Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Unter Anderem das, was man zuerst lesen sollte, wenn man neu hier ist.

Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Kratzbaum » Mi 5. Feb 2014, 12:25

Wie ich darauf komme, das hier zu schreiben?
Nun, ausschlaggebend für mich ist eigentlich,
dass momentan im Forum immer mehr Beiträge und sogar Themen geschrieben werden,
die oft nur einen Satz enthalten und selbst das nicht selten einfach nur hingeklatscht.

Dabei sind das nicht selten Diskussionsideen,
die sind durchaus brauchbar,
die könnten interessanten und langen Austausch von Ideen und Meinungen produzieren.

Aber dann steht da nur so ein Satz,
thematisch vielleicht ganz in Ordnung,
aber eben so lieblos hingekotzt,
dass keiner Lust hat, sich große Mühe mit einer Antwort zu geben...

Tja, hier trifft wohl das bekannte "Wie man in den Wald ruft" zu,
man kann eben keine Antwort erwarten,
wenn man sich weniger Mühe als in einem Chat gibt.


Und ich muss sagen: das stört mich ganz gewaltig!

Ein Forum ist ein virtueller Ort,
an dem Erfahrens- und Wissensaustausch möglich ist,
da kann man Themen behandeln,
die man sich sonst nicht zu fragen getraut hätte;
aber man kann vom Leser eben nicht erwarten,
dass er einem ausführlich mit einem Problem hilft,
wenn man nur konsumiert,
sich keine Mühe gibt
und den Leser dann wegschmeißt wie eine leere Verpackung.

Tja, denn mit dem bloßen Hinklatschen war es das dann auch,
selbst wenn das Thema beantwortet wird,
meldet sich der Eröffner nicht selten gar nicht mehr zu Wort -
bei jemandem, der sich mit seiner Antwort Mühe gegeben hat,
kann das eine Menge Frustration erzeugen!



Insofern ist dieser Text nun auch ein Appell:
das Forum ist ein Forum und kein Chat -
gebt euch doch bitte Mühe mit euren Beiträgen
(wer da angesprochen ist, weiß das wohl auch)
und rotzt sie nicht einfach lieblos hin.

Ihr wollt eine gute Antwort,
bei der sich der Autor auch Mühe gegeben hat,
dann motiviert den oder die doch dazu,
indem ihr euch selbst Mühe gebt.

Ihr habt eine Frage und möchtet gerne eine Antwort,
schreibt nicht nur die Frage,
noch dazu mit so wenigen Zeichen wie möglich,
schreibt etwas zum Hintergrund,
warum ihr das gerne wissen wollt,
was ihr selbst davon haltet,
gebt euch Mühe mit der Fragestellung selbst.

Und ja, auch etwas Mühe mit der Rechtschreibung kann manchmal nicht schaden -
muss ja nicht perfekt sein,
aber wer glaubt schon, dass sich jemand viel Mühe mit einem kurzen Text gemacht hat,
wenn da nicht einmal Satzbau, Zeichensetzung und/oder Groß- und Kleinschreibung beachtet wurden!?




Vielleicht erreicht es ja jemanden...



P.S.: Es ist übrigens nicht nur für die Antwortenden von Vorteil,
sondern auch für den Verfasser,
wenn er sein Problem gleich etwas ausführlicher darlegt,
anstatt dass ihm jedes Wort aus der Nase gezogen werden muss!
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Speer » Mi 5. Feb 2014, 16:25

Ist mir auch schon aufgefallen.
Und vor allem sollte man darauf achten das der neue thread im richtigen Bereich eingeordnet ist.
Wenn man zum Beispiel fragen zu Liebe hat und diesen Thread aber im Männerforum versenkt, hilft das nicht unbedingt weiter.
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Kratzbaum » Mi 5. Feb 2014, 16:52

Schön, dass ich nicht alleine bin,
der Knackpunkt liegt für mich aber mehr im Gehalt:
man kann als Mod ja leicht verschieben,
auch wenn es dann natürlich unnötige Arbeit ist;
ist der Text selbst allerdings Inhaltsleer,
kann man als Mod natürlich nicht die Aufgabe übernehmen,
das einfach manuell auszufüllen -
höchstens in der Antwort.

Jedoch: wie gesagt ist die Motivation zur Mühe gering,
wenn der Eröffner das schon nicht tut!
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon DerVierteBoy » Mi 5. Feb 2014, 17:11

An der Stelle will ich Euch auch gerne eine kleine Hilfestellung zum Erstellen eines Threads an die Hand geben;

1.Gibt es schon einen gleichen/ähnlichen Thread?
Ist ja auch schade, wenn Ihr einen schönen Text schreibt, der Thread aber geschlossen wird, weil er schon existiert.
2.Warum?
Mit welchem Hintergrund eröffnet Ihr ein Thema? Eigene Erfahrung, im Freundeskreis mitbekommen, irgendwo mal etwas davon gelesen...?
3.Was erhofft Ihr Euch?
Wollt Ihr Hilfestellung oder lieber Erfahrungen/Meinungen von anderen? Wenn Ihr das gleich zum Ausdruck bringt, erleichtert Ihr den anderen das erstellen einer Antwort.
4.Rechtschreibung
Kratzbaum hat es schon erwähnt; eine ordentliche Rechtschreibung (ordentlich, nicht perfekt!), Zeichensetzung und Absätze machen einen Text deutlich besser lesbar.
5.Am Thema dranbleiben
Wenn Ihr schon einen Thread eröffnet und Antworten bekommt, belasst es doch bitte nicht beim bloßen Lesen. Rückmeldung, egal ob Tipps gut od. schlecht waren, sind immer gut.

Und zum Schluss nochmal: keiner erwartet, dass Ihr einen halben Roman verfasst, aber ein bisschen Mühe macht auch deutlich mehr Lust eine gescheite Antwort zu geben!

Nun denn, fröhliches Thread-Erstellen. ;)
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Speer » Mi 5. Feb 2014, 17:14

Ja stimmt schon.
Ich finde deshalb die Kolumnen oder den Liebe und Beziehngsberiech am besten da dort einfach normalerweise die längsten Texte kommen und man die Mühe die sich der Ersteller gibt am besten erkennt.
Aber das ist zugleich auch schade.
Vor allem ist mir aufgefallen das vorallem jüngere User sich weniger Mühe geben und ältere in der Regel dazu neigen sich Mühe geben.
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Lena » Mi 5. Feb 2014, 20:42

speer hat geschrieben:Vor allem ist mir aufgefallen das vorallem jüngere User sich weniger Mühe geben und ältere in der Regel dazu neigen sich Mühe geben.


Das würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten. Es gibt auch einige ältere, die einfach nur irgendetwas hinklatschen. Aber solche sind auch am liebsten im Umfragen Bereich etc. und sind es nicht anders gewöhnt.
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon dano1999 » Do 6. Feb 2014, 16:25

oh ich schreibe immer alles klein =( aber nur aus beqwemlichkeit. ich hoff aber das man meine beiträge trotzdem gut lesen kann oder?
ungeschützter sex is wie mofa tanken -> ein tropfen zuviel und du bist finanziell ruiniert. satz von meinem bio lehrer =D PS: ich habe kein skype, tausche keine bilder und meinen schwanz darf meine freundin sehen sonst keiner =)
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon DerVierteBoy » Do 6. Feb 2014, 18:43

Keine Sorge, deine Beiträge sind lesbar. ;) Problematisch finde ich nur das "Risiko", dass sich die Bequemlichkeit im Forum auch auf andere Bereiche auswirkt und man aus purer Gewohnheit plötzlich auch wichtige Sachen einfach mal komplett klein schreibt. Von daher sehe ich sowohl das Forum als auch Dienste wie Facebook, WhatsApp etc. als Chance, seine Rechtschreibung zu üben. Es muss ja nicht immer alles lol und rofl sein. ;)
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Blumator » Do 6. Feb 2014, 20:09

DerVierteBoy hat geschrieben:Keine Sorge, deine Beiträge sind lesbar. ;) Problematisch finde ich nur das "Risiko", dass sich die Bequemlichkeit im Forum auch auf andere Bereiche auswirkt und man aus purer Gewohnheit plötzlich auch wichtige Sachen einfach mal komplett klein schreibt. Von daher sehe ich sowohl das Forum als auch Dienste wie Facebook, WhatsApp etc. als Chance, seine Rechtschreibung zu üben. Es muss ja nicht immer alles lol und rofl sein. ;)


nope...

Ich schreib WhatsApp normal und überall sonst auch... :D
hab hier ja meistens auch alles klein geschrieben, keine Ahnung warum eigentlich. :lol:

Aber sonst schreib ich ganz "Normal" nach meinem besten Wissen und Gewissen...
Vielleicht kann ich auch einfach besser unterscheiden zwischen diesen Sachen, keine Ahnung...
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Lena » Sa 14. Mär 2015, 11:57

Mir ist schon öfters aufgefallen, dass der Thread-Titel ebenfalls oft lieblos hingeklatscht ist.

Was mich speziell stört, ist wenn er schon mit einem kleinen Buchstaben anfängt, wenn es eine Frage ist, kein Fragezeichen enthält oder gleich hunderte dahinter setzt.

Seit einer gewissen Zeit mache ich mir die Mühe, diese Titel von aktuellen Themen immer etwas anzupassen. Nicht zu verändern, nur korrigieren.

Ich würde mich freuen, wenn ihr in Zukunft ein bisschen darauf achtet.
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Dessousliebhaber » Sa 14. Mär 2015, 15:26

Lena, meinst du die lesen das? Die, die du meinst, werden das wohl nicht lesen, ich glaub denen ist alles egal.
Leute die mir eine PN schreiben mit dem Inhalt
-wie gehts (den umständen entsprechend)
-alles klar bei dir (siehe Frage 1)
-was machst du so (wenn man Online ist, was sollte man den machen, Auto fahren!?!?!?!)
es lohnt sich nicht
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Lena » Sa 14. Mär 2015, 16:14

Naja, ich denke, ein Versuch ist es wert!
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Hormontherapeut » Mo 16. Mär 2015, 13:09

Willkommen in der Smartphone Generation. ;)
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon Lena » Do 19. Mär 2015, 21:09

Das ist für mich eigentlich keine Ausrede oder wie man das nennen mag. Ich persönlich schreibe genauso gut (oder schlecht, wie auch immer, liegt im Auge des Betrachters), wie am Computer. Nur weil das Display etwas kleiner ist, ist es kein Grund, über den Beitrag noch mal drüber zu gucken oder sich beim schreiben allgemein weniger Mühe zu machen.

Aber ja, ich hab das auch schon öfters gehört. So von wegen "Bin am Handy ..." Diese Aussage ist für mich eher so: "WTF, ja und?"

Ich möchte mit dem Ganzen nicht sagen, dass ich perfekt schreibe. Nur, dass ich mir so viel Mühe wie möglich gebe.
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Re: Über die Mühe mit der Erstellung eines Beitrages/Themas

Beitragvon onano44 » Mo 29. Aug 2016, 21:11

Ich bin jetzt auch schon einige Jahre im Forum und stelle mit Erschütterung und Entsetzen fest, dass Rechtschreibung und Zeichensetzung seit der sogenannten Rechtschreibereform offenbar keine Rolle mehr spielen. Es gibt Beiträge, die man selbst mit viel Spürsinn nicht verstehen kann. Insbesondere die Zeichensetzung, so mein Eindruck, wird in der Schule offenbar nicht mehr gelehrt. Ein (besonders schlechtes) Beispiel von heute: «Steifer beim Duschen. Ist mir auch schon passiert. Aber letztens erst da waren Jungs außerdem Schwimmerin die haben alle nur kurzen der Speedo geduscht und sind raus. Ich habe nackt geduscht ohne Ständer allerhand mich komisch angeschaut da ich der einzige nackidei duschen war.» Kann mir jemand mitteilen, was diese Person (M oder W ist im Profil nicht angegeben) uns Lesern mitteilen wollte?

Am Anfang dieses Threads schreib Kratzbaum: «Und ja, auch etwas Mühe mit der Rechtschreibung kann manchmal nicht schaden – es muss ja nicht perfekt sein, aber wer glaubt schon, dass sich jemand viel Mühe mit einem kurzen Text gemacht hat, wenn da nicht einmal Satzbau, Zeichensetzung und/oder Groß- und Kleinschreibung beachtet wurden!?» Und Lena ergänzte: «Mir ist schon öfters aufgefallen, dass der Thread-Titel ebenfalls oft lieblos hingeklatscht ist. Was mich speziell stört, ist wenn er schon mit einem kleinen Buchstaben anfängt, wenn es eine Frage ist, kein Fragezeichen enthält oder gleich hunderte dahinter setzt. Seit einer gewissen Zeit mache ich mir die Mühe, diese Titel von aktuellen Themen immer etwas anzupassen. Nicht zu verändern, nur korrigieren.»

Was die beiden Moderatoren völlig zu Recht schreiben, ist wohl das Mindeste, was man von Leuten verlangen kann, die sich schriftlich in der Öffentlichkeit äussern. So zu schreiben, dass es andere verstehen, hat auch etwas mit Anstand zu tun. Und dass man einen geschriebenen Text, bevor man ihn absendet, nochmals aufmerksam (!) durchliest und nötigenfalls korrigiert, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Manchmal habe ich das Gefühl – und es ist kein gutes -, dass ein beträchtlicher Teil der Teilnehmenden in diesem Forum die Schule nach der vierten Klasse verlassen hat.
Alles, was schön ist, ist entweder verboten oder unmoralisch, oder es macht dick.
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