CD-Lied "hüpft"

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Beitragvon Urashima » Mo 10. Nov 2008, 20:02

Hat mein Freund seinen Dvd Player geschrottet, weil er sich zu oft die gleiche CD angehört hat?
Ich hab mal davon gehört, dass ein Dvd Player oder besser gesagt der Laser kaputt gehen kann, wenn man sich zu oft die gleiche CD rauf und runter anhört. Ist da was dran?
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Beitragvon Jojo55 » Mo 10. Nov 2008, 20:05

Da ist nix dran. Wenn das Gerät Schrott ist, dann hat es eine andere Ursache.
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Beitragvon Wixxer16 » Mo 10. Nov 2008, 21:32

villt dreht er einfach sehr laut auf sodass der laser auf vibrationen reagiert und so "springt"^^
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Beitragvon gigaklein » Sa 15. Nov 2008, 19:31

Absoluter "Quatsch", dass ein und dieselbe CD ein Laufwerk "schädigen" könnte!
Verschiedene Ursachen möglich:
CDs haben auf der Abtastoberfläche Kratzer oder "Popel", dann ist aber das Player-Verhalten je nach CD unterschiedlich.
In 99 % der Fälle ist "Schmutz" auf der Collaminator-Linse der Laser (es sind im allgemeinen drei Strahlen) "schuld", dass die Laser-Licht-Brechung für die Fehlerkorrektur und die Spurhaltung versagt.
Im harmlosen Fall liegt einfach loser Staub darauf - das ist z.B. in Schlafzimmern üblich, wo ordentlich "Bettenstaub" entsteht. Der lässt sich durch eine Pressluft-Sprayflasche leicht entfernen.
Etwas hatnäckiger ist der Beschlag durch Heizungsluftverschmutzung und insbesondere in Raucherhaushalten. Hier ist ein streuender Belagfilm auf der Linse, der nur durch Q-Tips mit Alkohohol-Tränkung vorsichtig(!) entfernt werden kann.

Das bläulich schimmernde Teil im weißen Umfeld ist die Collaminator-Linse für den/die Laser:


Bild
Im Zweifel eben trotzdem...
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Beitragvon Wixxer16 » Sa 15. Nov 2008, 21:04

naja einige player reagieren stark auf vibrationen aber ich red da glaub ich von etwas teureren geräten ;)
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Beitragvon Crosis » Sa 15. Nov 2008, 21:15

Wixxer16 schrieb:
naja einige player reagieren stark auf vibrationen aber ich red da glaub ich von etwas teureren geräten ;)

Oder von sehr, sehr billigen.

Was sich auch schon bewährt hat, jedoch keinesfalls bei teureren oder unersetzbaren Geräten anzuwenden ist, ist folgende Methode zur Reinigung der Linse: zwei Wattestäbchen präparieren. Auf das eine kommt Nagellackentferner, das andere bleibt sauber. Mit dem Nagellackentferner sachte über die Linse streichen; so lassen sich eventuelle Fettflecken (z.B. durch Berührung mit Fingerkuppen...) entfernen. Danach wischt man umgehend mit dem trockenen Stäbchen die Linse rein, eventuelle Überreste des aggressiven Produktes können aufgesaugt werden.
Bisher hatte ich so immer Erfolg - zumindest bei dem billigen Radio-/CD-/Kassettengerät im Bureau. Die teure Yamaha-Anlage in meinem Zimmer würde ich niemals mit solchen Haushaltsmittelchen bearbeiten.


MfG, Crosis.
Im Prinzip ja.
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Beitragvon Wixxer16 » So 16. Nov 2008, 04:12

naja habe schon cd-player gehört, wo man die füße mit zb spikes oder knetgummi "fest machen" musste .... sodass die vibrationen zb net auf den laser gehen^^

aber ich denke, das wir bei Urashimas player nicht von einem solchen gerät sprechen ;) sondern ehr von einem "handelsüblichen" cd-player.

so gn8 ;)
und lg ;)
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Beitragvon gigaklein » So 16. Nov 2008, 07:41

Die Verwendung von Spikes bei High-End-Geräten hat nur den einzigen Sinn, die Transparenz des Klangs und die "Bühne" der Raumdarstellung zu verbessern.
Das von mir gepostete Foto zeigt ein Laufwerk, was in einen "Bleiklotz" zur "Beruhigung" eingebettet wurde. Die 5 kg-Einheit des Topladers ist dann an Kohlefaser-"Strings" knallhart verspannt aufgehängt.
Die filigrane Fokussiereinheit bleibt dabei aber notwendigerweise "schwabbeligst" und unstabilisiert aufgehängt. Die CD rotiert ja relativ schnell, und die Linseneinheit muss der "flatternden" CD dynamisch und äußerst schnell folgen können.

Stottern oder Springen bei CD- oder DVD-Playern ist immer(!) ein Fokussierproblem.

Um die Abtastsicherheit zu verbessern, habe ich unmittelbar neben der Linsen-Einheit eine winzige ultraviolette, "mitfahrende" LED angebracht (kleines weißes Rechteck im Foto).
Sie liefert eine komplementäre Lichtfrequenz zum infraroten Laserlicht und verbessert damit den optischen Kontrast für die Abtastung.

Zur Reinigung:

Nur High-End-Laufwerke haben vergütete Glas-Linsen. Ein 1000 €-Gerät kann durchaus noch Kunststoff-Linsen haben...

Billigere Laufwerke haben optisch vergütete Kunststoff-Linsen, die man mit ungeeigneter "Chemie" beschädigen kann.
Nagellack-Entferner (Aceton) greift die Kunststofflinsen an! Das kann zum Totalausfall des Players führen!
Also: Gerade teure Player könnten den Nagellackentferner unbeschadet überstehen, billige nicht...

Als Reinigungsflüssigkeit für die Linsenoberfläche sollte man sicherheitshalber nur Äthyl- oder Isopropyl-Alkohol nehmen, also auch kein Waschbenzin, keine Lackverdünner wie Nitroverdünner etc.
Zuletzt geändert von gigaklein am So 16. Nov 2008, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Wixxer16 » So 16. Nov 2008, 12:31

gigaklein

das weiß ich schon das die für die dynamik verwenget werden aber oftmals auch dafür das die vibrationen nicht rüber kommen ^^

beschäftige mich auch mit der materie und habe selber high end geräte hier ;)
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Re: CD-Lied

Beitragvon Hormontherapeut » Mo 18. Apr 2016, 14:17

In Zeiten von MP3 hat sich das Problem von selbst erledigt. Hoch lebe die Technik!
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