Habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Saerdna » Mo 20. Feb 2012, 22:56

Ich war mir auch lange unsicher und auch verzweifelt, aber jetzt habe ich eingesehen, dass ich nunmal Bi bin und das ist auch gut so. Ich finde Männer und Frauen gleichermaßen sexuell anziehend und für mich ist es in einer Beziehung wichtig, dass es passt!

Wenn mich ein Mann fasziniert, weil ich seinen Charakter mag, ich mit ihm reden kann, wir uns verstehen, es gleiche Interessen gibt und er mir gefällt, warum sollte ich mich dann unglücklich machen und nur, weil es keine oder nur wenig Akzeptanz findet, darauf verzichten. Ich hatte zwei Beziehungen mit Typen eine fast und eine genau ein Jahr und war auch gut so.

Das gleiche ist bei Frauen auch. Punkt und aus
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Jojo55 » Di 21. Feb 2012, 08:12

Oh, ein uralt-Thread: Ich mag Antiquitäten!

Nur das: "ich geeh bei der Umfrage davon aus, dass alle kleinkinder denken hetero zu sein" passt nicht ganz. Oder ich bin die berühmte Ausnahme von der Regel.
Ich war schon als Baby schwul und bin es glücklicherweise geblieben! :D
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Lena » Sa 3. Mär 2012, 19:50

Ne.

Bin mir ziemlich sicher dass ich hetero bin. Hab mich noch nie an ein Mädchen rangezogen gefühlt.

Ich denke, das wird auch so bleiben..

Habe auch irgendwie kein bedürfnis danach ^^
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Legolas Shadow » Mo 5. Mär 2012, 09:45

Wie kann man denn als Baby schwul sein? In dem Alter sollte man noch keine sexuellen Anwandlungen haben.
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Joe D. » Mo 5. Mär 2012, 10:10

Das ist jojo, durch und durch schwul und um das zu sein, muss er natürlich auch schon als Kleinkind schwul gewesen sein ;) allen Widrigkeiten zum trotz, die da wären, dass Kleinkinder zwar schon Anzeichen von Sexualität aufweisen können, diese allerdings wenig zielgerichtet sein kann, einfach aufgrund der fehlenden kognitiven Fähigkeiten.

Ich denke eher jojo war eben ein Papa-Kind, die meisten Kinder fixieren sich auf einen Elternteil, meistens die Mutter, manchmal auch nicht... wäre es anders gelaufen und jojos spätere, sexuelle Ausrichtung wäre hetero gewesen, dann hätte man es mit Sicherheit so genannt.

Wie würde Grölemeier das jetzt nennen "werden als Kind schon auf Mann geeicht..." :lol:
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon DerBöseWolfi » Mo 26. Mär 2012, 19:58

Also ich bin wohl bi. Wissen tu ich das aber erst seit ich geschlechtsreif bin. Vorher habe ich da nie drüber nachgedacht. Selbst wenn ich da gewichst habe habe ich eigentlich nur daran gedacht daß es schön ist und nicht mehr. Seit auch was kommt denke ich dabei auch an Jungs.

Als Kleinkind war es irgendwie klar daß Mammas und Pappas miteinander Kinder machen. Wie das so in etwa geht wußte ich - aber da hat keiner gesagt daß Männer auch mit Männern was machen können :lol:
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon 0-Prozent-Uncut » Do 19. Apr 2012, 07:20

Bei mir war es so:

Ich hab vor ungefähr 2 jahren gemerkt, dass ich nicht auf Mädchen stehe. Aber am Anfang wollte ich mir das nicht eingestehen und hab mir immer eingeredet, dass ich BI bin.
Naja aber wirklich glücklich war ich nie und dann vor ca 1,5 Jahren hab ich es mir dann endlich eingestehen können, was nicht einfach war.

Mittlerweile bin ich mir sehr sehr sicher schwul zu sein und finde es auch gut so, auch wenn es einige nicht verstehen können :/
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Legolas Shadow » Do 19. Apr 2012, 08:27

auch wenn es einige nicht verstehen können


Muss man nicht verstehen können, nur akzeptieren. Ich verstehs auch net, aber meine schwulen Kumpels hatten nie Grund zu Beschwerden.^^
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Legolas Shadow » Mo 30. Apr 2012, 16:50

Kann ich 100% unterscheiben. Label sind völliger bullshit. Man ist was man ist und morgen könnte es ohnehin anders sein.
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon Schulle » Do 10. Mai 2012, 04:02

Ich habe keine wirklichen Zweifel, aber durchaus schonmal reflektiert und darüber nachgedacht.

Grundsätzlich kann ich aber fest sagen das ich auf Frauen stehe. Das Problem ist aber das ich mir gerne die Penisse in Pornos angucken. Da ich allerdings den männlichen Körper ansonsten unattraktiv und unästhetisch finde gehe ich davon aus, das ich einfach nur innerlich vorstelle wie es wäre wenn die Frau das mit meinen Penis macht und ich den Penis des Darstellers einfach damit in Verbindung setze und deshalb gerne sehe.
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon MickBlond » Do 24. Mai 2012, 18:50

Ich mag Frauen und Männer gleichermaßen und daher stehe ich zu 100% zu meiner Bisexualität.....Attraktivität, Lust und Verlangen ist keine Frage des jeweiligen Geschlechts, die Frage habe ich mir auch nie gestellt und bin nur meiner Lust gefolgt....ich präferiere zwar Frauen, aber ein netter Mann hat, sofern gewünscht, alle Chancen......zur Zeit feste Partnerin und festen Partner....
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon MrPuff » Do 24. Mai 2012, 19:11

Ich finde an Frauen einfach nichts, was mir gefällt... vermutlich liegt das daran, dass ich zwei ältere Schwestern habe die mir immer auf die Nerven gegangen sind und tun.

Ich habe tatsächlich spaßeshalber mal im Kopf abgeschätzt, wie "stark" schwul ich bin. Und bin dann auf 100% gekommen. Titten find ich sogar eher abstoßend, stelle sie mir eher störend vor :S zwei Arschbacken sind doch schon recht nah dran, falls ich sowas mal bei einem Mann suchen würde... außerdem weiß Mann doch viel besser, was Mann will :P

Aber tuntig und transig, das finde ich auch wieder total daneben.
Gut, die die es machen, die lass ich es auch machen, ist ja auch witzig anzusehen. Aber an sich dieses Gehabe dabei halte ich für nervig. Ein Mann sollte schon ein Mann sein und eine Frau eine Frau.
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Re: habt ihr je an euren Neigungen gezweifelt?

Beitragvon NCIS » Sa 8. Okt 2016, 17:05

Interessanter Thread, warum entdecke ich den jetzt erst?

Also gezweifelt habe ich an meiner Sexualität schon recht oft und auch heute ist mein sexueller Selbstfindungsprozess noch lange nicht abgeschlossen, sodass ich gar nicht so genau sagen kann, was ich denn nun eigentlich bin. Aber ich denke, dass bisexuell meine sexuelle Orientierung schon recht gut beschreibt.

So bis etwa 16/17 war ich eigentlich überzeugt, absolut und zu 100 Prozent heterosexuell zu sein. Das war einfach für mich "normal", weil ich in meinem Umfeld auch gar nichts anderes kannte. Ich hatte sicher schon mal davon gehört, dass es Männer gibt, die Männer lieben, und dass es auch lesbische Frauen gibt oder eben Leute, die beide Geschlechter attraktiv finden. Aber ich kannte keinen persönlich und bis dato hatte ich mich nur in Frauen verliebt und mir Sex auch nur mit einer Frau vorstellen können.

Dann, eines Tages, bin ich im Netz mal auf ein paar Bilder gestoßen, als ich eine Wichsvorlage gesucht habe, in der zwei Männer sich miteinander vergnügt haben. Ich habe dann für mich festgestellt, dass ich das doch eigentlich auch ganz erregend finde und seitdem habe ich mir dann neben den herkömmlichen Heteropornos auch was mit homosexuellen Inhalten angeschaut. Als bi habe ich mich da aber noch nicht gesehen. Ich war einfach nur neugierig und so richtig vorstellen, je mal was mit einem anderen Jungen zu haben, konnte ich mir nicht. Ich habe es also eher als Phase abgetan, obwohl ich dann hin und wieder auch schon mal beim Wichsen davon fantasiert habe, mit meinem besten Kumpel zusammen oder sogar gegenseitig zu wichsen. Dazu ist es aber nie gekommen.

Mit 20 wurde mir dann allmählich klar, dass es wohl nicht nur eine Phase ist, die schon wieder weg gehen würde, sondern dass ich wohl tatsächlich beide Geschlechter attraktiv finde. Richtige sexuelle Erfahrungen hatte ich jedoch bis zu diesem Zeitpunkt noch keine gemacht. Mit Mitte 20 hatte ich dann mein erstes Mal. Mit einer Frau bei einem One Night Stand und natürlich hat es mir gefallen. Eine Weile lang waren für mich Jungs eher uninteressant, aber die Neugierde wuchs schließlich mehr und mehr und irgendwann wollte ich einfach wissen, wie es mit einem anderen Kerl ist. Mit 21 habe ich dann jemanden im Netz kennengelernt, der in der gleichen Stadt wohnte und genau wie ich noch keine Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht hatte. Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich mich nun auf ein Treffen einlassen sollte und lange gezögert. Irgendwie hatte ich halt doch ein paar Hemmungen und auch wenn mir eigentlich klar war, dass man sich für homosexuelle Neigungen nicht schämen muss, war ich doch ein wenig befangen. Ich habe nach einigem Zögern dann aber doch zugesagt und wir haben uns noch am selben Tag getroffen und ich hatte gewissermaßen mit ihm mein zweites erstes Mal, also meinen ersten gleichgeschlechtlichen Sex - gegenseitiges Blasen und meinen (bis heute) ersten und einzigen passiven Analsex. Gekommen bin ich dabei nicht, er schon. Trotzdem war es ein interessantes und geiles Gefühl, plötzlich einen fremden Schwanz im Mund zu haben und ich wusste ab da, dass ich definitiv bi bin und das öfter will.

Seitdem hatte ich schon mehrmals Sex mit dem gleichen Geschlecht und bin bis heute darin bestärkt worden, dass ich wohl sehr bi bin. Verliebt habe ich mich bisher jedoch noch nie in einen Jungen und eine Beziehung kann ich mir auch nur mit einer Frau vorstellen.

Dennoch ist mein Weg zur Entdeckung meiner sexuellen Orientierung alles andere als abgeschlossen, würde ich sagen. Es gibt Phasen, da stehe ich, zumindest sexuell, deutlich mehr auf Jungs als auf Mädchen. Letztes Jahr zum Beispiel haben mich eigentlich fast nur Männer interessiert, sodass ich zwischendurch schon mal dachte, dass ich eventuell sogar doch eher homosexuell wäre. Dann habe ich mich aber dieses Jahr wieder in eine Frau verknallt. Total heftig und intensiv. So intensiv wie eigentlich noch nie zuvor. Sodass ich mir heute eigentlich ziemlich sicher bin, dass ich wohl bi bin und aktuell fühle ich mich von Männern und Frauen etwa gleich stark angezogen. Ich denke aber schon, dass sich da in Zukunft noch einiges ändern kann. Nur weil es mir bisher noch nicht passiert ist, heißt das nicht, dass ich mich in Zukunft nicht doch mal in einen anderen Mann verlieben werde und dass ich mir möglicherweise durchaus mal eine gleichgeschlechtliche Beziehung vorstellen kann. Aber das sehe ich dann schon, wenn es soweit ist und aktuell genieße ich einfach mein Leben und lebe meine Sexualität ganz experimentierfreudig aus.
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