TdM 03/09: *SB: Ändert sich etwas, nachdem man den "echten" Sex kennt?*

Mal was anderes: Themen-Diskussion ohne Spam und blöde Sprüche :)

Beitragvon gigaklein » So 30. Nov 2008, 12:32

Die Idee für dieses Thema stammt von einem Sch-Ona-User, der eine Umfrage dazu gepostet hatte:

Unbekannter Nr. 2

http://60426.rapidforum.com/topic=101067259922

In Abstimmung mit dem Autor habe ich das Thema für ein TdM etwas "aufgebohrt"


Selbstbefriedigung als Vorpraktikum für eine "Sex-Karriere"?
Selbstbefriedigung als eine "Männer-Maschine" für männliche "Jungfrauen"?.. eine "Frauenmaschine" für weibliche?




* Was ändert sich, wenn die "Sex-Karriere" begonnen hat und der Start endlich gelungen ist?

* Was wird aus der ehemaligen Starthilfe, die dazu ihre "Schuldigkeit" getan hat?

* Welche Bedeutung bekommt sie danach?

Dass sie bedeutungslos wird, soll mit guter Berechtigung ausgeschlossen werden.



Zum Thema:

Bei jungen Männern ist es nicht weit von 100% der Fälle so, dass SB die erste sexuelle Erfahrung ist. Es ist eine sexuelle Vorübung für den noch nicht anstehenden "Ernstfall".

Bei Frauen ist das keineswegs so eindeutig.

Nicht selten kommen Frauen zuerst an eine "richtige" sexuelle Erfahrung und entdecken dann die Alternative SB erst später für sich.
In der Tendenz zunehmend beginnen aber auch "junge Dinger" mit SB, bevor sie zum ersten Mal Sex haben.

Solange keine Alternative bekannt ist, hat die SB einen Stellenwert ohne Vergleichsmöglichkeit.

Sind beide Alternativen bekannt - und stehen beide Alternativen sogar "zur Verfügung" - gibt es diese Vergleichsmöglichkeiten.
Zuletzt geändert von gigaklein am So 1. Mär 2009, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon gigaklein » Sa 28. Feb 2009, 11:35

* Wird die ehemalige Starthilfe zur zweiten Wahl?

Denkbar ist aber auch, dass sie sogar eine ganz neuartige, unterstützende Bedeutung bekommt:
* Sie wird zwar anders, aber bekommt einen neuen Wert?



* Hat sich überhaupt etwas für euch geändert?

wenn ja

* Was hat sich in Einzelheiten geändert , was ist völlig gleich geblieben?


Speziell:

* Haben sich eure Phantasien geändert, nachdem ihr ja "wissend" geworden seid?

* Hat sich etwas an der Häufigkeit geändert?

* Ist die gefühlte Intensität durch die Vergleichsmöglichkeit eine andere geworden?

* Habt ihr andere Techniken "entwickelt", die mehr dem echten Sex entsprechen?

* Lasst ihr euch mehr Zeit, weil "echter Sex" ja auch kein "Husch-Husch" ist?
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Beitragvon Freak82 » Mo 9. Mär 2009, 09:22

* Wird die ehemalige Starthilfe zur zweiten Wahl?

Also ich denke es ist ganz normal das man den Sex immer der SB vorzieht, jedenfalls solange man die möglichkeiten dazu hat.

* Sie wird zwar anders, aber bekommt einen neuen Wert?

Ja, sie steht jetzt unter dem Sex


* Hat sich überhaupt etwas für euch geändert?

Ja...

* Was hat sich in Einzelheiten geändert , was ist völlig gleich geblieben?

Wenn ich Sex habe dann hält das gefühl dert befriedigung viel länger an dh. ungefähr auf einmal sex kommt 2-3 mal sb, versteht ihr.

Speziell:

* Haben sich eure Phantasien geändert, nachdem ihr ja "wissend" geworden seid?

meine fantasien richten sich jetzt nicht mehr so stark auf irgendwelche bilder oder filme sondern eher auf die eigenen, persönlichen erfahrungen.

* Hat sich etwas an der Häufigkeit geändert?

in einer beziehung mit sex fast garnicht, danach dauert es eine weile bis ich überhaupt mal sb betreibe und nach ein paar monaten ist dann wieder alles normal.

* Ist die gefühlte Intensität durch die Vergleichsmöglichkeit eine andere geworden?

Ja, ich empfinde sb nur noch als reine drangbefriedigung und geniesse es meist nicht mehr so wie wo ich noch keinen sex hatte.

* Habt ihr andere Techniken "entwickelt", die mehr dem echten Sex entsprechen?

nein, eigentlich nicht.

* Lasst ihr euch mehr Zeit, weil "echter Sex" ja auch kein "Husch-Husch" ist?

nein, eher weniger zeit also so im schnitt höchstens 10 minuten, dafür versucht man den sex zu geniessen



Ich hoffe ich hab hiermit eine kleine Starthilfe gegeben.


gruss freak
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Beitragvon Phönix » Mo 9. Mär 2009, 15:53

Also vor meinem ersten Mal wurde ich von einer eigentlichen "Freundin" aufgezogen, noch Jungfrau zu sein.

Danach wusste ich dann "Das ist gar keine große Sache wie alle immer Panik machen" und fühlte mich mit dieser Erkenntnis reifer. Für mich zählt nicht das Erste Mal (weil es total schlecht war), sondern einfach den Status keine Jungfrau mehr zu sein und diesen Teil hinter mir zu haben. Schade dass man als Jungfrau nicht gleichwertig behandel oder sogar abgestuft wird.

Fantasien sind vllt etwas detailreicher geworden, weil "davor" das Sexgefühl nicht bekannt war. Beispiel: Früher war es erotisch, zu denken der Schwarm (oder wer anderes) ist unter/über/neben ein usw. Jetzt geht es eher um die Geschlechtsteile, die bei der früheren Fantasie nicht da waren. Der Rest ist ja auch noch wichtig für die Fantasie :lol:
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Beitragvon Joe D. » Mo 9. Mär 2009, 16:11

Nun, aus meiner Erfahrung heraus, wird die Starthilfe absolut zur zweiten Wahl, wenn überhaupt. Die SB wird definitiv anders, langweiliger, unbefriedigend und überflüssig. In einer Beziehung onaniere ich eigentlich nie, einfach aus den oben beschriebenen Gründen. Selbst bei mehrwöchiger, räumlicher Trennung ist sie kein Ersatz und wird nicht angewandt.

In Singlezeiten, so wie momentan auch der Fall, kommt es hin und wieder dazu, aber das Gefühl ist schal geworden. Ich lasse mir in den meisten Fällen auch nicht mehr Zeit bzw. steigere mich in irgendwelche Fantasiewelten hinein. Im Prinzip ist es in einem solchen Fall lediglich "Druck abbauen", mehr nicht.

Onanie ist, wie hier schon gesagt wurde, eine Starthilfe, wenn der Motor aber läuft, fühlt es sich so an, wie wenn man bei laufendem Motor den Zündschlüssel noch mal dreht. So zumindest aus meiner Sicht.
Ehre sei Amset
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Beitragvon omegapsi84 » Do 12. Mär 2009, 21:39

Bei mir hatte sich an der SB nichts geändert. Wenn ich Sex hab, hab ich Sex, und wenn nicht, hab ich SB. Hat beides seinen Reiz...
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Beitragvon Pobrecito » Sa 14. Mär 2009, 14:07

* Wird die ehemalige Starthilfe zur zweiten Wahl?
Für mich sind onanieren und sex zwei unterschiedliche dinge. bei mir wurde das onanieren keine zweite wahl.

* Sie wird zwar anders, aber bekommt einen neuen Wert?
Ich geniesse es manchmal, wenn ich über längere zeit von meiner freundin getrennt bin, "wieder einmal" zu onanieren, da es eben etwas anderes als sex ist.


* Hat sich überhaupt etwas für euch geändert?

Ja

* Was hat sich in Einzelheiten geändert , was ist völlig gleich geblieben?
Beim Akt selber hat sich nichts verändert, ausser, dass das internet vielleicht eine stärkere rolle übernommen hat, was die "vorlagen" angeht. Früher war ich schon mit billigen erotikfilmen im fernsehen zufrieden.

Ich muss aber leider feststellen, dass das onanieren mit zunehmendem alter eher mehr tabuisiert wird als umgekehrt. früher hat man offen und oft mit seinen kumpels darüber gesprochen, pornos ausgetausch, sogar zusammen gewichst.
unterdessen, spricht man nicht mehr oft darüber, jeder hat seine freundin oder frau und man geht davon aus, das niemand mehr oft onaniert. obwohl ich denke, dass dem nicht so ist.

Als teenager hatte ich die vorstellung, dass das onanieren aufgegeben wird, sobald man eine freundin und sex hat. jetzt wo ich gemerkt habe, dass sex etwas ganz anderes ist und ich manchmal nebst dem sex lust habe zu wichsen, empfinde ich manchmal ein schlechtes gewissen gegenüber meiner freundin.

Speziell:

* Haben sich eure Phantasien geändert, nachdem ihr ja "wissend" geworden seid?
Die Phantasien sind in etwa immernoch die gleichen.

* Hat sich etwas an der Häufigkeit geändert?
Ja, ich mach es mir etwas seltener selber.

* Ist die gefühlte Intensität durch die Vergleichsmöglichkeit eine andere geworden?
Die Intensität ist genau die gleiche geblieben, sie hängt eher vom moment und der lust ab, die ich habe.

* Habt ihr andere Techniken "entwickelt", die mehr dem echten Sex entsprechen?
Nein, nicht wirklich. Ist immernoch mehr oder weniger gleich.

* Lasst ihr euch mehr Zeit, weil "echter Sex" ja auch kein "Husch-Husch" ist?
Ist auch situationsbedingt, aber ich lasse mir immernoch, wie früher auch, zeit, wenn ich sie habe.
Pobrecito
 

Beitragvon Big Dick » Sa 21. Mär 2009, 13:26

* Wird die ehemalige Starthilfe zur zweiten Wahl?
Ja, seit ich Sex habe ist SB für mich nur noch eine Alternative wenn meine Freundin nicht da ist, ansonsten bevorzuge ich Sex.

* Was hat sich in Einzelheiten geändert , was ist völlig gleich geblieben?
Gleichgeblieben ist nicht viel. Vor meinem ersten mal war Sb das beste (es war ja das einzige was ging) für mich. Ich onanierte teilweise 2-3 mal am Tag. Seit ich aber Sex habe hat sich dieses Pensum enorm gesenkt, jetzt so alle zwei Tage (wenn ich meine freundin nicht sehe). Außerdem ist das Orgasmusempfinden beim onanieren anders. Die Orgasmen sind längst nicht mehr so toll seit ich weiß´wie es sich beim sex anfühlt.


Speziell:

* Haben sich eure Phantasien geändert, nachdem ihr ja "wissend" geworden seid?
Ja, ich stell mir jetzt beim onanieren immer öfter vor, Sex mit meiner Freundin zu haben.

* Hat sich etwas an der Häufigkeit geändert?
Wie bereits gesagt, es ist weniger geworden.

* Habt ihr andere Techniken "entwickelt", die mehr dem echten Sex entsprechen?
Ich habs ´versucht das ganze zu intensivieren, aber es kam nie na richtigen sex ran.

* Lasst ihr euch mehr Zeit, weil "echter Sex" ja auch kein "Husch-Husch" ist?
Das kommt ganz auf die Situation darauf an.
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Beitragvon sensu » Mi 25. Mär 2009, 09:49

Die SB hat danach einen anderen Stellenwert bekommen. Vorher war es die Erwartungen an das "ERSTEMAL" die zwar in der Phantasie noch viel geiler war als beim ERSTEMAL. Danach war ich so im Konflikt mit mir, dass SB eben nur Singels machen als Ersatz zum richtigem SEX. Jetzt ist es, wie es viele Formen von Sex gibt eine Art von Selbstliebe. Obwohl wir uns schon gut kennen und uns reinspüren können, ist SB eben, dass ich mir genau diese Stimmulation in Art und Intensivität geben kann, die ich gerade haben will. Und dann kann ich auch meiner Freundin und sie mir auch mitteilen was man gerade empfindet. Das bringt uns noch viel näher.
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Beitragvon oralfan » Mo 30. Mär 2009, 11:00

Für mich ist es gleichberechtigt. Anfangs war es natürlich die Erwartung dessen, was Sex zu Zweit sein wird. Aber auch in fester Beziehung könnte ich ohne nicht leben.
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Beitragvon Lady_Conny » Mi 1. Apr 2009, 01:10

Ich denke, es ist abhängig von der Persönlichkeit des Einzelnen, ob sich seine Einstellung zu Selbstbefriedigung ändert. Ich kenne viele Menschen (vor allem Frauen), die während der Beziehung deutlich seltener Masturbieren als wenn sie Single wären. Andere hingegen -und da zähle ich auch mich zu- sehen Selbstbefriedigung nicht als "Ersatzdroge" an, sondern als Entspannung. Unabhängig vom normalen Sexleben genießt man so das schöne Gefühl.
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