie zu machen. Auch die PEP bietet selsbt wenn sie innerhalb von 2 Stunden angefangen wurde keine 100% Sicherheit! HIV Kranke wissen auch nicht zwangsläufig bescheid das sie krank sind denn durch normale Blutproben wird HIV in der Regel nicht erkannt! Küssen, lecken (außerhalb des Intimbereichs), aus dem gleichen Becher trinken etc. ist NORMALERWEISE ungefährlich, es sei denn man hat offene Stellen, kleine Wunden im Mundraum bzw. an den Stellen wo man küsst oder leckt.
Links zu Infos über HIV:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aids (sehr detailliert bei den Übertragungswahrscheinlichkeiten)
http://de.wikipedia.org/wiki/HIV
Gab noch nen anderen sehr informativen Link andernorts im Forum

Hepatitis ist ne andere Nummer bei der Ansteckung. Geringe Blutmengen reichen aus und beim Küssen und GV sehr viel leichter zu Übertragen, hab die Prozente aber nicht drauf. Hep C ist dabei die gefährlichste, da man sich gegen Hep C NICHT IMPFEN KANN und sie in 70% aller Fälle chronisch verläuft. Bei Hep C kann man aber noch eine Therapie machen die Hep C vollständig kurieren kann, aber nicht muss. Je eher man damit anfängt desto besser die Erfolgsaussichten, je jünger man ist desto besser. Gegen Hep A und B kann man sich Impfen lassen, sie sind generell aber nicht so gefährlich wie Hep C und verlaufen seltener (A garnicht und B glaube ich in 30% oder so) chronisch. Ungünstig ist das Hep C bei gleichzeitiger Erkrankung an HIV gefährlicher wird und HIV glaube ich ebenfalls in Kombination mit anderen Krankheiten beschleunigt wird.

Von Syphilis, Pilzerkrankungen und anderen STDs habe ich dann etwas weniger Ahnung, zu Hep C und HIV könnte ich noch Stunden weiterreden glaub ich ^^


Zur Verantwortung teilen: Die Pille ist "ihre" Sache, ich erwarte nur von ihr das sie mich informiert ob sie die nimmt oder nicht...wenn nein nehm ich immer das Kondom, sonst nur manchmal.

Zu 2 Verhütungsmitteln: Äußerst Effektiv, allerdings ist die Pille schon sehr sicher. Kondom alleine bietet leider wirklich keinen optimalen Schutz, übrigens kann man sich mit Kondom immernoch Anstecken bei falscher Handhabung bzw. wenn es abrutscht oder reißt (und man noch drin ist). Ich denk das Wichtigste beim Kondom ist die richtige Handhabung, dann liegt man denk ich auch über der angegebenen Sicherheit von 98% (die imo nicht besonders sicher ist...das könnte für manche Paare ja ne Fehlerquote von einem mal pro Monat sein). Die Pille liegt glaube ich bei 99.8%, d.h. beides zusammen liegt irgendwo bei 99.998% und ist ca. 50ig mal sicherer als nur Pille. Nen 100%igen Schutz bietet übrigens nichtmal eine Sterilisation...Medizinisch ist halt fast nichts unmöglich...
Link zu Sicherheit von Verhütungsmitteln:
http://www.sexwoerterbuch.info/verhutun ... hkeit.html
Zuletzt geändert von stanley am Sa 14. Jun 2008, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon chip91 » Sa 14. Jun 2008, 15:20

Jimbo 123 schrieb:
hey ich weis nicht obs her passt !! aber ich habe noch nie verhütungsmittel benutzt!! meine sexpartnerin nahm die pille oda spiralle!!


du bis auch doof nichts anderes zu benutzen. es geht doch nicht darum, dass die nich schwanger wird aber auch um dich vor krankheiten zu schützen (ausser der aids-test wurde durchgeführt und is bei beiden negativ, dann hab ich natürlich nichts gesagt)
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Beitragvon SelbstIstDerHerr » Sa 14. Jun 2008, 15:21

Jimbo 123 schrieb:
hey ich weis nicht obs her passt !! aber ich habe noch nie verhütungsmittel benutzt!! meine sexpartnerin nahm die pille oda spiralle!!


Is ja auch leichter, wenn deine Sexpartnerin sich drum kümmern muss, du kannst dich ja dann in Form von Allimenten revangieren :lol:
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Beitragvon exoticdream » Mo 16. Jun 2008, 06:47

Zu der Verantwortung: Wenn wir Kondome kaufen, dann eigentlich immer zusammen. Da suchen wir uns immer welche aus, die uns beiden gefallen. Bei der Pille ist es so, dass ich sie jeden Abend nehm, mein Freund dann aber schaut, ob er mir ein Wasser oder so reichen kann. Wenn ich sie mal vergesse, teile ich dies meinem umgehend mit, sogar, wenn ich sie noch innerhalb der 12 Stunden danach genommen habe. Das ist etwas, worauf man unbedingt Wert legen sollte, damit man sich auch wirklich vertrauen kann.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
(Benjamin Franklin)

Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.
(Sir Isaac Newton, engl. Physiker, 1643-1727)
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Beitragvon LayaYana » Mo 16. Jun 2008, 08:20

ich muss ja zugeben, kondome hab ich noch nicht gekauft ^^
aber bei der pille war es auch ganz ähnlich. mal hab ich sie gekauft, mal hat mein schatz sie aus der apotheke abgeholt. sie lagen immer im offen im bad und mein süßer hatte auch immer ein auge mit drauf. da hat er mich auch das eine oder andere mal dran erinnert, wenn ich es vergessen habe. falls es mal zu einer situation kam, die etwas kritischer war, also noch nicht wirklich zu lange vergessen, dann haben wir auch drüber geredet, ob wir dann zusätzlich verhüten sollten.

für die symptothermale verhütung haben wir uns beide entschieden, nach langem nachdenken und miteinander reden. wir beide haben die regeln gelernt und die kurven zusammen ausgewertet. das war wirklich sehr schön, bei keiner anderen methode hatte ich das gefühl, dass beide so sehr miteinbezogen wurden in die verhütung. manchmal hat sogar mein schatz bei mir gemessen ^^
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Beitragvon Joe D. » Mo 16. Jun 2008, 22:07

Die meiste Erfahrung habe ich bisher mit Kondomen gemacht. Was im Prinzip einfach damit zusammenhängt, dass ich entweder selbst die Entscheidung dazu genommen habe, oder aber meine Freundin, teilweise hatten meine Freundinnen auch Probleme mit der Pille, gesundheitlich.

Und zum anderen, das Kondom nimmt nur wenig vom Gefühl, wie ich finde und die Freundin bleibt schlank. Und eine Freundin ohne Fett an den "falschen" Stellen ist mir wichtiger als Sex ohne Kondom haben zu können.

Natürlich habe ich auch Erfahrung mit anderen Verhütungsmethoden. Die Pille hatte bisher bei allen meinen Freundinnen eine Gewichtszunahme zur Folge. Vor allem im Bauchbereich, wo ich Fett bei einer Frau als absolut unästhetisch empfinde und in einer lockeren Beziehung durchaus ein Trennungsgrund für mich ist.

Tage zählen und Temperatur messen ist für mich eine Verhütungsmethode in einem Bereich der Partnernschaft, die bereits über "Freund und Freundin" hinaus geht. Sprich, man wohnt zusammen, ist über mehrere Jahre ein Paar unter Umständen auch verheiratet. Es ist einfach eine Verhütungsmethode für Menschen, bei denen eine Schwangerschaft keine negativen Folgen hat. Beispielsweise ein Paar hat sich vorgenommen innerhalb der folgenden zwei oder drei Jahre ein Kind zu bekommen, die jetzt aber nicht sofort wie die wilden alles daran setzen ein Kind zu zeugen. (Ich hoffe das kapiert einer :roll: ) Für Jugendliche ohne Lebenserfahrung, ohne materiellen Hintergrund der eine gewisse Sicherheit für das Kind darstellt, eignet sich diese Art der Verhütung meiner Meinung nach in keinster Weise.

Pannen? Bis auf den Verdacht eines Undichten Kondoms gabs bisher noch nichts. Der Verdacht hat sich letztendlich als falsch erwiesen, auch wenn damals ohnehin nichts hätte passieren können. Drei Tage vor einsetzen der Regel.
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Beitragvon LayaYana » Mo 16. Jun 2008, 22:28

die symptothermale methode ist eine sehr sichere methode, ebenso sicher wie die pille. da kannst du mir vertrauen oder dich im internet erkundigen, dann aber bitte auf fundierten seiten und nicht in so foren wie hier, wo jeder schreibt was er mag ;) von anderen natürlichen methoden rate ich allerdings ab. aber meine meinung dazu kannst du ja weiter oben nachlesen.

zur pille kann man nur immer wieder sagen, jede frau reagiert da anders. zugenommen hab ich zum beispiel überhaupt nicht (und wenn hätte es mir auch nur gut getan ^^), aber ein paar andere nebenwirkungen gab es schon. die waren jetzt allerdings nicht so gravierend und sind mir auch erst nach dem absetzen aufgefallen. so richtig feucht bin ich mit der pille nur selten geworden, und ich hatte zwar des öfteren lust auf sex, aber ohne pille war das doch ein wenig häufiger (mein armer schatz war total überrascht ^^).

was mich noch interessieren würde, wenn euch auffällt, dass eure partnerin vielleicht pillennebenwirkungen haben könnte. wie sprecht ihr das an? oder wäre euch das egal, weil die pille ja so bequem ist und es mit anderen methoden nur stress gäbe?
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Beitragvon Joe D. » Mo 16. Jun 2008, 22:43

Ich kenne die Statistiken der symptothermalen Verhütung und im groben zweifle ich sie auch nicht an. Aber ich habe eben meine Bedenken, wenn ich mir vorstelle, dass ein Jugendlicher auf diese Weise verhüten will, wenn er aber noch nicht einmal die Wirkungsweise der Pille nachvollziehen kann. ("man muss das halt jeden Tag um die gleiche Zeit einnehmen und dann ist man geschützt") Und das ist eben leider häufig der Fall.

Meine jetzige Freundin hat damals zugenommen und ihre Libido hat nachgelassen, das war für mich ein Grund wieder auf Kondome umzusteigen.

Ich habe ja schon geschrieben, ich ziehe einen straffen, schlanken Körper meiner Freudin der Bequemlichkeit der Pille vor. Erst vor kurzem habe ich eine Frau gesehen, die in einem Restaurant mir gegenüber an einem anderen Tisch saß. Sie hatte ein fast bauchfreies Top an und mir ist schlicht der Apetit vergangen. Sie war ansonsten relativ schlank, aber am Bauch hatte sie einen Fettring, der es mit einem ordentlichen Bierbauch hätte aufnehmen können. Das ist doch abstoßend.
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