Meine Beschneidung/ Zirkumzision, ein ausführlicher Bericht.

Was habt ihr bei der Selbstbefriedigung erlebt? Habt ihr Erfahrungen mit Sex-Spielzeugen?

Beitragvon Soulwarrior » Di 5. Jul 2005, 21:05

Wie versprochen, möchte ich euch nun mal von meinen Erfahrungen mit der Beschneidung erzählen. Da der Text sehr informativ werden soll(te) ist er auch dementsprechend lang geworden:

das Problem:

Die Vorhaut lässt sich im steifen Zustand nicht bis hinter die Eichel zurückschieben, sondern bedeckt sie etwa noch zur Hälfte bis Dreiviertel. Selbstbefriedigung war allerdings ohne weiteres möglich und auch eingerissen ist die Vorhaut nie.

zur Vorgeschichte:

Bevor der Entschluss zur Beschneidung feststand war ich 3-mal beim Urologen.
Das lustige und zugleich auch peinliche am „ersten Mal“ war, ich musste natürlich erst zum Hausarzt der sich dieses Problem ansehen wollte. Bis dato war ich fest überzeugt meine Vorhaut geht weder im steifen, noch im schlaffen Zustand zurück. Ich wurde allerdings eines besseren belehrt als auf einmal der Hausarzt mich dazu animierte, nahezu zwang, meine Vorhaut immer weiter herunter zu ziehen (obwohl es mir schon unangenehm genug war und ich mich wegen des Widerstandes nicht dazu traute) aber siehe da – sie ging runter. Ja wo war also das Problem?

Nach der Hausarztuntersuchung (ich war ca. 15 Jahre alt zu der Zeit) war das Problem erstmal für ein paar Monate gestorben aber dennoch fasste ich dann so mit 16 den Entschluss noch mal zum Hausarzt zu gehen und nach einer Überweisung zum Urologen zu fragen, damit er sich das Problem ansehen konnte.

Dieser untersuchte mich alsbald auch.
Zu meinem eigentlichen Anliegen – der Vorhautverengung – wurde kaum etwas gesagt, der Arzt meinte lediglich das Bändchen sei etwas straff aber es wäre nicht unbedingt ein Problem [JAAA, im schlaffen, aber vom Gegenteil im steifen Zustand wollte ich ihn ja nicht überzeugen].
Zu der Untersuchung zählte auch, dass ich an den Hoden „durchgeknetet“ wurde (nicht zu böse vorstellen jetzt) da der Arzt damit überprüft ob Knoten o.ä. vorhanden sind die auf Geschwüre hindeuten könnten. Zudem wurde auch Ultraschall in dem unteren Bereich gemacht. Jedenfalls hatte sich die Sache damit gegessen und ich habe es zunächst aufgegeben.

Da es mir jedoch keine Ruhe lies verlangte ich etwa 1 Jahr später erneut einen Termin. Wieder dasselbe, es wäre nicht nötig, ich solle erstmal abwarten und ggf. beim Geschlechtsverkehr probieren ob es funktioniert. Ich bekam noch eine Kortisonsalbe die die Haut dehnbarer machen sollte und somit war ich wieder erst einmal „abgefertigt“, mal davon abgesehen das der Schritt der Beschneidung mir ja sowieso Angst gemacht hätte. Aber eigentlich hatte der Arzt auch gesagt, wenn die Salbe nicht hilft solle ich eben wiederkommen.

Nun… die Salbe hab ich dann – wie verschrieben - ein paar Wochen genommen, doch eigentlich hat sich nicht das Geringste getan. Ich ging aber noch nicht zum Urologen!

Irgendwann legte ich mir dann mal Erwachsenenspielzeug zu (ihr wisst schon) – ne künstliche Mumu halt *g*. Das erste Mal dachte ich wäre das Spielzeug ne Fehlkonstruktion da der obere Teil sehr hart und eng ist und ich nicht rein kam.

Wenige Wochen später kaufte ich mir danneine etwas weichere…

Doch auch hier kam ich zwar gerade so mit der Spitze herein aber des war’s auch schon. Nun… mag eine echte Vagina nicht wirklich ersetzen doch die Gedanken nach der Notwendigkeit einer Beschneidung waren wieder da.

Mittlerweile hatte ich im Internet auch einen anonymen Kontakt gefunden mit dem ich mich ausgiebig zum Thema Beschneidung unterhalten konnte, über die Ängste, das Vorgehen usw. Auch diese Internetseite war eine wertvolle Hilfe. Aber es verging wieder etwa 1 bis 1 ½ Jahre bis zum nächsten Urologentermin, ich war/bin nun also 19.

Lange hatte es gedauert aber es stand fest – ich werde es machen lassen, egal was der Uro sagt.
In dieser Behandlung ging er zwar wieder auf eine nicht wirklich vorhandene Notwendigkeit ein aber respektierte meinen Wunsch und leitete alles ein. Ich wusste zunächst zwar nicht (weil er mich dies fragte) ob nun die Haut das Problem ist oder das Bändchen, aber ich sagte ich möchte eine teilweise Beschneidung mit Entfernung des Frenulumbändchens. Wie sich herausstellte ließ der Arzt das Frenulum jedoch nicht entfernen, sondern „verlängern“ (Frenulumplastik). All das unter Vollnarkose, was mich schon erleichterte.

Anmerkung: In keiner der Untersuchungen bekam ich einen Steifen! Ich befürchtete dies zwar, da „er“ - sobald nur etwas Frischluft rankommt - eigentlich sofort steht, hier war es jedenfalls nie der Fall, auch vor der Operation nicht.
Zuletzt geändert von Soulwarrior am Di 5. Jul 2005, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Soulwarrior » Di 5. Jul 2005, 21:06

Die Operation

Merkwürdigerweise war ich bis zum Tag der Operation (Freitag, den 24. Juni 2005) recht gelassen und das änderte sich auch nicht am endgültigen Tag.
Von Arbeit freigestellt und froh, dass ich das auf Arbeit schon klären konnte ohne viel erklären zu müssen WAS ich eigentlich operieren ließ, ging ich also zum Arzt. Termin um 9:00 Uhr.

Etwa 1 Stunde Wartezeit dann war es soweit, es ging ins Sprechzimmer.

Anmerkung: Für die OP musste man mindestens 6 Stunden nüchtern sein!

Die Zettel waren ausgefüllt, die Patientenerklärung (mit dem Hinweis was gemacht wird und den Fragen was man im Leben schon für Erfahrungen mit Narkosen gemacht hatte, ob man Herz-/ Kreislaufprobleme, Muskelerkrankungen etc. pp. hatte) lag vor und der Narkosearzt sah es sich an. Meine vielen Medikamentenallergien (überwiegend Antibiotikamedikamente) und mein Heuschnupfen stellten anscheinend kein Problem dar und es ging ins Nebenzimmer.

Ich entledigte mich also meiner Kleidung bis auf die Boxershorts [oh ja!, etwas eng aber dehnbar war eine gute Entscheidung!] und legte mich auf den Tisch; ließ die Boxershorts etwas herunter.
Der Narkosearzt machte die Spritze fertig während der Urologe meine Vorhaut (meiner Meinung nach etwas rabiat) herunterzog, was ich wegen eben diesem Widerstand ganz unangenehm empfand und mich sofort verkrampfte. Schlimmer wurde dies allerdings – die Spritze wurde bereits verabreicht – als er dann sein Desinfektionszeug rausholte und mich damit um die Eichel herum einrieb. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass das für einen der seine Eichel nie freigelegt getragen hat seeeehr unangenehm und schmerzhaft war. Der Narkosearzt fragte schon wieso er mich nicht erst einmal einschliefen ließ.
Jo… muss dann auch sofort passiert sein, hab keine Ahnung zu welchem Zeitpunkt ich „weg“ war, weiß nur noch von dem Einschmieren und Verkrampfen und dann muss ich wohl urplötzlich gleich „weg“ gewesen sein.

Hab ich währenddessen geträumt?? Ich kann mich nicht mehr erinnern.

Kann sein das ich zwischendrin Stimmen gehört hab. Als die OP vorbei war - allerdings zu einem Zeitpunkt in dem ich noch derbe benebelt war – konnte ich nicht mehr genau unterscheiden in welchem Raum ich war oder wer mich da besülzt hat. Später kamen dann wieder Stimmen „Sind Sie wach? Hallo?“, ich konnte allerdings nur ein schwer verständliches Brummen herausbringen. Einige Minuten (??) später die selbe Frage „Werden Sie wieder munter?“. Nun konnte ich schon ein etwas verständlicheres „Ja.“ entgegen bringen. Mittlerweile war ich dann schon ganz wach (falls man das wach nennen kann) und versuchte meine Hände zu bewegen oder meine Blicke auf etwas zu konzentrieren und fragte mich währenddessen ob es nun richtig sei mich wach zu kriegen oder ob ich lieber versuchen sollte zu schlafen. Ich versuchte mich wach zu bekommen.

Es hat allerdings schon eine ganze Weile gedauert (sorry aber ich hab keine Minutenangaben, denke aber das es von den Minuten her nicht wirklich lange war), es hat jedenfalls eine ganze Weile gedauert bis ich dann wirklich meinen Arm bewegen konnte (also richtig und nicht so „besoffen“) und ich versuchte meine Blicke zu konzentrieren, mich weiterhin wach zu kriegen.
Als ich dann soweit war und mich ein wenig aufrichten konnte, war die Schwester auch schon da und fragte mich wieder nach meinem Befund. Ich entgegnete ein „Geht schon.“ und fragte nach einem Glas Wasser, schließlich hatte ich an dem Tag noch nichts gegessen oder getrunken, durfte ich ja nicht.

Die trockene Kehle empfing also ein paar lang ersehnte Tropfen Wasser, aber ich dachte plötzlich mir wird schlecht, also legte ich mich wieder kurz hin. Später versuchte ich wieder aufzustehen und wiederholte dies 1-2 mal, blieb dann wieder eine ganze Weile sitzen bis ich dann den Mut fasste mich auf meine Beine zu stellen. Es ging! Etwas wacklig aber es funktionierte.
Meine Uhr zeigte zu dieser Zeit irgendwas um die 11:30 Uhr an. Die Operation soll (soweit mir das gesagt wurde) etwa 20-30 Minuten dauern, also hab ich wohl gar nicht sooo lang geschlafen wie zunächst gedacht.

Die Schwester erklärte mir nun also die weitere Vorgehensweise:
Den Bereich um die Eichel herum mit der verschriebenen Salbe 2-3 mal am Tag einschmieren und die Kompressen drum, eine Dauer wurde mir zunächst nicht genannt. Alternativ solle ich die Kompresse mit der Salbe einschmieren und diese dann auf/um den Penis legen.
Ich entschied mich für die zweite Variante da ich einfach VIEL ZU VIEL Schiss hatte meine Eichel anzufassen aufgrund eben dieser Sensibilität.

Mir wurde nun ein Taxi gerufen (denn laufen oder gar fahren war schier unmöglich und brandgefährlich) und ich wurde nach Hause gebracht. Ich war wirklich noch nicht besoffen, deshalb kann ich nicht sagen ob es mit dem Zustand vergleichbar ist. Möge man sich einfach vorstellen, man läuft ohne vollständige Kontrolle seines Körpers, torkelt ein wenig und in der Birne dreht sich alles.
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Beitragvon Soulwarrior » Di 5. Jul 2005, 21:07

Endlich zu Hause bzw. DAS DANACH

Oh ja! Eigentlich das Einzige wovor ich am meisten Angst hatte während meinen Überlegungen zur Vorhautentfernung – das Danach.

Sitzen oder Liegen, das waren die Dinge mit denen ich mich jetzt anfreunden musste. Laufen ging nur sehr langsam und mit O-Beinen. Auch Bücken erwies sich als eine nahezu unlösbare Schwierigkeit.
Dennoch hielten sich die Schmerzen in Grenzen solange die Kompresse drauf war, soooo schlimm waren die Schmerzen nicht, hätte ich mir schlimmer vorgestellt.

ABER das Kompressen austauschen!
Noch nie hatte ich eine SOLCHE Angst. Die ersten beiden Tage tat es sehr weh und ich fing schon an zu heulen vor Angst weil es sich als so schwer erwies (selbst mit der oben genannten alternativen Salbenauftragungsmethode). Denn die Eichel oder was auch immer bemerkte jedes kleinste bisschen Anstoß, die kleinste Berührung tat weh und ich brauchte eine Ewigkeit (vll. nur eine Minute aber es kam mir ewig vor) um die Kompresse drauf zu tun. War sie das aber, war alles soweit OK.

Sehr viel Angst hatte ich in diesen ersten Tagen, es tat alles weh, es sah verdammt böse aus und ich wusste noch nicht einmal ob alles nun seine Richtigkeit hat. Daher rief ich auch mal den Arzt mitten im Wochenende an (Nummer hatte ich bekommen) und fragte ob das wirklich so derbe aussehen und wehtun muss, schließlich müsse ich ja Montag wieder arbeiten, da er mich ja nur für den Freitag krankgeschrieben hat.

Es ist alles normal und ich müsse mir keine Sorgen machen wurde mir nun erzählt.

OK, schön und gut, aber Montag ging es erstmal zum Hausarzt um einen Krankenschein zu holen, vorsichtshalber für eine Woche.
Da mich niemand fahren konnte musste ich selber fahren und ich kann echt sagen, es ist SCHEISSE, SO Auto zu fahren, total breitbeinig (Automatik wäre hier vll. gut gewesen, vielleicht!).

2 ½ (!!) Stunden Wartezeit und ich bekam meinen Schein… Zum Glück, denn an arbeiten war in dem Zustand nicht zu denken!

Die nächsten Tage schien alles das Selbe zu sein, zwar entspannte sich die Lage so ab Montag/Dienstag, da sich der Verband mit geringeren Schmerzen aufbringen ließ, aber Laufen usw. ging immer noch nicht gut. Die Schwellung schien immer bösartiger zu werden (nach der OP war die Vorhaut noch fast vollständig über der Eichel drüber, danach ging sie von Tag zu Tag weiter, bis Sie dann eben hinter der Eichel war) Es sah aus wie eine Art Ring um die Eichel herum (aber nur unterhalb im Frenulumbereich) und so ging ich am Mittwoch noch einmal zum Urologen, der Arzt selbst war nicht da, die Schwester begutachtete das „Ergebnis“ teilte es dem Arzt telefonisch mit und beriet mich die Salbe nun direkt auf die Eichel aufzutragen und ansonsten weiterzumachen wie bisher.

Zuhause angekommen nun die neue Angst: die Eichel anfassen!!!!
Diese Angst war diesmal gar nicht so berechtigt, denn erstens musste ich die Eichel nicht wirklich anfassen, weil die Schwellung drumherum war und diese komischerweise gar kein Gefühl hatte und zweitens schien die Eichel bereits etwas abgestumpft zu sein, denn wenn ich mal herankam war es gar nicht sooo schlimm.

So fuhr ich also fort.

Und was ich die ganze Zeit vergaß und sich wohl auch die meisten fragen: Was ist eigentlich nachts??

Meine Antwort: Welche Nacht?
Ich bin überwiegend immer punkt 3 Uhr früh aufgestanden, hab meine Latte abklingen lassen, schlief 1-2 Stunden weiter, wieder abklingen lassen usw. Es war irgendwie echt beschissen, Vorteil: ich schlief nicht bis Mittag, Schmerzen: schwach bis mittel, hinsetzen half und war nötig zum abklingen lassen der Erektion.
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Beitragvon Soulwarrior » Di 5. Jul 2005, 21:08

Samstag…
Samstag war es soweit, ich schlief schon besser, die Schmerzen waren um einiges geringer und auch die Schwellung lies nach, es sah also gut aus.
Sonntag war ich dann sicher, ich geh Montag wieder auf Arbeit, es geht wieder. Die Schwellung ist zwar immer noch in abgeschwächter Form da, Vorhaut ist bisher nicht wieder drüber gegangen aber es geht.
Doch was nun? Beim Duschen stellte ich wieder etwas fest das mich sehr beunruhigte, die Haut um den Hoden herum war sehr dunkel, an einigen Stellen rot bis sogar schwarz!

Daraus folgte: Montag --> Urologe.
Arzt war wieder da, wunderbar.
Untersuchung: Alles Bestens. Arzt ist zufrieden, ich brauch Freitag nicht noch mal kommen, solle die Salbe noch weiter nehmen bis sie aufgebraucht ist und die Verfärbung ist normal, da es ein Bluterguss ist.

Nun aber der Hammer: Da die abgeschnittene Haut ins Labor geschickt wurde, kam etwas Neues ans Tageslicht, DER EINGRIFF WAR DOCH NÖTIG!!!!!!!!!!!

Laut dem Zettel, den ich bekam, hatte ich - ich zitiere „geringfügige Anzeichen für eine inaktive Lichen Sclerosus“.
Wie ich erfuhr, bedeutet dies, es bestünde die Möglichkeit, dass meine Vorhautverengung mit zunehmenden Alter immer schlimmer geworden wäre, da diese Hautkrankheit verursacht, dass die Vorhaut schrumpft (!!).

mehr Informationen zu Lichen Sclerosus
Aber beachtet, was dort geschildert wird sind Extremfälle, bei mir wurde ja kaum etwas dahingehend festgestellt und auf der Seite steht auch irgendwo das eine durch diese Krankheit verursachte Vorhautverengung sich meist mit der Beschneidung schon erledigt hat.

Heute… Dienstag, den 5. Juli bin ich nun zuversichtlich und hoffe das die Vorhautverengung bald abgeheilt ist, denn natürlich belastet ein weiteres Problem mich mehr oder weniger. Man bedenke ich habe nun schon eine ganze Woche nicht gewichst und ich schätze dies wird auch noch etwa 2-3 Wochen so bleiben (nach eigenem Ermessen).

Wenn ich allerdings wieder mit dem Wichsen angefangen habe berichte ich euch die Erfahrungen und (!) mache Fotos um euch das Vor- und Nachher zeigen zu können.

Ich hoffe mein Beitrag war informativ genug und gibt genug Beihilfe für diejenigen unter euch, die ebenfalls diesen Schritt wagen möchten oder einfach nur wissen möchten wie das abläuft, wobei ich nicht die Garantie geben möchte/kann, dass mein Beispiel nun in expliziter Form auch bei euch so geschehen muss.

In diesem Sinne…

alles Gute, fröhliches Wichsen oder einfach nur viel Spaß und Gesundheit ;)

P.S. Weitere Fragen die nicht geklärt wurden, können gern an mich gerichtet werden, dessen Antworten werden dann im gleichen Thread „nachgeschoben“.

Zu guter letzt möchte ich auch noch etwas ganz wichtiges erwähnen. Die Person von der der Bericht stammt (mir) ist ein… nennt es Weichei, Turnbeutelvergesser, Weichflöte etc., sprich ich bin sehr sensibel und hab immer Angst vor jeglichen Schmerzen.
Ich halte auch nichts von solchen, die meinen als Mann müsse man keine Schmerzen kennen o.ä. . Was ich damit sagen will… für die „harten“ unter euch, dürfte die ganze Prozedur also nicht so schlimm sein wie ich sie vielleicht geschildert habe.

__________

F: Wie verhält es sich während der Nicht-wichsen-Phase mit den Erektionen bzw. Sex-Gedanken?

A: Erektionen hatte ich – wie gesagt – immer in der Nacht und auch ein paar mal aufm Klo. War schon schwierig und nervig die dann erschlaffen lassen zu müssen [was für ne Wortgruppe]. Ab dem 3-4 Tag nach der OP merkte ich allerdings schon, dass ich anfälliger wurde für Erektionen und es auch schwieriger wurde diese zu unterdrücken. Bis heute kann ich allerdings sagen, dass es nicht so schwer ist wenn man es nur schafft sich abzulenken. Tipps seien hier: an Al Bundys Stinkesocken denken oder ein Besuch auf LINK ENTFERNT.

__________
Zuletzt geändert von Soulwarrior am Di 5. Jul 2005, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon bowser » Di 5. Jul 2005, 22:39

wie is diese hodenuntersuchung abgelaufen und kann man das auch selber machen und feststellen ob geschwüre vorhanden sind?
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Beitragvon dumbSdX » Di 5. Jul 2005, 22:50

Erst mal ! RESPEKT ! So was muss auch erstmal geschrieben werden! Ich glaube du hast uns allen das thema beschneidung näher gezeigt! ;)

......und auch noch zur hoden untersuchung! der arzt fasst der deine eier einfach so an? ohne (latex?)handschhe oder ähnlichem! also ich hätt da voll die angst wegem nen ständer.........
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Beitragvon Gast » Di 5. Jul 2005, 22:54

Ich finde auch, dass diese Beschreibung in jeder Beziehung allen Respekt verdient!

Man leidet beim Nachvollziehen mit!

Ich kann mich an einen Post von dir erinnern, wo du die Teilbeschneidung als eine anzustrebende Lösung favorisiert hast, in deinen Ausführungen lese ich eher eine Vollbeschneidung "heraus", kannst du da noch einmal kurz darauf eingehen - eventuell kam ja diese Lösung nicht in Frage, wenn ich an die Erkrankung der Vorhaut denke, die zumindest durch die nachträgliche Laboruntersuchung herauskam...
Zuletzt geändert von Gast am Mi 6. Jul 2005, 08:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Die männliche Jungfrau » Di 5. Jul 2005, 23:02

Ach wie gut,dass ich das als sehr sehr kleines Kind bekommen habe!
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Beitragvon Soulwarrior » Mi 6. Jul 2005, 16:10

Ich kann mich an einen Post von dir erinnern, wo du die Teilbeschneidung als eine anzustrebende Lösung favorisiert hast, in deinen Ausführungen lese ich eher eine Vollbeschneidung "heraus"


[...]aber ich sagte ich möchte eine teilweise Beschneidung mit Entfernung des Frenulumbändchens. [...]
Erster Beitrag, vorletzter Absatz.

Hodenuntersuchung:
Natürlich nahm er vorher Latexhandschuhe (wäre auch schlimm wenn nicht) und nahm so jeden Hoden (also 2 *g*) in Daumen, Zeige- und Mittelfinger und fühlte ein wenig. Es war nicht direkt schmerzhaft, aber eben unangenehm.
Dies selbst zu untersuchen, geht sicher, doch das genaue Vorgehen wüsste ich nicht, vll. kann da jemand helfen. Ich denke mal das es eben so ist, dass wenn man beim begreifen der Hoden eine feste Stelle spürt, es auf ein Geschwür hindeuten kann.

EDIT: Sorry wegen dem "verbotenen" Link. Das wusste ich nicht.
Zuletzt geändert von Soulwarrior am Mi 6. Jul 2005, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Playmate.Spritzer » Mi 6. Jul 2005, 16:44

Ehrlich gesagt habe ich das gleiche Problem. Beim Arzt war ich deswegen noch nie. Ich glaube, dass ich es so lasse wie es ist. Vielen Dank für die Information. Ich werd mal in Zukunft stärker darauf achten.

Du schreibst, dass du bei keiner der Untersuchungen einen Steifen bekommen hast. Das wäre zur Diagnose doch eigentlich ganz gut gewesen?! Eine Operation ohne exakte Diagnose?
Zuletzt geändert von Playmate.Spritzer am Mi 6. Jul 2005, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Gast » Mi 6. Jul 2005, 17:03

Das war ja echt ei nPERFEKTER Text! :shock:
Also besser kann man es kaum erklären und ich hatte richtig Spaß beim Lesen. Gut das soll nicht heißen das ich es schön fand aber es war spannend geschildert^^
Ich werde meinen 2 Freunde auch mal raten zum Arzt zu gehen. Nur zur Vorsorge, man weiß ja nie.

Und du darfst ja laut Gesetz ein Bild hier reinsetzen, da es NICHT pornographisch sondern zu Erklärungszwecken dient. Und du muss ja nicht alles zeigen, halt den Bereich wo was passiert ist. mich interessiert das wirklich sehr! :D
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Beitragvon Soulwarrior » Do 7. Jul 2005, 19:45

heute hatte ich das erstemal nen feuchten Traum... da sieht man mal: der körper nimmt sich was er braucht *g*... sind ja fast 2 Wochen her...
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Beitragvon sternchen-b » Do 7. Jul 2005, 21:43

glückwunsch, super beitrag, allerdings befürchte ich, dass du vielen bei denen eine ähnliche operation nötig wäre ein bißchen angst gemacht hast und sie das ganze jetzt lieber ein bißchen nach hinten verschieben (den termin mein ich :lol: ). solche beiträge wären in diesem bereich erfahrungen und erlebnisse häufiger wünschenswert.

zum abtasten der hoden. denke wird ähnlich sein, wie bei uns frauen. du kannst das ruhig zur kontrolle ab und an selber machen, aber der arzt hat doch mehr ahnung davon und deshalb sollte man in regelmäßigen abständen auch zu vorsorgeuntersuchungen beim urologen gehen
"Vielleicht wird nicht geheiratet. Vielleicht wird nicht gevögelt. Aber bei Gott: Es wird getanzt!"
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Beitragvon Gast » Fr 8. Jul 2005, 09:07

ich sagte ich möchte eine teilweise Beschneidung

Ich gehe also davon aus, dass diesem Wunsch entsprochen wurde (ganz so selbstverständlich ist das nicht, da die Ärzte sich immer vorbehalten werden zu tun, was medizinisch notwendig ist)
Bedeutet der nachträgliche Befund der Laboruntersuchung, dass die verbliebenen Vorhautpartien auch dauerhaft verbleiben können, oder muss das noch einmal auf den Prüfstand?
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Beitragvon konni88 » Fr 8. Jul 2005, 11:45

hi mir geht es auch so(vorhautverengung)nur wpürd ich gerne wissen,wie man dnanch aussieht,also könntest du mal ein paar INFORMATIVE nicht PORNOGRAPHISCHE fotos reinstellen,denke da spricht ja nix dagegen
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Beitragvon sternchen-b » Fr 8. Jul 2005, 11:53

wenn dann bitte nur versendung der fotos per pn, und auch bitten um fotos per pn
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Beitragvon Soulwarrior » Fr 8. Jul 2005, 22:37

ich sagte ich möchte eine teilweise Beschneidung

Ich gehe also davon aus, dass diesem Wunsch entsprochen wurde (ganz so selbstverständlich ist das nicht, da die Ärzte sich immer vorbehalten werden zu tun, was medizinisch notwendig ist)
Bedeutet der nachträgliche Befund der Laboruntersuchung, dass die verbliebenen Vorhautpartien auch dauerhaft verbleiben können, oder muss das noch einmal auf den Prüfstand?


Um etwaige Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen schreib ichs jetzt nochmal ganz klar (ohne damit jetzt behaupten zu wollen du oder andere hätten es nicht verstanden):
Beim Arzt sagte ich ich wolle eine teilweise Beschneidung mit Entfernung des Frenulumbändchens.
Geworden ist es eine teilweise Beschneidung mit Verlängerung des Bändchens (Frenulumplastik).

Versteh ich deine Frage jetzt allerdings richtig, dass du dich fragst ob die Haut die besteht immernoch Probleme machen kann aufgrund dieser Hautkrankheit?
Die Antwort darauf wäre ein etwas unsicheres Nein. Der Arzt sagte mir zumindest nix was darauf deuten könne, nur das eine Vorhautverengung nicht mehr möglich sei.

Was die Fotos angeht... ich denke 1-2 Wochen noch, dann dürfte es so etwa vollständig verheilt sein und dann mach ich auch Fotos. Anfragen der Fotos bitte an meine E-Mail xxsoulwarriorxx@web.de . Sobald ich die Fotos hab sende ich die euch zu.

Und danke für euer bisheriges Lob zu dem Text *rot werd*, hab scho gedacht jetzt werden mir Komma, Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgezählt *GG*.
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Beitragvon Triebtäter » Sa 9. Jul 2005, 02:44

kannste haben :D (die aufzählung der fehler)
aber mal im ernst: sehr sehr gut...geschrieben, will hier auch nicht endlos rumsülzen (wurde ja alles schonmal geschrieben) eins noch: du meintest, man würde dich wegen deiner angst vor schmerzen etc als weichei abstempeln.
so schlimm kann es nicht sein, immerhin hast du dich ja mehr oder weniger freiwillig zu dieser op entschieden ;)
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Beitragvon Shigeru Miyamoto » Sa 23. Jul 2005, 00:40

Vielleicht sollte ich es endlich auch machen.. ich weis ich muss... ich hab genau das gleiche Problem wie du... aber .. wie gesagt. Ich habe Angst. Ich trau mich nicht. Einmal war ich schon knapp davor. Hatte nen Termin beim Urologen aber ging dann nicht hin.....jetzt werd ich dann bald 17.... =/
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Beitragvon Dead Rat » So 24. Jul 2005, 00:26

Zu dem Thema habe ich mir bisher keine Gedanken machen müssen. Wieso auch als Frau?!? Aber als ich den Bericht gelesen habe, mußte ich teilweise ganz schön mitleiden... Ich weiß noicht, ob ich mich das getraut hätte.... Und dann noch den Bericht zu schreiben.... Hut ab!
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